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CheckMobile CEO Philipp Weirauch: Die unbeleuchtete Seite der IT-Revolution

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Bei der Diskussion über die technologischen Aspekte der Fortschritte der Informationstechnologie werden ihre gesellschaftlichen und arbeitsmarktrelevanten Konsequenzen leicht übersehen.

Revolutionen verändern ein gewachsenes Gefüge fundamental. Dies gilt für gesellschaftliche Revolutionen ebenso wie für technologische – und sehr häufig gehen beide Hand in Hand, wie die gesellschaftlichen Folgen der industriellen Revolution deutlich machen.

Auch die IT-Revolution hat unsere Gesellschaft grundlegend umgestaltet, wobei es sich hierbei um eine Revolution in verschiedenen Schritten handelt, gewissermaßen eine „gleitende“ Revolution, bei der Technologieschübe mit ruhigeren Phasen der Integration in die unterschiedlichsten Anwendungsfelder abwechseln.

Die ersten Computergenerationen in den 1950er und 1960er Jahren haben ganz entscheidend zum Fortschritt der Menschheit beigetragen, wie allein schon die IT-gestützten Wettervorhersagen und die ohne Computerhilfe undenkbaren Entwicklungen in der Luft- und Raumfahrt belegen.

Noch spürbarer wurde die IT-Revolution in den 1980er Jahren mit dem Siegeszug des PC in die breite Bevölkerung hinein und vor allem der Entwicklung des Internet in den 1990er Jahren. Mehr und mehr entwickelt sich seither die IT auch zu einem entscheidenden Produktivitäts- und Erfolgsfaktor in den Unternehmen. Mit intelligenten mobilen Endgeräten, dem Modell des Cloud-Computing und den enormen Möglichkeiten der Big-Data- und Business-Intelligence-Software ist hier jetzt eine weitere Stufe der IT-Revolution erreicht.

Doch in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit, aber auch in Politik und Wirtschaft, wird das Revolutionäre an den neuen IT-Technologien meist allzu sehr auf die Ausweitung der technischen Möglichkeiten eingeengt. Zwar ist es richtig, dass die jüngsten ITK-Trends Unternehmen und

Organisationen aller Art völlig neue Optionen und Geschäftsmodelle ermöglichen. Doch andere Aspekte, die sich nicht auf der rein technischen Ebene abspielen, werden kaum wahrgenommen oder in ihrer Tragweite zu wenig gewürdigt. Dabei haben sie enorme Auswirkungen auf die Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt und die Chancen weniger qualifizierter Arbeitnehmer, mit anspruchsvollen Fachkräften mitzuhalten.

Zum einen ist hier die Integration von mobilen Geräten wie Smartphone, Tablet & Co. in die IT-gestützten Geschäftsprozesse von Bedeutung, zum anderen verändern intelligente Prozesssteuerungskonzepte die Art, wie diese Devices mit dem Backoffice und der allgemeinen IT-Infrastruktur kommunizieren. Dabei werden die Steuerungsabläufe von der Infrastruktur abgekoppelt und auf eine eigene, getrennte Ebene verlagert, so dass Anpassungen und schnelle Prozessveränderungen, wie sie in den dynamischen Märkten der globalisierten Wirtschaft zur Normalität geworden sind, keinen Eingriff in die Betriebsabläufe erfordern und so in Echtzeit und ohne Störung des Betriebs vorgenommen werden können.

Dies hat zwei ganz entscheidende Konsequenzen:

  • Die Komplexität moderner Businesssoftware lässt sich auf eine tiefere IT-Ebene beschränken, während die Prozesssteuerung auf recht einfache Abläufe (etwa simple Abfragen) innerhalb einer getrennten Anwenderebene umgeleitet wird.
  • Die gesamten Steuerungsvorgänge verlieren drastisch an Komplexität, weshalb das zu ihrer Handhabung nötige Know-how ganz erheblich abgesenkt werden kann.

Diese beiden Faktoren stellen in ihrer Konsequenz durchaus eine neue Revolutionsstufe der Unternehmens-IT dar: Schnell anzulernende oder wenig qualifizierte Mitarbeiter können nun Prozesse steuern, für die bisher profundes IT-Wissen erforderlich war – etwa indem sie Materialflüsse mobil überwachen und Daten mit der Business-Software im Backoffice austauschen oder indem sie bei Service- und Wartungsarbeiten Informationen aus den Unternehmensdatenbanken in Echtzeit abrufen und Updates zurück übermitteln.

Bisher wegen ihrer Komplexität nur Spezialisten offen stehende Prozesse wie etwa die SAP-Welt werden so auch wenig qualifizierten Anwendern zugänglich: Der LKW-Fahrer und der Mitarbeiter an der Rampe eines Logistikunternehmens sind in der Lage, direkt mit dem SAP-System zu kommunizieren, ohne jemals direkten Zugriff auf die diesbezügliche Kernsoftware zu haben und die entsprechenden Datenprozesse zu beherrschen.

Was diese Entwicklung im Endeffekt bedeutet, ist kaum zu überschätzen: Das Arbeitskräftereservoir verbreitert sich spürbar und die Business-Prozesse werden reaktionsschneller, flexibler und produktiver.

Für ein exportorientiertes Land wie Deutschland ein entscheidender Wettbewerbsvorteil mit positiver gesellschaftspolitischer Relevanz.

Quelle: www.checkmobile.de

Foto „head“: Rainer Sturm – www.pixelio.de

Pressemitteilung veröffentlicht am 12.03.2014 in Mobile Kommunikation, News (In- und Ausland), Software.
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