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McAfee Labs enthüllen „Geschäftsmodell Cybercrime“ – McAfee Q4/2013 Threats Report über den Markt für Malware und gestohlene Daten / Digital signierte Malware 2013 verdreifacht: 2,3 Millionen neue bösartige signierte Anwendungen

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Der neue Q4 Threats Report von McAfee zeigt hinsichtlich der Bedrohungslage keine Entspannung: Nie war es einfacher, online Malware oder gestohlene Daten zu erwerben. McAfee Labs weist beispielsweise nach, dass Cyber-Kriminelle gestohlene Kreditkartennummern und persönliche Informationen aus Angriffen im Einzelhandel auf Dark Web-Märkten verkaufen wollten – rund 40 Millionen als gestohlen gemeldete Kreditkartennummern in Chargen zwischen einer Million und vier Millionen. Zudem gibt mehr manipulierte Sicherheitszertifikate denn je – echte Tarnkappen für Schadprogramme, die es in Unternehmensnetze schaffen wollen. McAfee gibt einen Überblick über die Gefahren für kleine und mittelgroße Unternehmen (KMU) und die neuen Entwicklungen im vierten Quartal bei Mobile Malware oder gefährlichen Web-Seiten. 

Vincent Weafer, Senior Vice President bei McAfee Labs: „Cybercrime-as-a-Service ist endgültig den Kinderschuhen entwachsen. Jeder, der ein wenig kriminelle Energie besitzt, kann sich heute im Dark Web mühelos und ohne technische Vorkenntnisse mit illegaler Software oder Daten versorgen.“ Kleine und mittelständische Unternehmen sind häufig besonders schlecht geschützt. Sie wiegen sich oft in Scheinsicherheit, glauben, nicht besonders gefährdet zu sein. Und so ist IT-Sicherheit häufig ein stiefmütterlich behandeltes Thema. Doch gerade sie stehen auf der Liste der Cyber-Kriminellen ganz weit oben: Laut einer Studie von Verizon ereignen sich zwei Drittel aller Datenlecks in Unternehmen mit weniger als 100 Mitarbeitern.

Zertifikat kein Sicherheitsgarant mehr

Wer es gewohnt war, sich bei einer grün hinterlegte Signatur in der URL-Zeile des Browsers sicher zu fühlen, kann sich auch darauf nicht mehr verlassen: Ende 2013 verdreifachte sich die Anzahl der bösartigen signierten Zertifikate in der McAfee Labs-Datenbank auf mehr als acht Millionen. Allein im vierten Quartal identifizierte McAfee Labs mehr als 2,3 Millionen neue bösartige signierte Anwendungen – eine Zunahme von 52 Prozent gegenüber dem dritten Quartal. Das McAfee Labs-Team warnt, dass diese wachsende Zahl für Verwirrung bei Anwendern und Administratoren sorgt und sogar das ganze Zertifikate-Modell infrage stellen könnte.

Weitere Ergebnisse aus dem Threat Report

Malware-Verbreitung: Im Jahr 2013 entdeckte McAfee Labs 200 neue Malware-Exemplare pro Minute beziehungsweise mehr als drei neue Bedrohungen pro Sekunde.

Mobile Malware: McAfee Labs identifizierte 2,47 Millionen neue Schadprogramme für mobile Endgeräte wie Smartphones oder Tablets im Jahr 2013 – allein im vierten Quartal 744.000 neue. Seit Ende 2012 hat sich die Anzahl der Malware damit fast verdreifacht. Vor allem Android-Geräte sind beliebte Ziele für Schadprogramme.

Ransomware: Die Anzahl der Schadprogramme, die einen Rechner kapern und für die Freigabe ein Lösegeld fordern, verdoppelte sich im Vergleich zum selben Quartal des Vorjahres.

Verdächtige URLs: McAfee Labs verzeichnete im Jahr 2013 einen Anstieg um 70 Prozent bei der Anzahl an verdächtigen URLs.

Jedes Quartal verfolgt das McAfee Labs-Team mit 500 multidisziplinären Forschern in 30 Ländern die gesamte Bandbreite an Bedrohungen in Echtzeit, um Schwachstellen in Anwendung zu identifizieren, das Risiko und deren Korrelation zu analysieren und einen umgehenden Schutz von Unternehmen und der Öffentlichkeit zu erreichen.

Der vollständige McAfee Labs Threats Report steht zum Download bereit: http://mcaf.ee/c9awu

Quelle: www.mcafee.com

Foto „head“: Rainer Sturm – www.pixelio.de

Pressemitteilung veröffentlicht am 10.03.2014 in IT, News (In- und Ausland), Software.
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