Hilfsmittelabrechnung (as-a-service): Mehr Effizienz und Kundennähe bei Medizinprodukten

Swiss Post Solutions (SPS), Deutschland

Arzt, Patient, Krankenversicherung oder Beihilfe – viele Akteure sind aktiv, bis ein Patient ein vom Arzt verordnetes Hilfsmittel tatsächlich nutzen kann. Beim Hersteller des Medizinprodukts ist dieser Prozess meist komplex: Dokumente der unterschiedlichen Partner müssen zusammengeführt und bearbeitet, die Lieferung an den Patienten muss vorbereitet und die Abrechnung mit dem Kostenträger muss angestoßen werden. Und letztlich verlangt auch der Patient immer wieder Auskunft darüber, wie weit die Bearbeitung seines Falls gerade fortgeschritten ist. Dafür bietet Swiss Post Solutions (SPS) jetzt eine spezialisierte Dienstleistung: Hilfsmittelabrechnung (as-a-service).

„In einem Pilotprojekt mit einem der großen, globalen Medizintechnik-Unternehmen haben wir den gesamten Prozess der Hilfsmittelabrechnung für Insulinpumpen übernommen, ihn weitgehend digitalisiert und damit zwei Dinge erreicht“, sagt Oliver Jentzsch, Leiter des Competence Centers Healthcare bei SPS. „Wir haben maximale Transparenz hergestellt, so dass der Kunde jederzeit nachfragen kann, wie der Bearbeitungsstand und Lieferstatus seiner bestellten Insulinpumpe ist. Außerdem ist der Prozess nun deutlich schneller und damit effizienter.“ Daraus ist eine neue Dienstleistung entstanden, die bei SPS den Namen „Hilfsmittelabrechnung (as-a-service)“ trägt. „Der Markt nimmt dieses Angebot begeistert auf, hilft es den Unternehmen doch, sich auf ihre Kernkompetenz, auf die Herstellung  innovativer Medizinprodukte zu konzentrieren“, sagt Jentzsch.

Prozesse effizient organisieren

Dabei analysieren die Dokumenten-Management-Experten der SPS den jeweiligen Abrechnungsprozess und suchen nach Optimierungspotenzialen. Die in der Regel aufwändigen papierbasierten Prozesse im Gesundheitswesen werden im Rahmen der regulatorischen und technischen Möglichkeiten digitalisiert und zentral verwaltet. Allein dies bedeutet den weitgehenden Abschied von internen Papier-Akten, die von Abteilung zu Abteilung und von Sachbearbeiter zu Sachbearbeiter wandern. Mit SPS ist die Datenhaltung transparent, jeder Mitarbeiter kann sofort einsehen, ob gegebenenfalls noch Dokumente fehlen oder ob die Lieferung bereits im Versand ist.

Auslagerung der Backoffice-Prozesse an SPS

Zur Hilfsmittelabrechnung (as-a-service) gehört außerdem die Auslagerung des gesamten Abrechnungsprozesses an SPS. Dabei übernimmt das Unternehmen den gesamten Bestell- und Verarbeitungsprozess: Patienten reichen Verordnungen dann direkt bei SPS ein, diese erstellt einen Kostenvoranschlag und wickelt die Freigabe mit dem Kostenträger ab. Parallel legen Mitarbeiter von SPS den jeweiligen Kunden im CRM-System des Herstellers an, stoßen nach Eingang der Kostenübernahme durch die Kasse die Lieferung an und bereiten die Rechnungsstellung vor. Diese erfolgt dann ebenfalls durch SPS nach Ablauf der Probezeit. Auch die Kundenkommunikation übernimmt dabei SPS.

Auf diese Weise können sich die Hersteller auf ihr Kerngeschäft konzentrieren, neue Service-Leistungen entwickeln oder den eigenen Vertrieb verstärken. Der große Vorteil ist die Flexibilität, die sich beispielsweise gerade dann auszahlt, wenn Medizinprodukte erstmals in die Erstattung aufgenommen werden und sich dadurch das Bestellaufkommen sprunghaft erhöht.

Quelle: www.swisspostsolutions.de

Foto “head”: www.pixabay.com / PublicDomainPictures

Pressemitteilung veröffentlicht am 10.07.2018 in Logistiklösungen, News (In- und Ausland), Software.
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