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Österreichische Post: Einigung auf neues Arbeitszeitmodell in der Briefzustellung – Zusteller werden am Erfolg der Effizienzsteigerung beteiligt

Der Vorstand der Österreichischen Post AG und der Zentralausschuss der Personalvertretung einigten sich gestern Abend auf ein neues Arbeitszeitmodell für die Brief-Zustellerinnen und -Zusteller im Unternehmen. Das neue Ist-Arbeitszeitmodell tritt ab 1. Jänner 2013 in Kraft und baut auf einem Jahres-Arbeitszeit-Durchrechnungszeitraum auf.

Die konkreten Verhandlungsergebnisse:

*Einführung eines Jahresarbeitszeitmodells, das eine gesetzeskonforme Arbeitszeiterfassung aber auch eine flexible Arbeitszeiteinteilung ermöglicht.

*Kompensationszahlung für den teilweisen Wegfall der „Info.Post-Prämie“ bestehend aus Überstundenpauschale und Zulagen.

*Einsatz moderner Technologie für die Ist-Arbeitszeiterfassung auf elektronischer Basis.

*Einigung auf Modalitäten für das Monitoring im Anlassfall.

„Mit diesem umfangreichen Paket ist es uns gelungen, auf die Bedürfnisse unserer Brief-Zusteller einzugehen. Durch die automatische Sortierung werden sie in der Arbeitsleistung entlastet, gleichzeitig wird der Wegfall der Prämien für die bisherigen Mehrleistungen durch eine Pauschalzahlung ausgeglichen. Durch den Durchrechnungszeitraum von einem Jahr ist es gelungen, die gesetzlichen Vorgaben der Ist-Arbeitszeitaufzeichnung mit der hohen Flexibilität, die unser bisheriges Kapazitätsmodell geboten hat, zu vereinen“, zeigt sich Post-Generaldirektor Dr. Georg Pölzl mit der Einigung zufrieden.

Auch Zentralausschussvorsitzender Helmut Köstinger sieht in der Vereinbarung viele positive Aspekte. „Es ist uns gelungen, für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine möglichst hohe finanzielle Entschädigung für den Wegfall der bisherigen Info.Post-Prämie zu erreichen und gleichzeitig auch Tausende Arbeitsplätze in der Briefzustellung langfristig abzusichern“.

Quelle: www.post.at

Pressemitteilung veröffentlicht am 22.05.2012 in postbranche.de (Home).
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