Neuer Rekord: 665.000 Kinderbriefe an Christkind, Weihnachtsmann und Nikolaus

– Kinder schreiben aus allen Teilen der Welt

– Antworten in verschiedenen Sprachen und in Blindenschrift

– Corona-Krise dominierendes Thema

Insgesamt rund 665.000 Kinderbriefe mit Weihnachtswünschen haben der Weihnachtsmann, das Christkind und der Nikolaus in den sieben Weihnachtspostfilialen der Deutschen Post in diesem Jahr erhalten und beantwortet. Das ist ein neuer Rekord. Dieser ist wohl auch darauf zurückzuführen, dass angesichts der Corona-Beschränkungen noch mehr Kinder als sonst den besonderen Zauber des Briefeschreibens wieder für sich entdeckt haben. Im Jahr 2019 waren es 599.577 Briefe.

Auch in diesem Jahr standen Klassiker, wie Spielzeuge, Malstifte, Bücher oder Schminkzeug, auf den Wunschzetteln der Kinder. Viele Kinderbriefe enthielten wahre kleine Kunstwerke – so zum Beispiel liebevoll geschmückte Tannenbäume, gebastelte Rentiere mit Schlitten oder einen lustigen Weihnachtmann mit einem bunten Federbart. Dominierendes Thema war jedoch eindeutig die Corona-Krise. Viele Kinder drückten in ihren Briefen ihre Traurigkeit darüber aus, dass sie Spielkameraden nicht treffen oder Großeltern nicht sehen dürften.  Die Pandemie hat in diesem Jahr auch andere immaterielle Wünsche von den Wunschzetteln verdrängt. So gingen beispielsweise Klagen über Stress in der Schule zurück. Stattdessen berichteten mehrere Kinder, dass sie es blöd fänden, wenn die Schule wegen Corona ausfällt. Anders als in den Vorjahren, blieben in diesem Jahr aufgrund der Kontaktbeschränkungen auch die Weihnachtspostfilialen für Besucherinnen und Besucher weitestgehend geschlossen.

Seit vielen Jahren schreiben Kinder aus der ganzen Welt Briefe und Wunschzettel an Weihnachtsmann, Christkind und Nikolaus in den sieben Weihnachtspostfilialen, die von der Deutschen Post unterstützt und vielfach auch organisiert werden. Insgesamt rund 170 oftmals ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sorgen dafür, dass jeder einzelne Brief, der eine Absenderadresse trägt,   beantwortet wird. Die Briefe stammen dabei nicht nur aus Deutschland. In der Weihnachtspostfiliale  in Himmelpfort gingen beispielsweise Briefe aus 62 Ländern ein. In Engelskirchen haben Kinder aus 49 Ländern geschrieben, darunter Tadschikistan, Südafrika, Neuseeland, Mexiko oder Thailand. Beantwortet werden die Kinderbriefe in verschiedenen Sprachen und teilweise sogar in Blindenschrift.

Die Zahlen 2020 im Einzelnen:

  • Himmelpfort (Brandenburg): 320.000 Briefe
  • Engelskirchen (Nordrhein-Westfalen): 150.000 Briefe
  • Himmelstadt (Bayern): 80.000 Briefe
  • Himmelsthür (Niedersachsen): 47.000 Briefe
  • Himmelpforten (Niedersachsen): 32.000 Briefe
  • St. Nikolaus (Saarland): 29.800 Briefe
  • Nikolausdorf (Niedersachsen): 6.200 Briefe

Weitere Informationen zu den Weihnachtspostfilialen finden Sie unter: https://www.deutschepost.de/de/w/weihnachtspost/weihnachtsmann-christkind.html

Quelle: www.dpdhl.de

Pressemitteilung veröffentlicht am 30.12.2020 in Briefdienste, News (In- und Ausland).
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