E-Mail-Marketing: Perfekt von A bis Z

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Mit drei Technologien kommen Marketers beim E-Mail-Marketing besser beim Leser an: Auto-Optimierung, Responsive E-Mail-Design (REMD) und agile Mailings.

Auto-Optimierung: Mit Test-Empfängern die wirkungsvollste Variante ermitteln

Mit der Funktion „Auto-Optimierung“ hat das Rätselraten ein Ende, welche Betreffzeile, welcher Absender und welches Design bei den Lesern am besten ankommen. Mehrere Varianten eines Newsletters können gegeneinander getestet werden, so dass am Ende der Großteil der Empfänger die wirkungsvollste Ausgabe erhält.

Um die Auto-Optimierung durchführen zu können, werden mehrere Mailings einem Test zugeordnet.

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Erfolgreiches E-Mail-Marketing ist heute keine Wissenschaft mehr. Moderne Technologien helfen Unternehmen, ihre Inhalte optimal zu präsentieren

Im E-Marketing Manager von AGNITAS können bis zu fünf unterschiedliche Varianten ins Feld gehen. Sobald ein Mailing einen definierten Grenzwert überschreitet, wird automatisch dieses bessere Format an alle Adressaten verschickt.

Als Entscheidungskriterien für den Erfolg eines Mailings stehen Versendern folgende Kennzahlen zur Verfügung: Öffnungsrate, Klickrate und Umsatz. Die Öffnungsrate gibt Auskunft über den Erfolg von Betreffzeilen und Absendernamen. Über die Klickrate kann der Inhalt des Mailings bewertet werden und mit Hilfe des Umsatzes lässt sich eine Prognose über das Verkaufszahlen treffen.

Ein Tipp für die Praxis: Marketingverantwortliche sollten sich immer nur auf eine Variable des Mailings konzentrieren, damit sie die Wirkungsweise eindeutig zuordnen können. Haben sie im ersten Auto-Optimierungsverfahren zum Beispiel den attraktivsten Absendernamen ermittelt, dann widmen sie sich im Folgenden dem Layout und danach dem Inhalt. So nähern sich die Versender schrittweise der besten Variante an.

Das Testverfahren bei realen Empfängern sollten sie erst dann einleiten, wenn sie schon vorher alle wichtigen Kriterien für erfolgreiche Mailings erfüllt haben. Dazu gehört auch, dass das Mailing für jede Bildschirmgröße und jedes Endgerät optimal eingestellt ist: für PCs, Tablets und Smartphones. Hier gibt das Responsive E-Mail-Design (REMD) die Richtlinien vor.

Responsive E-Mail-Design: Ein Adressat hat viele Medien

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Die Vielzahl der Endgeräte ist eine Herausforderung für Newsletter-Versender

Die Anforderung an das E-Mail-Marketing ist so simpel wie kompliziert: Auf jedem Endgerät sollte der Newsletter komfortabel zu lesen sein und die Navigation einfach und intuitiv; auf einem XXL-Bildschirm ebenso wie auf einem Tablet oder einem Smartphone.

Zu der Vielzahl an Endgeräten kommen erschwerend noch unterschiedliche Mail-Clients für PCs, das Web und die mobilen Geräte hinzu.

Der Gerätetyp wird automatisch ermittelt

Die Lösung für diese Anforderung sind so genannte „Media Queries“, also Anfragen an das Gerät.

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Ein Mailing, drei Varianten: Media Queries im Responsive Design machen‘s möglich

Der Clou dieser Technik ist, dass ein einziger Newsletter mit Hilfe von CSS-Befehlen so eingerichtet werden kann, dass er auf Geräten mit unterschiedlicher Auflösung, Bildformaten und Clients optimal dargestellt wird.

So bedienen Versender alle Plattformen mit gleicher Qualität und liefern das Mailing in drei verschiedenen Größen aus.

Die Fensterbreite ist der Maßstab

Die wichtigste Grundlage für REMD ist die Fensterbreite eines Endgerätes. Es ist das Fundament, auf dem sämtliche Layout-Anpassungen basieren. Nur wenn die Fensterbreite bekannt ist, kann zum Beispiel Folgendes erreicht werden:

  • Ein mehrspaltiges Layout ordnet sich automatisch untereinander an.
  • Bilder werden mitgezoomt.
  • Die Bildinhalte werden optimiert.
  • Links und Buttons werden so groß dargestellt, dass sie auch mit dem Finger klickbar sind.
  • Die Schriftgröße wird so angepasst, dass sie gut lesbar ist.
  • Die Textumbrüche sind flexibel.
  • Das Scrollen nach links oder rechts wird vermieden.
  • Vorher definierte Inhalte werden ausgeblendet, um endloses Scrollen zu umgehen.

Agiles E-Mail-Marketing: Dynamische Inhalte machen den Unterschied

Agile E-Mails gehen noch einen Schritt weiter, der Inhalt des Newsletters aktualisiert sich beim Öffnen automatisch. Damit erhält der Empfänger top-relevante Informationen entsprechend des Zeitpunkts der Öffnung und seines lokalen Standortes. Dank der servergespeicherten Daten ändern sich beispielsweise so die Empfehlungen für Geschäfte, Countdowns oder Fotos. Countdowns informieren darüber, wie viele Produkte noch verfügbar sind oder wie lange eine Verkaufsaktion noch läuft.

Fazit

Mit Auto-Optimierung, Responsive Design und agilen Mailings können Versender ihr E-Mail-Marketing optimal auf ihre Zielgruppe zuschneiden und mit relevanten Inhalten punkten. Richtig gemacht passen sich die Newsletter der jeweiligen Rezeptionssituation des Lesers an, liefern brandaktuelle Informationen und sind auf jedem Endgerät angenehm zu lesen und zu bedienen.

Über den Autor:

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Martin Aschoff, Vorstand und Gründer der AGNITAS AG

Martin Aschoff ist Vorstand der von ihm 1999 gegründeten AGNITAS AG. AGNITAS ist ein technischer Dienstleister und Software-Entwickler für E-Mail-Marketing und Marketing Automation. Zu seinem Verantwortungsbereich gehört neben dem Bereich Technik auch die Erschließung neuer Geschäftsfelder.

Martin Aschoff ist Autor zahlreicher Bücher und Fachartikel zum Thema E-Mail-Marketing und zu IT-Themen.

Quelle: www.agnitas.de

Foto “head”: Gerd Altmann – www.pixelio.de

Pressemitteilung veröffentlicht am 13.01.2015 in E-Mail, News (In- und Ausland), Sonstige Produkte / Services / Dienstleistungen.
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