Neue US-Zollvorschriften für Postsendungen wirken sich ab dem 24. Juli auf den internationalen E-Commerce ausSpring GDS unterstützt Händler bei der Umstellung auf neue Datenanforderungen und Zollverfahren für Postsendungen in die USA

Ab dem 24. Juli 2026 stehen Unternehmen, die Waren auf dem Postweg in die USA versenden, vor den größten operativen Veränderungen seit Jahren. Neue Verfahren der US-Zoll- und Grenzschutzbehörde U.S. Customs and Border Protection (CBP) erfordern zusätzliche Sendungsdaten, eine verpflichtende Zollvertretung und die Anwendung der regulären US-Einfuhrzölle. Damit ändert sich die Abwicklung von Postsendungen grundlegend. Da die Zollanmeldung durch den Importeur, den Käufer oder einen zugelassenen Zollagenten erfolgen muss, werden viele Händler künftig professionelle Unterstützung benötigen. Spring GDS begleitet sie bei der Umstellung und unterstützt sie dabei, die neuen Zollanforderungen zu erfüllen.
Im Rahmen des neuen vereinfachten Zollanmeldeverfahrens für Postsendungen können bestimmte Sendungen mit einem Wert von bis zu 2.500 US-Dollar weiterhin über die postalische Zollabfertigung abgewickelt werden. Sie sind jedoch nicht mehr von Einfuhrzöllen befreit.
Umstellung auf das ACE-System und Entry Type 13
Die CBP stellt auf die elektronische Anmeldung über das ACE-System unter Verwendung des Entry Type 13 um. Am 22. Oktober 2026 wird das bisherige Modell für die postalische Zollabfertigung durch das neue Verfahren „Entry Type 13 (Informal Mail Entry)“ ersetzt. Ab diesem Datum müssen alle Postsendungen mit einem Wert von höchstens 2.500 US-Dollar elektronisch über das ACE-System der CBP angemeldet werden. Für Kunden von Spring GDS wird die elektronische Anmeldung im Rahmen der bestehenden Dienstleistung übernommen. Dadurch lassen sich die Vorschriften ohne zusätzliche operative Komplexität einhalten.
Darüber hinaus unterliegen Postsendungen künftig gegebenenfalls Prüfungen durch sogenannte Partner Government Agencies (PGA). Für bestimmte Produkte können daher zusätzliche Angaben oder Nachweise erforderlich sein, um eine reibungslose Zollabfertigung sicherzustellen. Dazu zählen beispielsweise Dokumente der US-Lebensmittel- und Arzneimittelbehörde FDA oder der Consumer Product Safety Commission (CPSC).
Paradigmenwechsel in der postalischen US-Zollabwicklung
Laut Spring GDS markieren diese Änderungen einen umfassenderen Wandel: Bei postalischen Einfuhren in die USA nähert sich die Zollabwicklung zunehmend den Regelungen für kommerzielle Sendungen an. Die Reformen erhöhen zwar die Komplexität, zugleich werden eine sorgfältige Vorbereitung der Zollabwicklung, hochwertige Produktdaten und transparente Gesamtkosten bis zur Zustellung für Händler im US-Geschäft wichtiger denn je.
„Am besten auf diese Änderungen vorbereitet sind Unternehmen, die frühzeitig handeln“, erklärt Stefan Böhler, Managing Director Germany bei Spring GDS. „Korrekte Produktinformationen, zollkonforme Daten und vollständige Transparenz über anfallende Abgaben bereits vor dem Check-out werden unverzichtbar, um die Lieferqualität und Kundenzufriedenheit aufrechtzuerhalten.“
Beim Versand in die USA sollten Händler vier zentrale Punkte beachten:
- Vollständige Produktdaten bereitstellen, darunter HS-Codes, Ursprungsland und Gewicht jedes einzelnen Artikels
- Produkte identifizieren, für die möglicherweise Genehmigungen von PGAs erforderlich sind, etwa Nachweise über die Einhaltung der Vorgaben der FDA oder der CPSC
- Zoll- und Gesamtkostenstrategien überprüfen, damit Einfuhrabgaben bereits vor dem Kauf transparent berechnet werden
- Mit Logistikpartnern zusammenarbeiten, die die neuen Zollanforderungen, die verpflichtende Zollvertretung und die elektronische Anmeldung abwickeln können, ohne das Kundenerlebnis zu beeinträchtigen
Quelle: www.spring-gds.com


