Spatenstich für neues Paketsortierzentrum von DPD in Nagold

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– Investition von 30 Millionen Euro

– Inbetriebnahme im Herbst 2016 geplant

– Bis zu 300 Arbeitskräfte werden am neuen Standort beschäftigt sein

Der internationale Paket- und Expressdienstleister DPD hat am gestrigen Dienstag in Nagold (südlich von Stuttgart) mit einem symbolischen Spatenstich den Baubeginn zu einem neuen Paketsortierzentrum gefeiert. Für die Kunden und Empfänger in der wirtschaftsstarken Region investiert DPD 30 Millionen Euro. DPD baut auf einer Fläche von 57.000 qm im INGpark Nagold Gäu, den die Stadt Nagold gemeinsam mit sechs benachbarten Kommunen betreibt. Im Endausbau werden am neuen Standort bis zu 300 Personen beschäftigt sein.

 „Wir bei DPD freuen uns sehr darauf, dass wir an dieser Stelle noch im nächsten Jahr einen der wichtigsten Knotenpunkte in Süddeutschland in Betrieb nehmen können”, erläuterte Thomas Ohnhaus, Regionalgeschäftsführer Süd bei DPD Deutschland. „Mit unserer neuen Niederlassung rücken wir noch näher an alle Kunden und Empfänger in der Region. Dank der Investition sind wir gut auf steigende Paketmengen vorbereitet, die DPD vor allem beim Versand an private Empfänger verzeichnet.“ Nagolds Oberbürgermeister Jürgen Großmann ergänzte: „Paketdienste werden als Teil der wirtschaftlichen Infrastruktur immer wichtiger, nicht zuletzt aufgrund des boomenden E-Commerce. Die Ansiedlung ist daher nicht nur ein Gewinn für den Industriepark, sondern auch für alle Unternehmen der Region.“

 Der 77. Standort von DPD Deutschland ergänzt und entlastet die benachbarten Depots in Ludwigsburg, Villingen-Schwenningen und Wendlingen. Besonders wichtig ist dabei die Versorgung des Wirtschaftsraums südlich von Stuttgart. Das Einzugsgebiet des Nagolder Depots umfasst einen Radius von rund 50 Kilometern. Die Inbetriebnahme ist für den Herbst 2016 geplant, zu Beginn sollen in Nagold täglich 37.000 Pakete umgeschlagen werden. Diese Kapazität kann in Zukunft noch deutlich ausgebaut werden. Bis zu 300 Arbeitskräfte werden von Nagold aus für die Kunden und Empfänger im Einsatz sein. Zum Teil wird es sich dabei um Mitarbeiter handeln, die heute schon für die benachbarten DPD Depots tätig sind. In verschiedensten Tätigkeitsfeldern werden jedoch auch neue Mitarbeiter gesucht.

Das neue Depot in Nagold soll ein besonders energieeffizienter Standort werden. So soll etwa die Beleuchtungsenergie durch den Einbau von Lichtbändern und LED-Technik auf ein Minimum gesenkt werden. Darüber hinaus legt DPD bei der hochmodernen Sortiertechnik großen Wert auf verbrauchsarme Motoren und Antriebe. Außerdem führt der neue Standort zu kürzeren Anfahrtswegen als zuvor, was den Umfang transportbedingter CO2-Emissionen senkt. Das Umweltmanagementsystem von DPD ist von TÜV SÜD nach DIN 14001 zertifiziert, zudem hat sich DPD Deutschland zu einem komplett klimaneutralen Paketversand verpflichtet.

Daten und Fakten zu DPD in Nagold

Inbetriebnahme: voraussichtlich Herbst 2016
Investitionssumme: 30 Millionen Euro
Grundstücksfläche: 57.000 qm
Bebaute Fläche: 44.000 qm
Arbeitskräfte: rund 25 kaufmännische Mitarbeiter
rund 100 im Paketumschlag
85 bis max. 200 in der Paketzustellung
Tägliche Paketmenge zu Beginn: rund 37.000 Pakete / Tag, davon
 rund 25.000 Pakete / Tag für Empfänger in der Region
rund 12.000 Pakete / Tag von Versendern in der Region
 rund 35.000 Pakete / Tag für Empfänger in der Region
Max. Leistung des Standortes: rund 85.000 Pakete / Tag, davon
 rund 35.000 Pakete / Tag für Empfänger in der Region
rund 50.000 Pakete / Tag von Versendern in der Region

Quelle: www.dpd.com/de 

Foto „head“: Beim Spatenstich von DPD in Nagold: Jürgen Großmann, Oberbürgermeister von Nagold, Thomas Ohnhaus, Regional-Geschäftsführer von DPD, und Günter Pfaff, Leiter der Depotgruppe Villingen-Schwenningen.

Pressemitteilung veröffentlicht am 30.09.2015 in News (In- und Ausland), Paketdienste / Expressdienste.
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