Head
Twitter
Facebook RSS-Feed

Premiumwerbung

Ihre Werbung hier

Werbetrailer

Vanderlande Trailer Vanderlande Industries
Medienpartner von:
Medienpartner
Hier Newsletter abonnieren
Terminkalender
März 2014
M D M D F S S
 12
3456789
10111213141516
17181920212223
24252627282930
31EC
Ihre Veranstaltung ist nicht dabei? Hier anfragen info@postbranche.de

Großer Digital-Stau in Unternehmen und Verwaltung: Studie der d.velop AG hat verschiedene Branchen untersucht – Verharrungsmentalität und fehlende Gesamtstrategien Hauptursachen der Digitalisierungsdefizite

Logo

Nur in jedem zweiten deutschen Unternehmen und jeder zweiten Verwaltung werden Verwaltungsabläufe durchgängig digital durchgeführt. Die größten Defizite bestehen nach einer Studie des ECM-Spezialisten d.velop AG unter fast 650 Unternehmen und Institutionen im Healthcare-Bereich, während Finanzunternehmen vergleichsweise besser dastehen.

Der Untersuchung zufolge werden nicht einmal in jedem dritten Fall die Geschäftsprozesse bedarfsgerecht digital abgebildet, in der öffentlichen Verwaltung liegt die Quote mit 25 Prozent sogar noch deutlich darunter. Aber auch die Fertigungsunternehmen weisen bei den Verwaltungsabläufen erhebliche Schwächen auf. 30 Prozent der Befragten geben an, dass ihre Prozesse unzureichend digitalisiert sind.

Als Ursachen hat die Studie neben Investitionsbeschränkungen vor allem eine Verharrungsmentalität in den Organisationen identifiziert. Sie wird von 59 Prozent der befragten Managern als Bremsfaktor bei der Digitalisierung dokumentenbasierter Prozesse genannt, was sich nach den Beobachtungen des d.velop-Vorstands Mario Dönnebrink jedoch zunehmend wandelt. „Auch wenn schon lange viele sachliche Argumente gegen die klassische Papierakte sprachen, wurde sie aus Gewohnheit in den Unternehmen am Leben erhalten. Da jetzt die digital sozialisierte Generation in die Unternehmen drängt, verändert sich dies aber sichtbar“, weiß er aus zahlreichen Kundenprojekten.

Zu den weiteren Gründen des Digitalisierungsstaus gehört nicht nur das häufige Fehlen einer strategischen Gesamtausrichtung (55 Prozent), sondern nach Meinung der Befragten ist das Thema auch von der Geschäftsleitung bislang nicht offensiv forciert worden. Dass sich daran etwas ändern wird, darauf deuten die Planungen der Unternehmen für die nahe Zukunft hin. Besonders im Handel, Öffentlichen Sektor und Healthcare-Bereich hat die stärkere Digitalisierung mit Abkehr vom Papier eine hohe strategische Priorität.

„Dies folgt vermutlich sehr pragmatischen Motiven“, urteilt Dönnebrink mit Verweis auf die Ergebnisse der Studie. Denn danach bereiten den Befragten derzeit vor allem die Prozesskosten große Schmerzen. Fast zwei Drittel sehen in einem digitalen Dokumentenmanagement große Potenziale zur wirtschaftlichen Optimierung, ähnlich viele versprechen sich zudem Produktivitätsimpulse und eine größere Transparenz davon. Auch eine bessere technische Unterstützung erwartet mehr als die Hälfte durch eine gezieltere Hinwendung zur Digitalisierung. „Diese Unternehmen haben erkannt, dass digitale Verwaltungsprozesse ein deutlicher Wettbewerbsvorteil sind“, resümiert Dönnebrink.

Ergebnisse: Die gesamten Ergebnisse können hier für Print und Web heruntergeladen werden. Grafiken zu einzelnen Branchen stellen wir Ihnen gerne auf Anfrage zu Verfügung.

A    Finanzunternehmen
B   
Healthcare
C   
Öffentliche Verwaltung
D   
Produktionsunternehmen
E   
Handel
F   
sonstige Branchen

Entspricht der Digitalisierungsgrad in Ihren Geschäftsprozessen dem Bedarf?

A

B

C

D

E

F

gesamt

weitgehend 33% 30% 25% 29% 33% 29% 29%
zufriedenstellend 30% 22% 24% 26% 28% 20% 24%
nur teilweise 21% 28% 23% 15% 23% 32% 28%
sehr unzureichend 16% 20% 28% 30% 16% 19% 19%

(n = 641; Quelle: d.velop AG; 2014)

Wo sehen Sie deutliche Optimierungspotenziale durch eine stärkere Digitalisierung der dokumentenbasierten Prozesse?

A

B

C

D

E

F

gesamt

Prozesskosten 58% 73% 69% 68% 62% 65% 65%
Produktivität 61% 68% 68% 73% 56% 58% 63%
Transparenz der Prozesse 60% 69% 65% 67% 61% 54% 62%
Flexibilität der Prozesse 46% 59% 63% 63% 55% 51% 56%
Compliance-Orientierung 37% 60% 54% 54% 48% 56% 52%
technische Prozessunterstützung 53% 55% 61% 60% 48% 47% 54%

(Mehrfachnennungen möglich)

Was sind zuletzt die Bremser einer stärkeren Digitalisierung der dokumentenbasierten Prozesse gewesen?

A

B

C

D

E

F

gesamt

Investitionsbeschränkungen 40% 69% 67% 71% 59% 56% 60%
große Verharrungsmentalität 59% 64% 60% 64% 55% 58% 59%
fehlende Gesamtstrategie 38% 63% 61% 69% 45% 53% 55%
Uneinigkeit der Fachabteilungen 44% 55% 47% 38% 41% 45% 44%
Geschäftsleitung 33% 40% 46% 46% 39% 40% 41%

(Mehrfachnennungen möglich)

Welche strategische Bedeutung messen Sie der Digitalisierung dokumentenbasierter Prozesse für die nahe Zukunft bei?

A

B

C

D

E

F

gesamt

hohe Relevanz 40% 47% 45% 34% 53% 47% 45%
mittlere Bedeutung 35% 29% 27% 25% 30% 24% 27%
wird nur ein Randthema sein 18% 11% 15% 27% 13% 20% 18%
ist noch unklar 7% 13% 13% 14% 4% 9% 10%

Quelle: www.d-velop.de

Foto „head“: S. Hofschlaeger – www.pixelio.de

 

Pressemitteilung veröffentlicht am 25.03.2014 in DMS / ECM, News (In- und Ausland), Software.
Schlagwörter:

Unterstützen Sie postbranche.de

Unterstützen Sie die Arbeit von postbranche.de –
in welcher Höhe entscheiden Sie. Herzlichen Dank!
Weitere Informationen