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Studie der Monotype Initiative „Brand Perfect“ zeigt: Verlage bauen Markenintegrität auf digitalen Plattformen und mobilen Geräten zögerlich aus – 93 Prozent der führenden Consumer-Zeitschriften in Deutschland, Großbritannien und den USA stellen Marken bislang nicht auf allen Plattformen einheitlich dar

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Ein neuer Bericht der Initiative Brand Perfect von Monotype Imaging Inc. zeigt, dass weltweit tätige Verlage, Marken und Technologieanbieter von einer wechselseitigen Zusammenarbeit profitieren können, um das Potenzial eines plattformübergreifenden Werbeauftritts bestmöglich auszuschöpfen.

Brand Perfect Infographik

Der Bericht „Adventures in Publishing – The New Dynamics of Advertising” zeigt, dass bei der Darstellung von Marken insbesondere auf mobilen Geräten noch großes Verbesserungspotenzial besteht. Die Studie untersuchte die Online-Kanäle 100 beliebter Endverbrauchermagazine in Deutschland, Großbritannien und den USA und zeigt auf, wie uneinheitlich die Publikationskanäle von heute sind.

IDC-Prognosen zufolge wird sich die Zahl der verkauften Smartphones und Tablets im Vergleich zu Desktop-PCs verdoppeln, wobei dies im Bereich der Tablets noch 2013 geschehen soll. Nach einer unabhängigen Untersuchung der Venture-Capital Gesellschaft Kleiner Perkins Caufield & Byers (KPCB) wird sich die Anzahl an Smartphones von einer Milliarde im Jahr 2012 auf über zwei Milliarden in 2015 mehr als verdoppeln. Dramatischer fällt noch die Prognose für Tablets aus: hier soll sich die Anzahl von 1,1 Milliarden Geräten (2012) auf knapp unter 3 Milliarden (2015) fast verdreifachen. Diese Zahlen zeigen, dass sich Unternehmen bei ihren Werbestrategien verstärkt auf mobile Plattformen konzentrieren sollten. Wie die Studie von Brand Perfect zeigt, ermöglichen aber rund 93 Prozent der untersuchten Magazine noch keine optimale Markendarstellung über alle mobilen Plattformen hinweg.

Publishing für die digitale Generation

Von den 78 untersuchten englischsprachigen Consumer-Magazinen bieten 83 Prozent mindestens eine App im Apple App Store, bei Newsstand App oder über den Google Play Service an. Von den 83 Prozent stellen wiederum 65 Prozent Apps für das iPhone und 40 Prozent Apps für die Android-Plattform zur Verfügung. Alle 78 Magazine veröffentlichen zwar auf dem iPad, aber dennoch haben lediglich 25 Prozent ihre Online Darstellung für Tablet-Bildschirme optimiert. Die meisten Verlage verwenden dafür stattdessen verkleinerte Versionen ihrer Desktop-Seiten. Von den untersuchten Magazinen in Deutschland haben lediglich zehn Prozent ihren Online-Auftritt für Tablets optimiert. Die Studie zeigt dennoch, dass die Verlage dabei sind, ihr Angebot für mobile Geräte auszubauen: 38 Prozent der Publikationen bieten bereits eine für das iPhone optimierte Version ihrer Website an.

Einheitliche Werbung auf allen Geräten

Das so genannte „responsive Webdesign“, bei welchem eine optimale Darstellung von Inhalten auf verschiedenen Endgeräten im Vordergrund steht, setzt sich immer mehr durch. Dennoch zeigt die Studie, dass Verlage diese Möglichkeit für ihren Online-Werbeauftritt nicht nutzen. Stehen jedoch keine für mobile Geräte optimierten Seiten zur Verfügung, werden Anzeigen auf diesen lediglich verkleinert dargestellt. Dies führt zu unleserlicher Schrift und einer verzerrten Bilddarstellung.

Neil Ayres, Redakteur bei brandperfect.org, sagt: „Viele Unternehmen wissen, dass sie ihre Kampagnen so konzipieren müssen, dass diese über viele verschiedene Kanäle hinweg vom Desktop über den Fernseher bis hin zum Smartphone gut darstellbar sind. Um sie darin zu unterstützen, sollten Verlage anpassungsfähige Medien bereitstellen, die es ermöglichen ihre Zielgruppe auf allen Geräten direkt anzusprechen. Das ist nur möglich, wenn mehr Verlage in Websites investieren, die eine überzeugende Darstellung auf jedem Gerät erlauben, das der Leser verwendet.“

Cameron Connors, Managing Director von The Studio, Condé Nast, USA sagt: „Viele Unternehmen bemühen sich sehr, ihre Kampagnen für die Darstellung auf verschiedensten Plattformen auszurichten. Ihnen bieten wir die technische und kreative Unterstützung, die sie brauchen. Werbung wird mehr und mehr zum inhaltlich anspruchsvollen Markenerlebnis, das überall beginnen kann, wo Kundenkontakt entsteht. Dabei ist es entscheidend, die Einstellung und das Medienverhalten des Kunden zu verstehen, um aussagekräftige Markenbotschaften vermitteln zu können.“

Der vollständige, kostenlose Bericht „Adventures In Publishing – The New Dynamics of Advertising” steht hier in englischer Sprache zum Download zur Verfügung oder kann durch eine E-Mail an info@brandperfect.org angefordert werden.

Quelle: www.monotype.com

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