Cubicycle in New York City: DHL testet Einsatz von Lastenrädern in Pilotprojekt mit Amazon und UPS

– DHL nutzt die 2015 eingeführten Cubicycles schon in mehreren Ländern, darunter in Deutschland, den Niederlanden, Singapur und nun den USA 
 – Vorteile für Versender und Verbraucher: Null Emissionen, weniger Straßenverkehr und Lärmbelastung, schnellere Zustellung, geringere Betriebskosten sowie mehr Sicherheit für Fahrer und Fußgänger 

DHL, der weltweit führende Anbieter für internationale Expressdienstleistungen, führt sein Cubicycle in New York City ein. Im Rahmen eines Pilotprogramms testet das Unternehmen den Einsatz von bis zu acht Lastenrädern, um den Straßenverkehr zu entlasten und die Luftverschmutzung und Lärmbelastung in den überfüllen Straßen der Metropole zu reduzieren.  Der Einsatz der Lastenräder in Manhattan unterstützt die ehrgeizigen Umweltziele des Konzerns: Deutsche Post DHL Group will bis 2050 seine durch Transporttätigkeiten verursachten CO2-Emissionen netto auf Null reduzieren und bis 2025 die eigene Abholung und Zustellung zu mindestens 70 Prozent mit sauberen Lösungen durchführen. Erst Anfang Oktober hat Deutsche Post DHL Group die Relevanz von Nachhaltigkeit bei der Veröffentlichung seiner Konzernstrategie 2025 unterstrichen.

„Lastenräder spielen eine wichtige Rolle für die Erreichung unserer Umweltziele. Das DHL Cubicycle ist in Europa sehr erfolgreich. Jedes Lastenrad sorgt dafür, dass ein herkömmliches Lieferfahrzeug weniger auf den Straßen unterwegs ist. So trägt es dazu bei, Staus zu reduzieren und unsere Servicequalität zu steigern“, sagt Mike Parra, CEO von DHL Express Americas. „Wir sind der Stadt New York dankbar dafür, dass sie uns dieses Pilotprojekt ermöglicht und hoffen, dass das Cubicyle sich ebenfalls positiv auf das Transportnetzwerk der Stadt auswirkt.“

Das Pilotprojet ermutigt Unternehmen, während einer sechsmonatigen Testphase Lastenräder einzusetzen. Erste Teilnehmer sind DHL, Amazon und UPS. Im Central Business District von Manhattan, südlich der 60. Straße, werden 100 Fahrräder zum Einsatz kommen. Die Verkehrsbehörde der Stadt wird Daten über die Geschwindigkeit, das Parkverhalten, die Nutzung von Radspuren und die Größe der Lastenräder sammeln und anschließend ermitteln, ob diese eine effiziente Option zur Entlastung des Straßenverkehrs sind. Während des Pilotprogramms dürfen die Lastenräder in Ladenzonen kostenlos parken.

DHL hat Fahrräder bereits früh als alternative Zustelloption in überfüllten Innenstädten eingesetzt. Das Cubicycle wurde 2015 in den Niederlanden eingeführt und wird nun in Deutschland, Belgien und Singapur genutzt. Weltweit setzt DHL etwa 85 Lastenräder ein, darunter das Cubicycle und das kleinere Parcycle, ein zweirädriges Fahrrad mit Frachtbox. Mit dem Pilotprogramm in New York kommt das Cubicyle nun zum ersten Mal auch in den USA zum Einsatz.

Die Ausstattung des Cubicycle macht es zum idealen Zustellfahrzeug in verkehrsreichen Innenstädten: Der ergonomische Sitz bietet dem Kurier mehr Komfort, Sicherheit und Tempo, die elektrische Pedalunterstützung sorgt bei Steigungen für eine höhere Geschwindigkeit und zusätzlichen Antrieb und aufgrund des engen Wendekreises für eine einfache Handhabung. Die abnehmbaren Behälter sind sicher und wasserfest. Sie haben ein großes Ladevolumen, sind aber so niedrig, dass sie die Sicht anderer Radfahrer dennoch nicht behindern. Sie können mit einem GPS-Transmitter für die Sendungsverfolgung in Echtzeit und die Sicherheitsüberwachung ausgestattet werden. Über Sonnenkollektoren erzeugen sie ihren eigenen Strom für den Elektrobetrieb.

Jedes Cubicycle, das ein herkömmliches Lieferfahrzeug ersetzt, soll die CO2-Emissionen um bis zu acht Tonnen pro Jahr reduzieren. Die Lastenräder senken den Energieverbrauch im Vergleich zu E-Transportern um bis zu 90 Prozent, im Vergleich zu Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor ist die Einsparung sogar noch höher.

Quelle: www.dpdhl.de

Pressemitteilung veröffentlicht am 10.12.2019 in Mobiles, Nachhaltigkeit, News (In- und Ausland), Paketdienste / Expressdienste.
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