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12. GV des Verbandes KEP&Mail – Verband der privaten Post-Dienstleister / Postmarkt Schweiz: Bessere, günstigere und innovativere Angebote Dank privater Konkurrenz

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Der Verband der privaten Postdienstleister KEP&Mail zieht nach zwölf Jahren eine positive Bilanz und bereitet sich auf die nächste Etappe mit einer möglichst liberalen, wettbewerbsfördernden und fairen Marktordnung vor, unterstützt mit einem Gesamtarbeitsvertrag als Richtschnur für die Branche.

An der zwölften Generalversammlung des Verbandes der privaten Postdienstleister KEP&Mail konnte Präsident Peter Sutterlüti auf eine insgesamt erfreuliche Entwicklung zurückblicken. Der Umsatz der nunmehr achtzehn Mitgliederfirmen ist im vergangenen Jahr stark gewachsen. Dies insbesondere infolge höherer Paketvolumen durch den Online-Handel und höhere Marktanteile trotz herrschendem Monopol der Post für Briefe bis 50 Gramm. Die Schweiz bildet in Bezug auf die Marktöffnung gemeinsam mit Norwegen, Rumänien und Bulgarien das Schlusslicht der effektiven Öff-nung der Postmärkte in Europa. Entsprechend steht die Gleichstellung aller Anbieter von Kurier- Express- Paket- und Maildienstleistungen in der Schweiz und die Förderung des Wettbewerbs auf Augenhöhe im Interesse von Geschäfts- und Privatkunden weiterhin an oberster Stelle der Verbandsanliegen.

Zunehmende Grösse, Einfluss und Bedeutung der Mitgliederfirmen bringen für den Verband KEP&Mail auch neue Aufgaben und Verpflichtungen. So wurden die Arbeiten für den Gesamtarbeitsvertrag im privaten Kurier, Express und Postdienst im vergangen Jahr intensiviert. Die Verhandlungen mit den Gewerkschaften transfair und Syndicom schreiten voran. Gleichzeitig beteiligte sich der Verband im Rahmen einer seco-Arbeitsgruppe an den Vorarbeiten für ein neues Arbeitsgesetz. Dieses bietet die Chance für eine einheitliche Regelung der Nacht- und Sonntagsarbeit für die Markt-teilnehmer und damit gleich lange Spiesse für alle.

Probleme mit der Umsetzung des Postgesetzes zeigen sich für die Mitgliederfirmen insbesondere im Bereich des Zugangs zu den Postfächern der Schweizer Post und beim Zugang zu den Briefkastenanlagen von Wohn- und Geschäftshäusern. Obwohl die Gleichbehandlung der privaten Postdienstleister im neuen Postgesetz vorgesehen ist, wird sie durch die Postverordnung ausgehebelt.

Als Gastreferent bedankte sich Hans Hollenstein, seit eineinhalb Jahren Präsident der Postregulationsbehörde PostCom, bei den Marktteilnehmern für die positive Einstel-lung zum Wettbewerb. Für Hollenstein ist klar: Wettbewerb ist für die Dienstleistungen besser als eine Behörde. Und bei der künftigen Revision von Postgesetz und Postverordnung sind Themen wie die weiterhin gültige Gewichtsbeschränkung bei Briefen erneut zu diskutieren.

Als weitere Gastreferentin zeigte Frau Niederprüm von der Beratungsfirma WIK-Consult die unterschiedlichen Wirkungen der Marktöffnung in verschiedenen Ländern Europas auf. Sie kommt zum Schluss, dass der Wettbewerb im Postmarkt nur wirk-lich zur Entfaltung kommt, wenn nebst der Aufhebung der Monopole möglichst wenig gesetzliche Lizenzauflagen für Wettbewerber festgelegt sind und die Geschäftskun-denrabatte des marktbeherrschenden Unternehmens wirksam überwacht werden.

Hintergrundinformationen: Zahlen und Fakten


H

Quelle: www.kepmail.ch

Foto „head“: kordula – uwe vahle – www.pixelio.de

Pressemitteilung veröffentlicht am 14.04.2014 in Dies + Das, News (In- und Ausland).

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