Billentis Report 2014: Öffentlicher Sektor und KMU geben elektronischer Rechnung Auftrieb

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Am Papier traut sich bisher kaum ein Unternehmen zu sparen: Nur 40 Milliarden von 500 Milliarden Rechnungen weltweit werden elektronisch versendet. Dabei lassen sich durch Rechnungsprozesse im Vergleich zur herkömmlichen Papierrechnung 60 bis 80 Prozent der Kosten einsparen – ein Ergebnis des diesjährigen e-Invoicing/e-Billing Reports „Key stakeholders as game changers“ von Billentis. Während in Europa die Wirtschaft noch zögerlich damit umgeht, nehmen Länder wie Lateinamerika bereits eine Pionierposition ein und setzen e-Invoicing auf breiter Front um. Weltweit wird künftig der öffentliche Sektor eine bedeutende Rolle für die elektronische Rechnung spielen. Die Studie wurde von Basware, dem Anbieter von Purchase-to-Pay- und e-Invoicing-Lösungen, unterstützt.

Die Akzeptanz der elektronischen Rechnung hat in den letzten Jahren zugenommen, dennoch bleibt viel Potenzial ungenutzt. Von den 500 Milliarden Rechnungen, die weltweit jährlich im Umlauf sind, werden 2014 schätzungsweise 40 Milliarden auf elektronischem Weg verschickt (14 Milliarden B2C, 26 Milliarden B2B und B2Government). Zum Teil sind sogar Schwellenländer heute schon weiter als die Europäer: Lateinamerika versendet jährlich 25 Milliarden elektronische Rechnungen, Europa nur 6 Milliarden.

Zukünftig wird die öffentliche Hand verstärkt als Motor fungieren und die Verbreitung der elektronischen Rechnung voranbringen. Mit einem Anteil von mindestens 10 Prozent des gesamten Rechnungsvolumens (papierbasiert und elektronisch) zählt der öffentliche Bereich zu den drei wichtigsten Industriezweigen. Keine andere Branche hat zudem eine so hohe Durchdringung erreicht: Zwischen 45 und 65 Prozent aller Unternehmen – egal in welchem Land – beliefern den öffentlichen Sektor und stellen Rechnungen an ihn. Umgekehrt erhalten sämtliche Haushalte und Unternehmen Rechnungen von Behörden und Verwaltungen. Für die Akzeptanz der elektronischen Rechnung sind e-Invoicing-Initiativen der öffentlichen Hand deshalb maßgeblich.

Im letzten Jahrzehnt hingegen feierte die elektronische Rechnung hauptsächlich im privaten Sektor ihren Siegeszug. Vor allem Großkonzerne erwiesen sich als Triebfeder und forderten ihre Lieferanten dazu auf, elektronische Rechnungen zu versenden – das sind Millionen meist kleiner und mittlerer Betriebe.

Für die weitere Verbreitung der e-Rechnung kommt es nun auf die Benutzerfreundlichkeit der Lösungen an. Die Anbieter sind deshalb dazu aufgefordert, innovative Lösungen und Prozesse zu entwickeln, die die Verbreitung der e-Rechnung weiter beschleunigen.

Eine kostenlose Version des Billentis Reports 2014 ist unter folgendem Link erhältlich:

http://www.basware.com/knowledge-center/research-report-%E2%80%93-e-invoicing-e-billing

Quelle: www.basware.de

Foto “head”: Gerd Altmann – www.pixelio.de

Pressemitteilung veröffentlicht am 17.06.2014 in Elektronische Post, News (In- und Ausland), Software, Sonstige Produkte / Services / Dienstleistungen.
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