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Konvertierungsrate auf Tiefflug?! Die 5 essenziellen Tipps, wie man durch die Optimierung des eigenen Online-Shops den doppelten bis dreifachen Umsatz erzielt!

Immer mehr Menschen entscheiden sich dazu, einen eigenen Online-Shop zu führen – auch die aktuelle COVID-Situation brachte viele Unternehmen dazu, in die digitale Welt einzusteigen. Marketingmaßnahmen sorgen zwar oftmals dafür, dass viele Onlineuser die Shop-Angebote sehen, doch nicht alle Online-Shops schaffen es, ihre Konvertierungsrate zu halten. So stehen viele Betreiber eines Online-Shops irgendwann an einem Punkt, an dem sie sich fragen, was sie tun können, um ihren eigenen Shop zu optimieren. Dominik Gossweiler ist Mitgründer der Performance Marketing Agentur 3CC Studios und selbst Betreiber diverser Online-Shops. Er weiß, was zu tun ist, um einen Online-Shop hinsichtlich der Konvertierungsrate zu optimieren und dafür zu sorgen, dass dieser deutlich mehr Umsätze erzielen kann, ohne primär das Werbebudget zu erhöhen!

Kleine Hebel für eine exponentielle Steigerung

Die Konvertierungsrate meint das Verhältnis der Besucher einer Webseite – in dem Fall eines Onlineshops – im Verhältnis zu deren Aktivität, sprechen wir von Onlineshops also wie viele Besucher tatsächlich im Shop einkaufen. Wenn Onlineshops beispielsweise eine Konvertierungsrate von 0,5% bis 1% aufweisen, dann ist dieser Wert unterdurchschnittlich. Hier müssen die Betreiber zwingend noch einige Aspekte bedenken und sofort anpassen. Durch kleine Veränderungen können sie so die Konvertierungsrate ihres Shops oftmals schon auf 2-3% erhöhen und somit bereits eine doppelte oder dreifache Umsatzsteigerung verzeichnen.

Der erste Eindruck – das A und O in der digitalen Welt

Wie so oft, zählt auch in der digitalen Welt der erste Eindruck. Wenn User auf einen Onlineshop gelangen, so müssen sie auf den ersten Blick das Vertrauen in diesen haben. Demnach ist es hier entscheidend, die Hauptseite des Onlineshops ansprechend zu gestalten. Betreiber sollten sich ihrer Brand Identity bewusstwerden und in ihr Layout zwei bis drei Farben integrieren, die sich in der Gestaltung des Onlineshops und auch der Werbeanzeigen immer wieder finden lassen. Die wenigsten Onlineshops überzeugen auf den ersten Blick direkt mit ihren Produkten, denn hierauf fällt nicht der Blick der Besucher zu Beginn. Viel mehr nimmt der visuelle Aspekt, wie eben die Aufbereitung der Hauptseite und das Layout die entscheidende Rolle ein, die dafür verantwortlich ist, ob Besucher auf der Webseite bleiben oder nicht.

Begrüßung durch unwiderstehliches Angebot

Wenn ein Besucher auf die Webseite kommt, dann können Betreiber hier ganz einfach einen Kaufanreiz und Mehrwert für diesen liefern, wenn sie die Besucher entsprechend willkommen heißen. Sehr effizient ist ein Popup-Fenster, welches nach kurzer Zeit erscheint und die Besucher dazu auffordert, sich für den Newsletter der Brand anzumelden. Als kleines Dankeschön für die E-Mail-Adresse kann man sich als Betreiber nun kreativ austoben und entscheiden, was man den Besuchern schenken möchte. Eine bewährte Methode ist beispielsweise ein Discountcode von 5% – 15% auf den ersten Einkauf im Onlineshop zu schenken. Somit erhöht man direkt die Aufmerksamkeit und bietet proaktiv einen Anreiz für die Besucher den Code auch gleich einzulösen. Eine klassische Win-Win Situation! Die Betreiber generieren direkt Verkäufe und erhalten zusätzlich die E-Mail-Adresse, welche für spätere E-Mail-Marketing Maßnahmen goldwert sind. Die Besucher freuen sich, dass sie Geld sparen und hatten so bereits den ersten erfreulichen Kontakt mit der Marke!

Verkauft wird durch Emotionen

Ein Fehler, den so einige Betreiber eines Onlineshops begehen ist jener, dass sie die Produktseite schnell und unüberlegt aufsetzen und hier nur wenig Zeit investieren. Produkte werden vielfach mit den technischen Daten wie Größe und Gewicht beschrieben, dabei vergessen die Betreiber oftmals, dass mit Emotionen am besten zum Kauf überzeugt werden kann. Produktbeschreibungen müssen also emotional gestaltet sein, was sich direkt in der höheren Konvertierungsrate widerspiegelt. Headlines, die die Besucher von Beginn an catchen, können so beispielsweise dafür sorgen, dass diese auf der Produktseite verweilen und an einem möglichen Kauf interessiert sind. An dieser Stelle sollte nun den Interessenten vermittelt werden, warum sie das Produkt kaufen sollten – Was werden sie fühlen, wenn sie das Produkt verwenden? Was für einen Vorteil wird Ihnen das Produkt bringen? Welche Probleme werden mit dem Produkt gelöst? Es gilt also, eine emotionale Produktseite aufzusetzen, die dafür sorgt, dass Besucher sich die Texte der Produktbeschreibungen durchlesen. So können diese auf emotionale Art und Weise schon während ihrer Kaufentscheidung abgeholt werden und von einem Kauf überzeugt werden.

Unterschied zur Konkurrenz – USP kommunizieren

In einer Zeit, in der die Konkurrenz der Onlineshops immer größer wird, steigt zugleich auch die Relevanz des USP. Betreiber eines Onlineshops sollten demnach auf ihrer Produktseite ihren Unique Selling Point direkt und klar kommunizieren – Was unterscheidet sie von der Konkurrenz, warum können Kunden ihnen vertrauen? Der Vertrauensfaktor wird hierbei immer wichtiger. Betreiber sollten hier Informationen angeben, die für die Besucher auf den ersten Blick erkennen lassen, dass es sich hierbei um einen vertrauenswürdigen Onlineshop handelt. Die Besucher des Shops sollen Einblicke darüber bekommen, wer das Unternehmen ist und was dieses ausmacht. Wenn ein Shop beispielsweise schnelle Lieferzeiten garantieren kann und hierauf viel Wert legt, so sollte diese Information unbedingt auf der Webseite leicht auffindbar sein. Auch wenn ein Onlineshop stetig um Themen wie Nachhaltigkeit oder Aspekte der Regionalität bemüht ist, sollte dies klar kommuniziert werden. Es geht also darum, ein Image zu kreieren und die eigenen Unique Selling Points auf der Webseite aufzulisten, um mehr Käufe generieren und somit auch mehr Umsatz erzielen zu können.

Bis zum abgeschlossenen Kauf denken

Um die Konvertierungsrate zu steigern, müssen Betreiber eines Onlineshops stetig darum bemüht sein, ihren Shop zu optimieren. Wenn beispielsweise 100 Besucher Produkte in ihren Warenkorb legen, aber lediglich 10 den Kauf abschließen, dann bedarf es hier einer Optimierung des Checkout-Prozesses. Eine Faustregel, an der man sich gut orientieren kann, ist folgende: von 100 Warenkörben sollten ca. 50 einen gestarteten Checkout-Prozess ergeben, daraus müssten rund 25 Käufe resultieren. Auch diese Rate kann langfristig stetig erhöht und optimiert werden. Enorm hohe Lieferkosten, die erst im Checkout-Prozess ersichtlich werden oder unzureichende Zahlungsmethoden können dazu führen, dass viele Besucher ihren Kauf wieder abbrechen. Demnach sollten sich Betreiber eines Onlineshops nicht nur auf ihre Produkte und die Produktseiten an sich konzentrieren, sondern den Prozess des Online-Einkaufes bis zum abgeschlossenen Kauf planen und gegebenenfalls verbessern. Auch die zu erwartende Lieferzeit sollte nicht erst dann für Kunden einsehbar sein, wenn diese das Produkt bereits in ihren Warenkorb gelegt haben, um diese vor bösen Überraschungen und Enttäuschungen zu bewahren.

Über den Autor:

Dominik Gossweiler ist Mitgründer der 3CC Group AG mit Sitz in der Schweiz, CEO der 3CC Studios und Experte, wenn es um datenbasiertes Performance Marketing im E-Commerce Bereich geht. Er unterstützt Onlineshop Betreiber mit einer individuellen Strategie dabei, einen nachhaltigen Markenaufbau aufzusetzen und langfristig die Umsatzziele zu erreichen und zu halten.

Quelle: www.3ccstudios.com

 

Pressemitteilung veröffentlicht am 13.10.2021 in E-Commerce, News (In- und Ausland).