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Briefporto in Deutschland schneidet im Europavergleich weiter gut ab

– In 23 europäischen Ländern sind die tatsächlichen Briefpreise höher als hierzulande

-Porto in 14 europäischen Ländern gegenüber Vorjahr um durchschnittlich 8 Cent erhöht

– Post-Studie ermittelt nominale und reale Briefpreise

Das Porto für den Standardbrief in Deutschland liegt weiter unter dem europäischen Durchschnitt. Das belegt der diesjährige Briefpreisvergleich der Deutschen Post. Betrachtet man nur die nominalen Briefpreise, so liegt das deutsche Porto mit 0,70 Euro ziemlich genau im europäischen Mittelfeld (Platz 16 von 31). 14 Länder haben seit dem letzten Jahr die Briefpreise  angehoben, so dass der durchschnittliche europäische Briefpreis mittlerweile  0,88 Euro beträgt, acht Cent mehr als im Vorjahr. Nominal am teuersten ist der Inlandsbrief in Dänemark mit umgerechnet 3,63 Euro, am günstigsten ist er nach wie vor auf Malta (0,26 Euro).Bezieht man aber makroökonomische Faktoren wie Arbeitskosten und Kaufkraft mit in den Vergleich ein, so liegt Deutschland mit seinem Porto im europäischen Porto-Ranking lediglich auf Rang 24 (von 31 untersuchten Ländern), d.h. in 23 Ländern ist das Briefeschreiben teurer.

„Teuer“ und „günstig“ ist jedoch eine Frage der Relation. Die EU-Postdiensterichtlinie spricht von „erschwinglichen“ Preisen, die die EU-Mitgliedstaaten im Bereich des Post-Universaldienstes sicherstellen sollen. Die Erschwinglichkeit hängt wiederum mit den jeweiligen Lohnniveaus in den verschiedenen EU-Staaten zusammen. Daher untersucht die Briefpreisstudie der Deutschen Post am Beispiel eines Industriearbeiters, wie lange in den einzelnen Ländern gearbeitet werden muss, um das Porto für einen Standardbrief bezahlen zu können. Ergebnis: Deutschland ist nach der Schweiz und Malta das Land mit den erschwinglichsten Briefporti. Am längsten muss ein Arbeiter in Bulgarien arbeiten, um sich das Geld für einen Standardbrief zu verdienen. Die Bereinigung der Briefpreise um die Kaufkraftunterschiede zeigt ein ähnliches Bild: Deutschlands Porto liegt mit Platz 21 im unteren Mittelfeld.

Setzt man die Briefpreise in Relation zu den Personalkosten in den einzelnen EU-Ländern, so zeigt sich auch hier, dass das deutsche Porto im Europavergleich sehr günstig ist. Lediglich in Malta, Slowenien, Österreich, Schweden und Belgien sind die um Arbeitskosten bereinigten Briefpreise günstiger. Auch bei diesem Vergleich ist Dänemark das Land mit den höchsten Briefpreisen.

Inflationsbereinigt hat sich in den vergangenen zehn Jahren der Briefversand in Deutschland seit 2007 um 11,2 Prozent verteuert. Im Vergleich dazu ist der durchschnittliche Briefpreis in Europa im gleichen Zeitraum allerdings um knapp 42 Prozent gestiegen.

Quelle: www.dpdhl.de

Foto „head“: www.pixabay.com

 

Pressemitteilung veröffentlicht am 19.05.2017 in Briefdienste, News (In- und Ausland).
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