DHL eröffnet in Köln eines der größten Paketzentren Nordrhein-Westfalens

– Erweiterungsbau am Standort Köln-Eifeltor offiziell in Betrieb genommen
– Rund 250 neue tarifgebundene und sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze
– Sortierkapazität steigt auf rund 50.000 Pakete pro Stunde
. DHL investiert trotz wachsender politischer und regulatorischer Belastungen weiter in den Standort Deutschland
DHL hat heute den Erweiterungsbau seines Paketzentrums in Köln-Eifeltor offiziell in Betrieb genommen. Gemeinsam mit Teresa De Bellis-Olinger, Bürgermeisterin der Stadt Köln und zweite Stellvertreterin von Oberbürgermeister Torsten Burmester, sowie Dr. Sabine Müller, Bezirksbürgermeisterin Köln-Rodenkirchen, eröffnete Marc Hitschfeld, Betriebschef Post & Paket Deutschland der DHL Group, den neuen Teil des Paketzentrums. Mit einer Sortierkapazität von künftig insgesamt rund 50.000 Paketen pro Stunde wird Köln-Eifeltor zu einem der größten Paketstandorte Nordrhein-Westfalens und zählt zugleich zu den leistungsfähigsten Sortierzentren Deutschlands. Rund 250 neue tarifgebundene und sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze entstehen durch die Erweiterung des Standorts.
Der Onlinehandel wächst weiter und mit ihm die Zahl der Pakete. Köln zählt zu den wichtigsten Wirtschafts- und Logistikstandorten Deutschlands und ist zugleich eine der bevölkerungsreichsten Regionen des Landes. Um die wachsenden Sendungsmengen von Unternehmen und Privatkunden weiterhin zuverlässig und schnell bearbeiten zu können, investiert DHL in zusätzliche Kapazitäten, moderne Infrastruktur und zukunftsfähige Arbeitsplätze. Allein mit dem Ausbau in Köln-Eifeltor stärkt das Unternehmen seine Präsenz in der Region nachhaltig.
Post & Paket Deutschland modernisiert seine Infrastruktur in Deutschland seit Jahren mit hohem Tempo – von neuen Paket- und Briefzentren über die Dekarbonisierung der Flotte bis hin zu Automatisierung und Digitalisierung. Dafür investiert der Unternehmensbereich Jahr für Jahr mehr als eine Milliarde Euro.
Solche Investitionen sind heute allerdings keine Selbstverständlichkeit mehr. Trotz rückläufiger Briefmengen investiert Post & Paket Deutschland seit Jahren auf einem für die wirtschaftliche Entwicklung des Geschäfts außergewöhnlich hohen Niveau und übernimmt damit bewusst Verantwortung für die Zukunft der postalischen Versorgung in Deutschland.
Umso herausfordernder sind politische und regulatorische Entwicklungen, die die wirtschaftlichen Grundlagen dieses Geschäfts zusätzlich belasten. Dazu gehört aktuell insbesondere die Diskussion über die Umsatzsteuerbehandlung von Teilleistungen im Briefgeschäft. Zusätzliche Kosten, regulatorische Unsicherheiten und Eingriffe in bestehende Geschäftsmodelle erschweren Investitionen in Infrastruktur, Beschäftigung und Modernisierung.
„Mit der Erweiterung des Paketzentrums Köln-Eifeltor investieren wir gezielt in die Leistungsfähigkeit unseres Netzes. Der Onlinehandel wächst weiter, und unsere Kundinnen und Kunden erwarten zu Recht eine schnelle und zuverlässige Zustellung. Genau dafür schaffen wir hier zusätzliche Kapazitäten. Gleichzeitig stärken wir den Standort Köln und schaffen rund 250 neue tarifgebundene Arbeitsplätze. Die Erweiterung ist ein wichtiger Baustein, um die Paketversorgung in Nordrhein-Westfalen langfristig auf hohem Niveau sicherzustellen“, sagt Marc Hitschfeld, Betriebschef Post & Paket Deutschland der DHL Group.
„Ich bin überzeugt: Ein erfolgreicher Wirtschaftsstandort ist kein Selbstzweck. Er muss bei den Menschen ankommen – durch gute Arbeitsplätze, neue Perspektiven und Wertschöpfung, die in unserer Stadt und unserer Region bleibt. Die Co-Location am DHL-Paketzentrum Köln-Eifeltor steht genau für diesen Anspruch“, so Teresa De Bellis-Olinger, Bürgermeisterin der Stadt Köln.
Zuverlässige Paketversorgung für rund 1,2 Millionen Haushalte in der Region
Das Paketzentrum Köln-Eifeltor ist seit 1994 in Betrieb. Der neue Erweiterungsbau, dessen Bauarbeiten 2024 begonnen hatten, wurde jetzt im Sommer 2026 planmäßig fertiggestellt. Über eine Gebäudebrücke ist der Neubau direkt mit dem bestehenden Paketzentrum verbunden.
Mit der Sortierkapazität von bis zu 50.000 Paketen pro Stunde zieht Köln-Eifeltor mit dem bisher größten Paketzentrum Nordrhein-Westfalens in Bochum gleich. Bundesweit verfügt lediglich das DHL-Paketzentrum in Aschheim bei München mit rund 72.000 Paketen pro Stunde über eine höhere Sortierleistung. Vom Paketzentrum Köln-Eifeltor aus versorgt DHL rund 1,2 Millionen Haushalte. Das Gebiet reicht von Aachen und der Eifel über den Rhein-Erft-Kreis und das gesamte Kölner Stadtgebiet bis hinein ins Bergische Land, nach Leverkusen und in den Rhein-Sieg-Kreis.
Investition stärkt Beschäftigung und Nachhaltigkeit
Mit den rund 250 neu geschaffenen Arbeitsplätzen sind am Standort Köln-Eifeltor künftig insgesamt etwa 700 Mitarbeitende tarifgebunden beschäftigt. Gleichzeitig setzt DHL beim Standortausbau auf moderne und nachhaltige Gebäudetechnik. Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach und Wärmepumpen tragen dazu bei, dass sich das Paketzentrum mit grünem Strom zum Teil selbst versorgen kann. Die PV-Anlage auf dem Erweiterungsbau umfasst eine Leistung von 811 Kilowattpeak (kWp). Hinzu kommt die Anlage auf dem bisherigen Bestands-Paketzentrum, die weitere 1.300 kWp produziert.
Zusätzlich wurde der Hallenboden mit einer Industriefußbodenheizung ausgestattet, die eine effiziente Wärmezufuhr im Paketzentrum gewährleistet. Um die Temperaturen in der Halle ganzjährig auf einem arbeitnehmerfreundlichen Niveau zu halten, verfügt der Neubau über eine automatische Lüftungssteuerung zur Nutzung der natürlichen Belüftung ohne Hilfsenergie wie Klimageräte. In der gesamten Halle kommt zudem eine intelligente, bedarfsgerecht gesteuerte LED-Beleuchtung zum Einsatz. Das Paketzentrum ist heute bereits auf die Nutzung eines Batteriespeichers sowie den weiteren Ausbau der Elektro-Mobilität in der Flotte von Deutsche Post und DHL vorbereitet.
Ergänzt wird dieses umfassende Nachhaltigkeitskonzept durch eine Dachbegrünung. Diese verbessert die Wärmedämmung, reduziert den Energiebedarf im Winter, schützt die Gebäude im Sommer vor starker Hitze und wirkt zusätzlich schallabsorbierend. Der Erweiterungsbau wurde auf einer rund 43.000 Quadratmeter großen Fläche errichtet. Dabei handelt es sich auch um ein so genanntes Brownfield-Projekt: Das heißt, ein altes Gebäude wurde zurückgebaut, Gelände und Bauschutt wurden wiederverwendet und auf eine Versiegelung von zusätzlichen Grünflächen wurde bewusst verzichtet.
Quelle: www.dhl.group.com
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