Schlechte Zahlungsmoral bremst Unternehmenswachstum: Neue Lösung von MasterCard und Basware verbessert Cashflow und beschleunigt Zahlungen im B2B-Bereich

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Mehr als die Hälfte der Unternehmen weltweit (57 Prozent) haben in den letzten zwölf Monaten bewusst Zahlungen an Lieferanten zurückgehalten. Das geht aus der Studie „Creating Payment Energy“ hervor, die von Basware und MasterCard in Auftrag gegeben wurde. Die Umfrageergebnisse belegen, dass es um die Zahlungsmoral von Unternehmen schlecht steht: Für drei Viertel der Firmen gehören verspätete Zahlungen zum Geschäftsalltag. Das beeinträchtigt hauptsächlich kleine und mittelständische Betriebe. Basware und MasterCard bringen nun gemeinsam Basware Pay auf den Markt. Die Lösung hilft Käufern und Lieferanten dabei, ihre Finanzprozesse enger zu verzahnen und ihr Betriebskapital zu optimieren. Käufer können so den Cashflow besser verwalten, während Lieferanten von schnelleren Zahlungen profitieren.

„Eine zu lockere Zahlungsmoral beeinträchtigt sowohl einzelne Unternehmen als auch die Wirtschaft insgesamt – schließlich haben drei Viertel der Betriebe mehr als 50 Lieferanten. Etwa zwei Drittel aller Firmen senden und empfangen mindestens 100 Rechnungen pro Monat“, sagt Esa Tihilä, CEO von Basware. „Angesichts der wirtschaftlichen Lage ist es zu einem gewissen Grad verständlich, Rücklagen zu halten. Hohe Rücklagen können aber auch ein Zeichen von ineffizienten Prozessen sein. Unternehmen haben die Verantwortung sich selbst und ihrer gesamten Lieferkette gegenüber, Gelder pünktlich bereitzustellen.“

Basware Pay erweitert den Prozess vom Kauf bis zur Bezahlung (Purchase-to-Pay-Prozess) um eine globale e-Payment-Lösung, mit der sich das Betriebskapital optimieren lässt. Es verbindet die Zahlungsprozesse von Käufern und Lieferanten über das Basware Commerce Network. Die Rechnungen der Lieferanten werden zunächst über das Netzwerk von Basware versendet. Nach Freigabe durch den Käufer kann die Zahlung über eine virtuelle MasterCard Kontonummer erfolgen. Kurz darauf geht der Betrag beim Lieferanten ein, während der Käufer im Regelfall von verlängerten Zahlungsfristen profitiert. Beide Seiten ziehen außerdem einen Nutzen aus fehlerfreien Daten und vollständiger Prozess- und Zahlungstransparenz. Das verringert den Aufwand für Gläubiger und Schuldner.

„Betriebe verlassen sich mehr denn je auf ein immer komplexer werdendes weltweites Netzwerk aus Partnern und Lieferanten. Nur wer flexibel interagiert, kann aus einem schnelllebigen Wirtschaftsumfeld Vorteile erlangen“, erklärt Hany Fam, President bei MasterCard Enterprise Partnerships. „Die Integration von Rechnungsbearbeitungs- und Zahlungsprozessen kann solche Netzwerke entlasten und die Wirtschaft insgesamt stärken. Die Partnerschaft zwischen MasterCard und Basware ermöglicht das, indem sie das weltweite Netzwerk und die Technologie von MasterCard mit Baswares führendem Purchase-to-Pay-Netzwerk verbindet.“

Weitere Informationen zur Studie:

Die „Creating Payment Energy“-Studie untersuchte bei 1.015 Entscheidungsträgern aus der Debitoren- und Kreditorenbuchhaltung, wie stark sich die Spannung zwischen Cash Management und effizienten Zahlungsprozessen auf die Leistungsfähigkeit von Unternehmen und der Wirtschaft insgesamt auswirkt. Die von LOUDHOUSE durchgeführte Umfrage dauerte von Juni bis Juli 2014 und umfasst Daten aus zehn Ländern (Deutschland, Australien, Belgien, Dänemark, Finnland, Niederlande, Norwegen, Schweden, USA und Vereinigtes Königreich). Weitere Ergebnisse:

  • Obwohl die deutliche Mehrheit (88 Prozent) der Befragten der Meinung ist, dass Zulieferer zügig bezahlt werden sollten, räumte mehr als die Hälfte (57 Prozent) ein, in den letzten zwölf Monaten absichtlich Zahlungen zurückgehalten zu haben.
  • Drei Viertel (74 Prozent) der Entscheidungsträger sind der Auffassung, dass sich verspätete Überweisungen nicht vermeiden lassen. Dennoch sind sich neun von zehn Teilnehmern darüber bewusst, dass solche Verzögerungen deutliche Auswirkungen auf Betriebe haben – etwa auf die Vergütung von Angestellten oder die Reduzierung von Investitionen.
  • Zwei Drittel (67 Prozent) bestätigten, dass sie Zahlungsbedingungen als strategisches Instrument im Cashflow-Management nutzten.
  • Nur ein Viertel der Unternehmen hat seine Prozesse automatisiert, um Zahlungen effizient abzuwickeln.

Links zu weiteren Inhalten:

Basware Pay: http://www.basware.com/financing-services

Quelle: www.basware.de

Foto “head”: Kai Niemeyer – www.pixelio.de

Pressemitteilung veröffentlicht am 03.09.2014 in News (In- und Ausland), Software.
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