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e-Invoicing-Pflicht in Österreich: Moderner Staat Österreich – Elektronische Rechnung an Bund ab 01. Januar 2014 Pflicht.

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Am 01. Januar 2014 führt Österreich die verpflichtende digitale Rechnung ein. Alle Rechnungen über Warenlieferungen und Dienstleistungen an den Bund müssen ab diesem Zeitpunkt in strukturierter, elektronischer Form zugestellt werden, denn weder Papierrechnungen, noch die im PDF-Format werden mehr akzeptiert. Voraussetzung ist die Anmeldung beim sogenannten Unternehmensserviceportal, über das die Unternehmen ihre Rechnungen dem Bund stellen können.

Besonders im öffentlichen Sektor stellt e-Invoicing großes Einsparungspotenzial dar, da dieser einer der wichtigsten im Bezug auf das Rechnungsvolumen ist. Wird die gesamte Prozess- und Weiterverarbeitungskette berücksichtigt, ist eine Papier-basierte Rechnung im Rechnungseingang mit Kosten von bis zu 23 Euro pro Stück verbunden. Die Umstellung auf elektronische Rechnungen birgt hingegen Kostenersparnisse von bis 70 Prozent pro Rechnung.

Österreich kommt mit der Umsetzung der verpflichtenden elektronischen Rechnung an den Bund eine klare Vorreiterrolle beim Thema moderne Verwaltung zu, denn im Bereich des e-Invoicing steckt großes Potenzial, die europäische Wirtschaft wettbewerbsfähiger zu gestalten. Nicht nur der Bund spart Geld und Zeit, auch die Lieferanten profitieren von einer schnelleren Rechnungsabwicklung und Kostenersparnissen.

Deutschland könnte sich eine Scheibe von seinen Nachbarn abschneiden: Über sechs Milliarden Rechnungen werden hierzulande jährlich verschickt. Einige Unternehmen haben das Potenzial zwar bereits erkannt, jedoch werden mehr als 90 Prozent der Rechnungen noch immer per Post versendet und auf Papier ausgedruckt. Alleine in der Verwaltung könnte Deutschland rund 39 Milliarden Euro mit der Umstellung einsparen.

Doch Hoffnung ist in Sicht: Verbände und Initiativen wie das Forum elektronische Rechnung Deutschland (FeRD) und der Verband elektronische Rechnung (VeR), haben sich zum Ziel gemacht, eine Digitalisierung der Rechnungsstellung voranzutreiben. Hierzulande geht das Bundesministerium des Innern (BMI) aktuell in Pilotprojekten mit gutem Beispiel voran: crossinx digitalisiert beispielsweise den Rechnungseingang des Technischen Hilfswerks und erfasst in dem Projekt formatunabhängig die Eingangsrechnungen. Diese werden digital über eine zentrale Schnittstelle zur Weiterverarbeitung in die Warenwirtschafts-, Archiv- und Workflowsysteme des Hilfswerks übermittelt. Ziel des BMI ist es, Verwaltungen eine Richtung vorzugeben, wie sie die Digitalisierung der Rechnungsprozesse umsetzen können.

Unsere Schweizer Nachbarn haben 2016 als Stichjahr zur Umstellung auf e-Invoicing auf Bundes-, Kanton- und Gemeindeebene festgelegt. Im Rahmen der Agenda 2020, bei der es nach Wunsch der Europäischen Union zu einer Umstellung auf die elektronische Rechnung in Unternehmen und dem öffentlichen Sektor bis zum Jahr 2020 kommen soll, sollte auch Deutschland einen Stichtag fixieren, damit die bisherigen Bemühungen auch in die Tat umgesetzt werden können.

Infos zum Kommentator: Gründer und Geschäftsführer Marcus Laube gehört dank seiner weitgreifenden Verbandsarbeit auf nationaler und europäischer Ebene zu den führenden Köpfen seiner Branche. Die Wirtschaftswoche und die Financial Times Deutschland zählten ihn bereits zu den Top 100 e-business Führungskräften in Deutschland.

Quelle: www.crossinx.de

 

Pressemitteilung veröffentlicht am 06.11.2013 in Elektronische Post, News (In- und Ausland), Sonstige Produkte / Services / Dienstleistungen.
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