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Deutschlands Vorstände engagieren sich für Ressourcenschutz – Kampagne für Unternehmensführer zeigt am Beispiel von Recyclingpapier, dass jedes Unternehmen wertvolle Ressourcen effizient nutzen kann und würdigt vorbildliches Engagement

Unter der Schirmherrschaft von Bundesumweltminister Peter Altmaier sowie in Kooperation mit dem Naturschutzbund Deutschland und der Deutschen Gesellschaft des Club of Rome hat die Initiative Pro Recyclingpapier ihre Kampagne ‚CEOs pro Recyclingpapier‘ gestartet.

In einem gemeinsamen Appell rufen die Kooperationspartner die Vorstandsvorsitzenden und Geschäftsführer der deutschen Wirtschaft auf, persönlich Verantwortung für den Ressourcenschutz zu übernehmen und Ziele für die Nutzung von Recyclingpapier in ihren Unternehmen zu definieren. Die Namen aller Unterstützer sowie die individuellen Ziele werden im Rahmen der Kampagne öffentlich und somit transparent gemacht. Zu den ersten Vorreitern, die dem Aufruf bereits gefolgt sind, gehören die Vorstandsvorsitzenden von Deutsche Lufthansa AG und Hamburger Hafen und Logistik AG sowie die Geschäftsführer von EPSON Deutschland und HiPP.

‚Angesichts knapper werdender Ressourcen wollen wir das Zukunftsthema Ressourcenschutz verstärkt in das Bewusstsein der Unternehmen rücken und Unternehmensführern die Möglichkeit geben, sich persönlich zu engagieren. Zugleich wollen wir deutlich machen, dass es mit der Verwendung von Recyclingpapier eine sehr einfache und schnell umsetzbare Möglichkeit gibt, natürliche Ressourcen und Energie einzusparen. Unternehmen die mit gutem Beispiel vorangehen und ihr Handeln transparent machen, werden wir öffentlich würdigen‘, betont Michael Söffge, Sprecher der Initiative Pro Recyclingpapier.

Die Kampagne erfolgt vor dem Hintergrund, dass Deutschland als rohstoffarmes Land besonders von der Verknappung und Verteuerung von Ressourcen betroffen ist. Zugleich hat Deutschland als Vorreiter der Kreislaufwirtschaft und als Technologieführer in zahlreichen Umwelttechnologien das Potenzial, bis 2020 zur ressourceneffizientesten Volkswirtschaft zu werden. Die Bundesregierung hat dies als Leitziel formuliert. So soll der Wiederverwertung und dem Recycling Vorrang gegeben werden vor dem Abbau neuer Rohstoffe, wie aus dem kürzlich beschlossenen Ressourceneffizienzprogramm der Regierung hervorgeht.1)

Die Nutzung von Recyclingpapier mit dem Blauen Engel ist ein Musterbeispiel für ressourceneffizientes Wirtschaften. So werden bei der Herstellung allein rund 60 Prozent weniger Energie und Wasser verbraucht im Vergleich zu herkömmlichem Papier. Zugleich ist es als Kreislaufprodukt besonders zukunftsfähig.2)

Weitere Informationen zur Kampagne sowie zur Online-Teilnahme sind unter www.ceos-pro-recyclingpapier.de erhältlich.

1) Beschluss des Bundeskabinetts vom 29.2.12: Verabschiedung Deutsches Ressourceneffizienzprogramm (ProgRess)
2) Die Berechnungen basieren auf einer Studie des Instituts für Energie- und Umweltforschung Heidelberg: ‚Ökologischer Vergleich von Büropapieren in Abhängigkeit vom Faserrohstoff“, 2006.

Quelle: www.papiernetz.de

Pressemitteilung veröffentlicht am 14.06.2012 in postbranche.de (Home).

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