Von Abhängigkeit zur Autonomie: MACH im Einsatz für eine resiliente Verwaltung
Das Jahr 2026 steht für die deutsche öffentliche Verwaltung ganz im Zeichen der digitalen Souveränität. Auch für die MACH GmbH ist die Autonomie und digitale Resilienz der öffentlichen Verwaltung ein Leitthema.
Für mehr als 6.000 Kund:innen in allen Bundesländern der Republik, davon über 4.000 der rund 11.000 deutschen Kommunen, sind MACH Lösungen ein elementarer Bestandteil öffentlicher Verwaltungsprozesse. Um dieser Verantwortung gerecht zu werden, arbeiten rund die Hälfte unserer Mitarbeitenden im Bereich Technologie und Entwicklung. MACH gestaltet somit auch weiterhin aktiv die digitale Souveränität durch Standardisierung, Interoperabilität und Zukunftssicherheit. Kurz: Software made in Germany.
Matthias Kohlhardt, Sprecher der Geschäftsführung fasst es passend zusammen: „Digitale Souveränität ist kein technisches Nischenthema, sondern eine gesellschaftliche Aufgabe, die jeden betrifft. Jede Verwaltung, jede Bürgeranwendung, jeder digitale Service steht mittendrin. Und somit auch wir als Technologie-Partner. Wenn Verwaltungsprozesse digital, einfach und sicher funktionieren, profitieren wir alle: Bürgerinnen und Bürger sparen Zeit, Unternehmen erleben reibungslose Abläufe, und Verwaltungen arbeiten effizienter und vor allem souverän.”
Weiteres Wachstum zum Wohle der digitalen Souveränität der öffentlichen Verwaltung
Die MACH GmbH wird auch in diesem Jahr weiter wachsen: Nachdem in 2025 mit MACH ProForms, MACH Finanzplus und der mps public solutions GmbH bereits drei Unternehmen integriert wurden, erfolgt aktuell die Verschmelzung der IOn GmbH. IOn ergänzt das Portfolio um Lösungen für Haushaltsplanung, Personalausgabenhochrechnung, Budgetierung und Controlling. Das Saarland, seit über 25 Jahren MACH Kunde, arbeitet bereits seit mehreren Jahren erfolgreich mit IOn.
Auch 2026 sind weitere Integrationen geplant, um das Lösungsportfolio strategisch weiter zu ergänzen.
MACH Lösungen: Software made for Germany
Digitale Souveränität beginnt dort, wo Abhängigkeiten enden. Entwickelt, administriert und gehostet in der Bundesrepublik, garantieren die Lösungen der MACH GmbH Unabhängigkeit von außereuropäischen Anbietern – mit höchster Sicherheit und Leistungsfähigkeit. Dementsprechend hat sich MACH als Technologieanbieter sofort in der Ankündigung der gemeinsamen interoperablen Plattform „Deutschland-Stack“ mit konkreten Lösungen wiedergefunden.
Stetig im Einsatz – für alle Arten der öffentlichen Verwaltung
MACH konnte zuletzt mehrere Produkte erfolgreich an den Markt bringen, darunter das MACH Konfigurationsmanagement und den MACH Haushaltsworkflow. Ein besonderes Highlight war der Launch von MACH smartCompliance, welches die Einhaltung gesetzlicher und interner Vorschriften bei der Nutzung der MACH meinERP Lösung unterstützt. Diese Automatisierungen ermöglichen den Anwender:innen insbesondere höhere Datenqualität und sinkende Nacharbeitsquoten.
Auch für das Personalwesen entwickelt MACH kontinuierlich neue Lösungen. Viele Kund:innen haben 2025 ihre Lösungen im Personalmanagement gemeinsam mit MACH ausgebaut – von Instituten bis zur Kunsthochschule. Dazu führen bereits erste Kund:innen den neuen Selfservice „MACH meinePersonalanträge“ ein.
Im Frühjahr 2026 startete zudem ein Highlight-Projekt im Bereich von Lehre und Forschung: Die Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW) arbeitet bereits seit Jahren mit MACH meinERP und MACH Business Intelligence – nun wird die MACH ERP-Lösung mit MACH Personalmanagement um ein leistungsstarkes und benutzerfreundliches Personalinformationssystem ergänzt, was die Verwaltung der ca. 2.000 Professor:innen, Mitarbeitenden und Lehrbeauftragten dieser Hochschule für Angewandte Wissenschaften zukünftig noch effizienter gestalten soll.
Die kommunalen Lösungen der MACH mps Produktfamilie wurden 2025 in zahlreichen Gemeinden eingeführt. Besonders die Lösung für das kommunale Finanzwesen, MACH K1, fand hohen Anklang. Symbolisch für diese Projekte steht die Amtsverwaltung Boostedt-Rickling, die im Zuge der Doppik-Umstellung auf MACH K1 wechselte. Jochen Möller, Abteilungsleiter in der Amtsverwaltung Boostedt-Rickling, fasst das Projekt treffend zusammen: „Es gibt keinen Softwarewechsel, der keine Schmerzen verursacht – das muss man aushalten. Aber wir sehen jetzt, dass es am Ende doch einfacher und besser ist, mit K1 zu arbeiten. Die Benutzerfreundlichkeit ist super.“
Einen weiteren Meilenstein hat das Projekt HKR-Neu erreicht, in welchem MACH das Haushalts-, Kassen- und Rechnungswesen des Landes Berlin modernisiert. Acht von zwölf Bezirken sind bereits produktiv; der Rollout in den verbleibenden vier Bezirken sowie der Hauptverwaltung des Landes folgt im ersten Halbjahr 2026.
Stefan Mensching, Geschäftsführer Beratung der MACH GmbH, beschreibt die Bedeutung des Projektes: “Mit der Digitalisierung aller Bezirke sowie der Hauptverwaltung macht unsere Hauptstadt einen wichtigen Fortschritt in ihrer digitalen Transformation. Mit über 10.000 Anwender:innen auf einer zentralen Lösung stellt die Installation eine der bisher größten der MACH GmbH da – ein echtes Vorbild-Projekt für die Digitalisierung über Verwaltungsebenen hinweg.“
Digitale Souveränität durch innovative Lösungen und leistungsstarke Produkte
Auch 2026 ergänzt die MACH GmbH ihr Lösungs- und Produktportfolio um weitere maßgeschneiderte Software:
- Der MACH Bot ist ein KI-basierter Service-Chatbot, der Nutzer:innen schnelle und unkomplizierte Unterstützung bei Fragen rund um die Bedienung und das Verständnis von MACH meinERP bietet. Erste Pilotkund:innen testen bereits seit mehreren Monaten erfolgreich den intelligenten Assistenten.
- Digitale Souveränität bedeutet auch: keine Abhängigkeit von undurchsichtigen Anbieterstrategien. Die MACH Open Source E-Akte wird stetig weiterentwickelt und über die Plattform Opencode bereitgestellt. Florian Leibig, Produktmanager bei der MACH GmbH, fasst die Vorteile zusammen: „Open-Source-Lösungen sichern Unabhängigkeit – von US-Anbietern, von undurchsichtiger Preispolitik und von Herstellerstrategien. Deshalb haben wir die Software modular, Cloud-basiert und mit Fokus auf Nachnutzung entwickelt. So gestalten wir eine digitale Verwaltung, die wirklich den Kommunen und ihren Bürger:innen dient.“
- Die Low-Code-Plattform MACH progranta digitalisiert Förder- und Genehmigungsprozesse, Verwaltungsprozesse, die oft langwierig und fehleranfällig sind, durchgängig. Ein besonders prominentes Beispiel für den Einsatz von MACH progranta ist der Reparaturbonus in Berlin, der letztes Jahr auf große Resonanz in der Öffentlichkeit gestoßen ist. Dirk Maass, Geschäftsführer der IBB Business Team GmbH – IT-Dienstleister des Landes Berlin – berichtet: „Die Lösung wird bereits seit 2014 in nahezu allen Förderprogrammen eingesetzt. Vor diesem Hintergrund war von Beginn an klar, dass MACH mit progranta auch für den Reparaturbonus die passende Lösung bereitstellt.„
Damit setzt die MACH GmbH ihren Wachstumskurs fort und stärkt zugleich ihre Rolle als zentraler Digitalisierungspartner der öffentlichen Verwaltung. Ziel bleibt es, öffentliche Verwaltungen in Deutschland mit leistungsfähigen, souveränen und zukunftssicheren Lösungen auszustatten. Denn Verwaltung macht Zukunft.
Quelle: www.mach.de
Schlagwörter: Mach


