Head
Twitter
Facebook RSS-Feed

Premiumwerbung

Ihre Werbung hier

Werbetrailer

Vanderlande
Trailer Vanderlande Industries

GLS
Trailer GLS

Medienpartner von:
Medienpartner
Hier Newsletter abonnieren
Terminkalender
November 2013
M D M D F S S
 123
45678910
11121314151617
18192021222324
252627282930 
Ihre Veranstaltung ist nicht dabei? Hier anfragen info@postbranche.de

Mobil ist smart: Wie Smartphones, Apps & Co. die Wirtschaft umkrempeln

Logo

Intelligente Business-Anwendungen auf Smartphones – so genannte Smart Mobile Apps – erwachen aus dem Dornröschenschlaf und schicken sich an, die Unternehmensprozesse zu revolutionieren.

In einem Punkt sind sich Stammtischbesucher, Kolumnisten und politische Sonntagsredner heute einig: „Das Internet“, heißt es unisono, „hat unsere Gesellschaft völlig verändert.“ In der Tat: Wer dies bezweifelt, muss die letzten 20 Jahre hinter Gittern oder auf einem anderen Planeten verbracht haben. Insbesondere seit die Entwicklung des Smartphone und der zugehörigen Anwendungen (Apps) den traditionellen Segnungen der Internetnutzung den Faktor Mobilität hinzugefügt hat, sind den Möglichkeiten der Informationsverbreitung und Kommunikation keine Grenzen mehr gesetzt (wenn man von den Sicherheitsrisiken absieht).

Doch bei genauerer Betrachtung fällt auf, dass sich verschiedene Ebenen des gesellschaftlichen Lebens mit unterschiedlicher Geschwindigkeit die Welt des mobilen Internet erobern. Während auf privater Ebene insbesondere Jugendliche längst ihren Informations- und Kommunikationsbedarf mit dem Smartphone mittels cleverer Apps decken (von der Suche nach dem nächsten Pizzarestaurant über die Wetterprognose für den kommenden Ausflugstag bis zum Navi und Online-Shoppen), hinkt die Integration mobiler Internetfunktionen in die Unternehmensprozesse noch erheblich hinterher. Zwar wird seit etwa zehn Jahren das Internet in wachsendem Maß als Plattform für Business-Applikationen genutzt, doch ist die Integration solcher Software in mobile Systeme noch wenig verbreitet.

„Es ist bemerkenswert, dass gerade auf dem Sektor, der doch eigentlich immer für Innovation stehen will, nämlich der modernen Wirtschaft, die Durchdringung der alltäglichen Abläufe mit intelligenten mobilen Anwendungen noch in den Kinderschuhen steckt.“, erklärt etwa Peter Voß, Geschäftsführer des Club of Logistics, eines Lobbyverbandes der Logistikbranche. „Hier herrscht immer noch die IT-Abteilung vor, die Prozessdefinition, -abwicklung und -steuerung zentral dominiert. Die ungeheuren Möglichkeiten der Mobilisierung dieser Prozesse, die die Unternehmensaktivitäten auf eine neue Ebene befördern können, sind noch weit gehend ungenutzt. Hier stehen wir erst am Anfang einer Revolution.“

Privat- vs. Arbeitsleben

Junge Unternehmensmitarbeiter stellen in der Regel genau diese Kluft zwischen Arbeits- und Freizeitphase fest: Während sie zuhause per Smartphone-App innerhalb weniger Sekunden mit weltweit verteilten Wissenspools verbunden sind, stehen am Arbeitsplatz nach wie vor von der IT-Abteilung verwaltete, oft unintuitive, umständliche, wenig benutzerfreundliche Anwendungen zur Verfügung. „Die Excel-Tabelle, meist auch noch in ausgedruckter Form, beherrscht noch allzu oft den Gang ins Lager oder die Abwicklung von Service-Aufträgen.“, beobachtet Peter Voß. Und Philipp Weirauch, Geschäftsführer von CheckMobile, einem renommierten deutschen Anbieter mobiler Internetanwendungen für die Wirtschaft, berichtet von ähnlichen Erfahrungen in den Unternehmen: „Da werden in vielen Betrieben der unterschiedlichsten Branchen komplexe Vorgänge in Form von Checklisten auf Papier abgearbeitet, die zum einen hinterher mühsam nacherfasst werden müssen und zum anderen viel Raum für Fehler lassen.“

Dabei ist das Potenzial von „Smart Mobile Apps“ (SMA) enorm, und es steigt mit der zunehmenden Intelligenz von Maschinen und Infrastruktur sowie der explosionsartig wachsenden Zahl von Smartphone-Nutzern schnell weiter an. Derzeit sind Business-Apps häufig noch relativ simple Abwandlungen von bekannten Anwendungen für den Consumer-Sektor wie beispielsweise Apps, die auf Geschäftsreisen Auswahl, Buchung und Bezahlung von Hotels oder Flügen organisieren oder die Reisekostenabrechnung automatisieren.

Hinzu kommen zunehmend Anwendungen, die durch Informationen für den Verbraucher das Geschäft ankurbeln: Apps leiten etwa die Kunden von Warenhausketten zu den besonders interessierenden Regalen, informieren über die Qualität und Verfügbarkeit der Produkte oder weisen auf Sonderangebote oder Kaufoptionen hin. Experten sehen voraus, dass bald weitere Funktionalitäten zur alltäglichen Wirklichkeit von Smartphone-Nutzern gehören werden: Durch „lernende Software“ werden die Vorlieben der Besucher gespeichert, was anschließend zu gezielter Ansprache und personalisierten Angeboten genutzt werden kann. Ein digitaler Einkaufsberater kann auf die speziellen Wünsche, Bedürfnisse und Rahmenbedingungen des Kunden eingehen, für die Kaufentscheidung wichtige Informationen wie Online- und Social Media-Bewertungen, Vergleiche mit anderen Produkten oder Testergebnisse einbeziehen oder interaktiv mit dem Smartphone-Nutzer die individuellen Vor- und Nachteile eines Produkts ermitteln. Die neue Qualität von Spracherkennungs- und Darstellungssoftware erlaubt hier unzählige neue Anwendungsoptionen. Einkaufsberatung und Einkaufserlebnis werden so individueller und befriedigender, die Kundenbindung intensiver, versprechen Marketing-Strategen. Kein Wunder, dass es vor allem mobile Vertriebs- und Customer-Relationship-Management (CRM-) Applikationen waren, die als erste von den Unternehmen den Mitarbeitern auch auf mobilen Geräten zugänglich gemacht wurden. Heute gibt es verschiedene mobile Applikationen etwa im Personalwesen, in der Beschaffung und im Service-Bereich (Außendienst).

Apps als Prozessbeschleuniger

Doch die SMA haben das Zeug, auch die internen Unternehmensprozesse zu revolutionieren. Und hier liegt der größte Nachholbedarf für Business-Applikationen – und eine gewaltige Chance für Effizienzsteigerung und Prozessoptimierung. „In einer Zeit, in der so gut wie jeder Zugang zu Smartphones hat, die Intelligenz der IT-Infrastruktur täglich ausgeweitet wird und Maschinen und Waren immer umfassender miteinander kommunizieren können, wäre es eine ausgemachte Dummheit, die Möglichkeiten von smarten mobilen Apps nicht für die Gestaltung smarter mobiler Unternehmen zu nutzen – und zwar bevor die Konkurrenz auf den selben Gedanken kommt.“, urteilt etwa der amerikanische Wirtschaftswissenschaftler und -publizist Lawrence Kudlow.

Kudlow spielt dabei unter anderem auf die inzwischen weit verbreitete Ausstattung der Maschinen mit intelligenten Sensoren an, die den Zustand kritischer Sektoren, Teile oder Segmente überwachen und helfen, Reparatur- und Wartungsaktivitäten bedarfsgerecht zu steuern oder den Materialfluss vom Zulieferer über das Lager bis an die Produktionsanlage zeit- und ressourcenoptimiert zu organisieren. Die IT-Systeme umfassen wichtige Analysetools, die die Daten erfassen, mit Business-Systemen wie ERP verknüpfen und damit maßgeschneiderte Kennzahlen für betriebswirtschaftliche Entscheidungen liefern. Dass mobile Datenerfassungs- und Prozesssteuerungs-Apps auf Smartphones der Nutzung dieser Technologien eine neue Dimension an Flexibilität und Reaktionsgeschwindigkeit hinzufügen, ist wohl kaum zu bestreiten.

Was auf diesem Sektor schon heute möglich ist, zeigt eine rasch wachsende Zahl von Anbietern mobiler Business-Lösungen, in Deutschland beispielsweise das Hamburger Unternehmen CheckMobile, das sich ganz auf mobile Prozesssteuerungs- und –optimierungstools spezialisiert hat. Die Entwickler gingen dabei gezielt die Problemsektoren an, die bei herkömmlichen Technologien die Mobilisierung der Business-Abläufe erschweren: die unterschiedlichen mobilen Infrastrukturen (besonders die verschiedenen Betriebssysteme), die Einbindung der mobilen Lösungen in die IT-Netze der Unternehmen und die Verbindung von standardisierter und individueller Software, wie sie in den meisten Unternehmen anzutreffen sind. Die resultierende Lösung erlaubt es, per Cloud-Modell Prozesse mobil über das Internet zu steuern und zu optimieren, und zwar unabhängig vom verwendeten Betriebs- oder Hardwaresystem. Die Software kommuniziert über definierte Schnittstellen mit den IT-Systemen des Kunden von einer übergeordneten logischen Ebene aus, entnimmt den Speichern die nötigen Daten, analysiert sie, bearbeitet Prozesse und spielt die Ergebnisse wieder in die IT-Infrastruktur zurück, ohne dass dazu der laufende Betrieb unterbrochen werden muss. Auch Software Marke Eigenbau kann auf diese Weise eingebunden werden, neue Programme, Änderungen, Updates etc. lassen sich durch simples Konfigurieren anhand von Abfragen implementieren, vertieftes Software-Know-how ist dabei nicht erforderlich.

Typische Abläufe, die sich optimieren lassen, reichen von der Erfassung eines Ver- oder Entladevorgangs in der Logistik über die Vermietung und Rücknahme von Autos, das Festhalten eines Schadens, die Wartung von Maschinen, das Ersatzteilmanagement, die Prüfung von Montage- oder Serviceleistungen bis hin zu allen Wareneingangs- und Ausgangsprozessen und der Lagerhaltung.

Beispiel Maschinenwartung: Support und Wartung komplexer Maschinen erfordern oft die Zusammenarbeit unterschiedlicher Servicetechniker, die sich untereinander absprechen müssen. Moderne SMA machen diese Kommunikation überflüssig: Alle relevanten Informationen werden in einen zentralen Speicher übermittelt, aus dem jeder Techniker per Smartphone die für ihn wichtigen Fakten entnehmen kann. Apps können zudem die betreffenden Maschinen so konfigurieren, dass jedes Mitglied des Service-Personals von einer genau auf seine Tätigkeit voreingestellten Maschine erwartet wird, die ihm genau die von ihm benötigten Informationen zur Verfügung stellt.

Der Anwender ist König

Wichtigster Vorteil derartiger Technologien ist die Einfachheit der Bedienung. Anwender wollen sich nicht um Betriebssysteme (Windows, Android etc.) und Eigenheiten spezieller Anbieter kümmern müssen, sie wollen jeweils die für sie optimale Lösung einsetzen und ohne großen Aufwand – das heißt vor allem im laufenden Betrieb – implementieren können. Und schließlich sollen eigenständige, der individuellen Situation im jeweiligen Unternehmen angepasste Lösungen schnell erstellt und genutzt werden. Das Cloud-Modell mit nutzungsorientiertem Bezahlmodell erfreut sich dabei wachsender Beliebtheit.

CheckMobile-Chef Philipp Weirauch sieht die nahe Zukunft der App-Wirtschaft so: „Mit dem Smartphone in der Hand (oder gar in der Tasche, wenn Sprachsteuerung weiter verbreitet ist) werden Mitarbeiter direkt vor Ort (am Band, im Lager oder in der Service-Abteilung) Daten erfassen, analysieren und an die Unternehmens-Systeme zurückleiten, ohne Medienbruch oder Papier-gebundene Vorgänge. Partner, Lieferanten und Kunden werden in dieses Netz eingebunden sein. Effizienz und Tempo der Prozesse werden dramatisch steigen.“ Und Michael Kern, COO und Vorstandsmitglied des Softwarehauses sovanta  formuliert die Anwenderseite der Smartphone-Unternehmenswelt ähnlich: „Mobile Business Apps repräsentieren eine neue Generation von Geschäftsanwendungen. Diese sind anwenderorientiert, konzentrieren sich auf das Wesentliche, sind einfach zu bedienen, grafisch anspruchsvoll aufbereitet und es macht Spaß, mit ihnen zu arbeiten.“

Doch diese Perspektiven umreißen nur einen Teil der Vorteile, die Unternehmen aus den neuen mobilen Technologien ziehen können. Gerade die Tatsache, dass der Umgang mit App und Smartphone der privaten Alltagserfahrung einer wachsenden Zahl von Mitarbeitern entspricht, hat Auswirkungen auf die Mitarbeiterstruktur und –zufriedenheit. Denn da die Intelligenz zunehmend auf die Software verlagert werden kann, die blitzschnell Entscheidungshilfen herbeiführt oder Hilfestellung bei Unklarheiten oder Fehlern gibt, wird dem menschlichen Nutzer immer weniger Know-how abverlangt. Bisherige Fehlerquellen wie etwa unleserliche Handschrift oder Sprachschwächen werden durch Digitalisierung und Spracherkennung drastisch verringert. Spezielle Autorisierungslösungen können Maschinen bei der Kontaktaufnahme mit dem Smartphone eines Nutzers auf dessen spezielle Arbeitsweise oder Kompetenzen einstellen, was einen großen Schritt in Richtung einer personalisierten, individualisierten Arbeitsumgebung und damit einer größeren Mitarbeiterzufriedenheit darstellt.

Letztere lässt sich in manchen Fällen noch steigern, indem das Unternehmen eine eigene Bring-Your-Own-Device-Strategie einführt. Dies ermöglicht den Mitarbeitern den schrankenlosen Übergang zwischen den privaten und beruflichen Lebenswelten. Die Generation der „Digital Natives“ tritt nach den Erfahrungen vieler Personaler bereits heute häufig mit einer entsprechenden Forderung an den potenziellen Arbeitgeber heran. (Experten raten allerdings dazu, solche Aktivitäten sorgfältig zu planen sowie die Sicherheitsanforderungen und die unterschiedlichen Bedürfnisse von privater und beruflicher Verwendung zu berücksichtigen.)

Mit Smartphone und App gegen den Fachkräftemangel

Schließlich haben die neuen mobilen Lösungen noch einen oft übersehenen Vorteil von gesamtwirtschaftlich relevanter Tragweite: Da die Know-how-Anforderungen an die Mitarbeiter vor Ort sinken, reichen weniger hoch qualifizierte Fachkräfte für die Abwicklung von Prozessen aus, die bisher von hoch qualifiziertem Personal bearbeitet werden mussten. Dies setzt Fachkräfte frei, die für anspruchsvollere Aufgaben eingesetzt werden können. Die Integration von älteren oder geringer qualifizierten Arbeitskräften wird erleichtert und die Folgen des Fachkräftemangels lassen sich in manchen Unternehmen spürbar abmildern. Und wenn komplexe Business-Software mobil zugänglich und einfach zu bedienen ist, können auch Führungskräfte, die bisher den Umgang mit ERP & Co. der IT-Abteilung überlassen hatten, selbstständig Analysen als Entscheidungsgrundlage erstellen.

Mit flächendeckender Verbreitung der Smart Mobile Apps lässt sich die mobile Nutzbarkeit der meisten die Unternehmensprozesse unterstützenden ITK-Systeme erreichen. Werden SMA und das Smartphone also die stationäre IT in den Unternehmen komplett ersetzen? Philipp Weirauch winkt ab: „Auf keinen Fall. Dafür sind sie auch nicht gedacht. Der Power User mit Hochleistungsrechner wird weiterhin unverzichtbar sein. Aber die Mobiltechnologie weitet die Effizienz und Produktivität von Mensch und Maschine enorm aus und sorgt dafür, dass sich Prozesse und Business-Aktivitäten in Echtzeit in der Fläche verbreiten lassen. Sie macht die Unternehmen auf neue Weise smart.“

Weitere Informationen zu CheckMobile finden Sie unter: www.checkmobile.de

Quelle: www.checkmobile.de

Foto „head“: Kigoo Images – www.pixelio.de

Pressemitteilung veröffentlicht am 15.11.2013 in News (In- und Ausland), Software.
Schlagwörter:

Unterstützen Sie postbranche.de

Unterstützen Sie die Arbeit von postbranche.de –
in welcher Höhe entscheiden Sie. Herzlichen Dank!
Weitere Informationen