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Learnings aus dem Weihnachtsgeschäft: Dinge, die Shops für dieses Jahr daraus mitnehmen können

Das Weihnachtsgeschäft 2021 war ein weiterer großer Erfolg für den E-Commerce, auch wenn die Umsätze im Vergleich zum Vorjahr etwas eingebrochen sind. Doch neben vielen positiven Aspekten wie dem hohen Umsatz gab es auch einige Schwierigkeiten und Entwicklungen, die sich in Zukunft stark auf den Onlinehandel auswirken können. Diese gilt es für die kommende Shopsaison 2022 zu berücksichtigen.

„Dazu zählen unter anderem die Änderung der Datenschutzregelungen auf Facebook“, erklärt Onlineshopexperte Thore Schwemann. „Sie machen es immer schwerer, Kampagnen auf Facebook und Instagram zu tracken“ , führt Julian Wegener aus. Welche weiteren Learnings Onlineshops aus dem Weihnachtsgeschäft 2021 ziehen können, erklären sie in folgendem Gastbeitrag.

Das Weihnachtsgeschäft 2021

Das erste Corona-Jahr 2020 gilt als echtes Rekordjahr, das dieses Jahr nicht wieder eingeholt werden konnte. Zudem ist das Weihnachtsgeschäft 2021 insgesamt etwas später gestartet. Denn normalerweise beginnt es mit dem Amazon Prime Day, Mitte Oktober, und erreicht seinen Höhepunkt in der Black Week im November. Anschließend sind die Gewinne bis zu den Weihnachtsfeiertagen meist kontinuierlich hoch. Dieses Jahr ging der Verkauf allerdings erst Anfang November so richtig los – vermutlich waren die Unsicherheiten und finanziellen Verluste aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie die Ursache dafür.

Datenschutzregelungen auf Facebook

Eine weitere Herausforderung, für die man künftig eine Lösung finden muss, seien die neuen Datenschutzregeln auf Facebook – so die Onlineshopexperten. „Sie machen es immer schwerer, geschaltete Kampagnen sowohl auf Facebook als auch auf Instagram zu messen.“ Grundsätzlich wird die Datenschutzthematik im Onlinehandel vor allem in Europa immer relevanter. Denn man kann davon ausgehen, dass das Tracking in Zukunft nicht mehr auf diese Weise möglich sein wird, wie es bisher betrieben wurde.

Gegenmaßnahmen

Was also kann man dagegen tun? „Zum einen wird es immer wichtiger, eigene Datenstämme zu generieren, die trotz der verschärften Datenschutzgesetze weiterhin Kunden anzusprechen“, erklärt Thore Schwemann. Dies funktioniert zum Beispiel, indem man mithilfe von Gewinnspielen oder Blogartikeln einen Newsletter aufbaut. Davon abgesehen lassen sich Newsletter-Kontakte mittlerweile sehr günstig einkaufen. „Je mehr Kontakte im Newsletter sind, umso mehr potenzielle Kunden können von einem Onlineshop direkt erreicht werden – unabhängig von Google und Facebook. Das müssen Onlineshopbesitzer im Hinterkopf behalten“, sagt Julian Wegener.

Eine weitere Maßnahme ist die Entwicklung einer übergeordneten Marketingstrategie. Das bedeutet, die Ziele werden auf Shopebene definiert, anstatt jeden Marketingkanal einzeln zu bewerten. Anschließend werden die Zahlen, die über die einzelnen Marketingkanäle wie Facebook, Google oder Instagram erhoben werden, genutzt, um die jeweiligen Budgets zu verteilen.

Quelle: https://elephant-digital.de

Pressemitteilung veröffentlicht am 03.02.2022 in E-Commerce, News (In- und Ausland).