Auf dem Weg zur Industrie 4.0: Bizerba stellt Maschinen-Backup aus der Cloud vor

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Bizerba zeigt auf der Interpack eine cloud-basierte Backup-Software für die Fertigungsindustrie. Die Funktion Industry Cloud ist Bestandteil der neuen Software-Plattform BRAIN2, mit der Bizerba Fertigungsunternehmen bei den Anforderungen des Industrie 4.0-Ansatzes unterstützt. Die neue Funktion ermöglicht es, Maschinen-Backups erstmals in der Cloud zu speichern. Das erleichtert die Datensicherung sowie die Inbetriebnahme von neuen Geräten und ist ein weiterer Schritt in Richtung universell vernetzter Maschinen, die smarte Fabriken steuern. Auch die Software zur Stammdatenpflege und Gestaltung der Etiketten wurde modifiziert und ist nun optimal an die Anforderungen der neuen EU-Kennzeichnungsverordnung angepasst.

Gerade in großen Produktionsunternehmen passiert es häufig, dass Maschinenparameter verändert werden – sei es versehentlich oder beispielsweise durch Installation an einem anderen Platz. Durch ein automatisches, zyklisches Übertragen der Datensicherung in die Cloud muss der Kunde Datensicherungen nicht mehr manuell veranlassen und speichern.

Einfache Inbetriebnahme von neuen Geräten

Insbesondere bei der Konfiguration neuer Geräte werden so Ausfallszeiten vermieden. Nach Installation und Integration in die Cloud, kann am Gerät ein bereits vorhandenes Backup inklusive aller Einstellungen aus der Cloud auf die Maschine übertragen werden. Damit sind alle Funktionen und Stammdaten wieder hinterlegt. Auf Wunsch kann der Kunde alle Backups über ein Gerät verwalten und hat so immer im Blick, ob alle noch wichtigen Informationen zentral abgespeichert sind.

Food Label 2016

Ein weiteres neues Feature der Software ist das Bizerba Nutrition Package, bestehend aus zwei Software-Elementen. Damit unterstützt Bizerba Kunden beim Umstellen der Produktionsprozesse auf die Anforderungen der Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV), die im Dezember 2014 in Kraft tritt. Zwar muss die Nährwerttabelle erst 2016 integriert werden, viele Hersteller wollen die Umstellung jedoch bereits in den nächsten Monaten vornehmen. Eine zentrale Rolle spielt dabei Software, die es auf eine einfache Art ermöglicht, Etiketten gemäß der EU-Richtlinien zu gestalten. Ein hilfreiches Tool hierfür ist die _dataMaintenance.BRAIN (Stammdatenpflege)-Funktion, ein Software-Assistent zur Eingabe und automatischen Berechnung der Nährwerte für die jeweiligen Regionen. Da in einigen Ländern unterschiedliche Regeln für die Berechnung der GDA-Tabellen gelten, kann der Kunde auch selbst Berechnungsmethoden definieren. Mit _bld.BRAIN bietet Bizerba ein Etikettengestaltungsprogramm, mit dem sich der Kunde selbst Etiketten-Templates aufbauen kann, die er immer wiederkehrend für seine Produkte braucht. So spart er sich wertvolle Arbeitszeit. Alternativ bietet Bizerba Vorlagen, die bereits an die Vorschriften der LMIV angepasst sind. Unter anderem sind dabei drei verschiedene GDA-Templates in verschiedenen Landessprachen enthalten. Das bietet einen großen Mehrwert für Kunden, da ein deutscher Produzent, der nach Frankreich liefert, wissen muss, wie laut EU-Verordnung die französischen Etiketten aussehen müssen.

Quelle: www.bizerba.com

Foto “head”: Gerd Altmann – www.pixelio.de

Pressemitteilung veröffentlicht am 13.05.2014 in Hardware, News (In- und Ausland).
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