Peak Season steht bevor: Europäische Paketvolumen stiegen 2025 um fast 40 Prozent

Die geschäftigsten Monate des E-Commerce-Kalenders stehen bevor und die Versandmuster des vergangenen Jahres bieten Händlern einen frühen Hinweis auf den Druck, dem ihre Logistikabläufe bald ausgesetzt sein könnten. Daten von Spring GDS zeigen, dass die durchschnittlichen täglichen Paketvolumen im europäischen Netzwerk des Unternehmens während der Peak Season 2025 – gemessen vom 15. Oktober bis zum 31. Dezember – im Vergleich zum Rest des Jahres um 39,67 Prozent gestiegen sind. In Deutschland betrug der Anstieg rund 15 Prozent. Die Top-Zielländer blieben in der Peak Season gegenüber dem restlichen Jahr unverändert. Es führten weiterhin große E-Commerce-Märkte wie die Niederlande, das Vereinigte Königreich, Frankreich, die USA, Österreich, Belgien und Italien das Ranking an.
Für Händler, die sich auf Black Friday, Cyber Monday und die Feiertagssaison vorbereiten, ist die Bewältigung von Zusatzvolumen jedoch nur ein Teil der Gleichung: Die Vorbereitung muss sich über den gesamten Lieferprozess erstrecken. Kapazitätsplanung ist wichtig, ebenso entscheidend sind aber korrekte Sendungsinformationen, klare Kundenkontaktdaten und das richtige Erfassen der Daten für den internationalen Versand, bevor ein Paket ins Netzwerk gelangt.
„Die Peak Season setzt jeden Bereich eines E-Commerce-Betriebs unter größeren Druck. Wenn Volumen signifikant steigen, können aus kleinen Ineffizienzen schnell weitaus größere operative Probleme werden“, sagt Stefan Böhler, Managing Director Germany bei Spring GDS. „Unternehmen, die sich frühzeitig vorbereiten, haben mehr Spielraum, um diesen Druck zu bewältigen: zu erfassen, wohin ihre Volumina fließen, Kapazitäten entsprechend zu planen und sicherzustellen, dass die Informationen zu jedem Paket von Anfang an korrekt sind.“
Gute Logistik in der Peak Season beginnt mit guten Daten
Spring GDS rät E-Commerce-Unternehmen daher, die Qualität ihrer Versanddaten zu überprüfen. Vollständige und korrekte Adressen, E-Mail-Adressen und Telefonnummern der Empfänger, exakte Angaben zu Paketgewicht und -abmessungen sowie die zutreffenden steuerlichen Registrierungsdaten tragen alle zu einer reibungsloseren Abwicklung und Zustellung bei.
Bei Sendungen im internationalen Versand sollten Produktbeschreibungen genau sein und – sofern zutreffend – durch den korrekten HS-Code, das Ursprungsland, den Warenwert und die Art der Zollanmeldung ergänzt werden. Das wird in dieser Peak Season besonders wichtig sein, da sowohl die USA als auch die EU umfassende Zollreformen umsetzen, die voraussichtlich im Oktober und November in Kraft treten. Nur wenn Händler vollständige Produktinformationen und Dokumente bereitstellen und die richtigen Zollabgaben zahlen, gelangen Pakete reibungslos durch den Zoll. Unvollständige oder falsche Angaben können dazu führen, dass in der geschäftigsten Zeit des Jahres Sendungen zurückgehalten werden und es zu erheblichen Verzögerungen kommt.
Für Händler bieten die kommenden Wochen deshalb ein wichtiges Zeitfenster, um Systeme zu testen, Zielmärkte zu überprüfen, Produkt- und Kundendaten zu kontrollieren und die erwarteten Volumina mit Logistikpartnern abzustimmen. Die Peak Season erstreckt sich immer weiter über das gesamte vierte Quartal – und in einigen Märkten bis in den frühen Januar hinein. Eine frühzeitige Vorbereitung ist daher essenziell, um über die zunehmend längere Peak Season hinweg eine gleichbleibende Customer Experience zu gewährleisten.
Quelle: www.spring-gds.com
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