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Premiere: Grenzebach stellt automatisierte Intralogistik-Lösung vor – Prozessautomatisierung mit dem modular aufgebauten System „G-Com“ bringt deutliche Wettbewerbsvorteile – auch mit bestehenden Systemen kombinierbar

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Die Grenzebach Automation GmbH, Teil der auf komplexe Fertigungslösungen, Anlagenbau und Automatisierung spezialisierten Grenzebach-Gruppe, stellte am 25. September 2013 in ihrem Technologiezentrum in Karlsruhe das neu entwickelte Intralogistik-System „G-Com“ für den europäischen Markt vor.

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Die neue Lösung besteht aus einem mobilen Lagersystem, einem Fahrerlosen Transportsystem (FTS) mit robusten, intelligenten Transportfahrzeugen (FTF) sowie ergonomischen und variabel konfigurierbaren Pick-Stationen, an denen die Kommissionierung der Sendungen erfolgt. G-Com ist speziell ausgerichtet auf die Anforderungen im dynamisch wachsenden E-Commerce / Multi-Channel. Als hochflexibles, automatisiertes Lager- und Kommissioniersystem, das praktisch ohne Standardisierung auskommt, ist es prädestiniert für verschiedenste Einsatzmöglichkeiten und Branchen, etwa bei Fulfillment-Dienstleistern, im Pharma-Großhandel oder in einem Ersatzteil- und Nachschublager.

Anforderungen des E-Commerce erfüllt
Bernd Minning, Geschäftsführer der Grenzebach-Gruppe, sagt: „Bei der Entwicklung des G-Com-Systems sind die Intralogistik-Erfahrung und technische Komponenten der gesamten Grenzebach-Gruppe eingeflossen. Wir sind sehr stolz auf das Ergebnis, weil es unseren Kunden echten Mehrwert bieten und deren Wettbewerbsposition durch eine weitere Optimierung ihrer Intralogistik stärken wird.“

Logistikunternehmen müssen heute extrem schnell und flexibel auf immer neue Anforderungen an die Intralogistik reagieren. Die Systeme der Zukunft müssen deshalb Skalierbarkeit und Flexibilität vereinen, ergonomische und moderne Arbeitsplätze bieten, wirtschaftlich sein, also einen kurzen ROI (Return on Investment) bringen, und möglichst mit bereits bestehenden Systemen kombinierbar sein. All diese Aspekte fanden bei der Entwicklung des G-Com-Systems Berücksichtigung. „G-Com reduziert als „Ware-zum-Mann“-System den Kommissionieraufwand im Vergleich zu herkömmlichen Lösungen drastisch. Darüber hinaus ist es bei steigenden Mengen oder Sortimentswechsel leicht anpassbar – eine ideale Lösung für die Anforderungen der dynamischen Paketfabriken“, erklärt Peter Hettich, Geschäftsführer der Grenzebach Automation GmbH.

Die eingehenden Aufträge können online abgearbeitet werden, die Bildung großer Batches ist nicht erforderlich, dadurch reduzieren sich die Durchlaufzeiten. Außerdem sind Fehler bei der Kommissionierung (Pickfehler) mit dem G-Com nahezu ausgeschlossen. Beide Faktoren sind essenziell für die Kundenzufriedenheit im Distanzhandel.

Mobiles Kommissionierlager

Die Grundidee des Systems bilden mobile Regale, die von kleinen Robotern, den „Carrys“, unterfahren, angehoben und vollautomatisch zur Pick-Station transportiert werden. Die Regale sind in ihrer Aufteilung völlig variabel und können somit Artikel unterschiedlichster Abmessungen und Gewichte sowie hängende Konfektion lagern. Damit sind sie auch bei sehr heterogenen und sich oft verändernden Sortimenten flexibel einsetzbar.
Über den Warenhausmanager des Kunden wird die chaotische Lagerung einzelner Regale organisiert. Der Grenzebach-Flottenmanager übernimmt diese und steuert die Flotte der Grenzebach-Carrys. Die Carrys können durchgängig fahren, da sie sich induktiv aufladen. Dadurch muss der Kunde nur so viele Carrys kaufen, wie er auch operativ einsetzen will – zusätzliche Fahrzeuge, die stundenlang in Ladestationen verweilen, entfallen.

Hohe Pickproduktivität bei geringer körperlicher Mitarbeiterbelastung

Laserpointer, Put-to-Light-Technologie sowie ein Scanner in Verbindung mit einem Display unterstützen den Mitarbeiter an der Pick-Station und ermöglichen hochproduktive Kommissionierleistungen bei höchster Pick-Qualität. Die Pick-Station selbst ist multifunktional: Sie kann flexibel zum Kommissionieren, für die Nachschubeinlagerung oder die Retourenrücklagerung eingesetzt werden.
Ein weiterer Vorteil ist, dass die Stationen ergonomisch ausgelegt sind. Müssen Lagerarbeiter bei herkömmlichen Systemen bis zu 18 Kilometer am Tag zurücklegen, können sie hier ohne große körperliche Belastung stationär an der Pick-Station arbeiten – und das nach einer kurzen Einarbeitungszeit von nur ein bis zwei Tagen.

Hohe Mobilität und Skalierbarkeit bei überschaubaren Investitionen

Das G-Com kann problemlos in bestehende Gebäude und Anlagen integriert, modifiziert und auch von einem Standort zum anderen verlagert werden. „Wir haben G-Com so ausgelegt, dass es sich sowohl mit den physischen Komponenten als auch mit der Steuerungssoftware in bestehende Umgebungen leicht integrieren lässt“, so Dr. Christian Wurll, Chief Technology Officer (CTO) bei Grenzebach Automation. „Besitzt ein Kunde etwa ein bestehendes Warehouse Management System oder eine Versandtransportanlage, so ergänzen wir mit unseren maßgeschneiderten Bausteinen das System und optimieren es.“

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G-Com ergänzt damit das Grenzebach-Portfolio an Intralogistik-Lösungen um einen weiteren Sektor. Umfassende vernetzte Lösungen zwischen Produktion, Lagersystemen und Betriebsmitteln unterstützt Grenzebach zudem mit verschiedensten Fahrerlosen Transportsystemen, die über bis zu 1,2 Tonnen Aufnahmelast verfügen. Komplexe Aufgabenstellungen des gemischten Palettierens und Depalettierens werden mittels innovativer Greifer- und Steuerungstechnologien gelöst.

Quelle: www.grenzebach.com

Pressemitteilung veröffentlicht am 26.09.2013 in Hardware, News (In- und Ausland).
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