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Generalunternehmer Vanderlande Industries realisiert Erweiterung des Paketzentrums der Schweizerischen Post in Härkingen innerhalb der gegebenen Gebäudestrukturen

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Der boomende E-Commerce-Markt beschert den Paketzentren der Schweizerischen Post ein steigendes Paketvolumen. Um diesem und den heutigen geänderten Kundenanforderungen gerecht zu werden, rüstet die Post CH AG auf und erweitert die Kapazitäten der vorhandenen Sortieranlagen.

Den Start macht dabei das Paketzentrum in Härkingen. Bei laufendem Betrieb, also quasi „am offenen Herzen“, wird aktuell oberhalb des bestehenden Systems eine neue und moderne Sortieranlage eingebaut.

Um den bestmöglichen Lösungsansatz zu ermitteln, fand zu Beginn des Projektes eine Vorkonzeptphase statt, an der sich drei Systemanbieter beteiligten. Im Vorfeld wurden sämtliche Engpässe und leistungsbegrenzende Faktoren des vorhandenen Systems ermittelt und die daraus resultierenden Lösungsansätze der drei teilnehmenden Firmen mit den Ansätzen der Schweizerischen Post kombiniert. Daraus entwickelte sich ein Konzept, das die Post CH AG simulierte und in Form einer Ausschreibung festlegte. Im Rahmen der nachfolgenden Angebotsausarbeitung und den späteren intensiven technischen Vergabegesprächen konnten die Post CH AG und Vanderlande Industries in enger Zusammenarbeit das ursprüngliche Konzept weiter verfeinern und ein zu 100 Prozent durchdachtes und erfolgreich simuliertes Anlagenkonzept erarbeiten.

Kernelement der Anlagenerweiterung ist der hier ca. 230 m lange CROSSORTER 1500 von Vanderlande Industries, der über neun Infeed-Stellen aus dem Bestandssystem mit Paketen beaufschlagt wird. Diese werden im Anschluss, um Leerlauf zu vermeiden, vorsortiert über 12 Verbindungslinien zielgenau, unmittelbar vor den jeweiligen Zielbereichen wieder in das darunter liegende Altsystem zurückschleust. Der Vorteil des neuen CROSSORTERS 1500 gegenüber den im bestehenden System eingesetzten Kippschalensortern liegt unter anderem in der Größe der Ladeeinheiten, da auch größere Pakete auf nur einer Ladeeinheit transportiert und sortiert werden können. In Verbindung mit dem ausgefeilten Konzept entzerrt dies den Paketstrom, entlastet das bestehende System und steigert die Kapazität auf eine Maximalleistung von 30.000 Paketen pro Stunde. Somit werden die leistungsmindernden Engpässe des Altsystems eliminiert und ein wesentlich leistungsfähigeres, stabileres und zuverlässigeres Gesamtsystem realisiert.

Die intensive Zusammenarbeit zwischen der Post CH AG und Vanderlande Industries hat letztendlich dazu geführt, dass sämtliche Ideen und Synergien beider Partner erfolgreich im jetzigen Anlagenkonzept einfließen konnten. Dadurch wird das nun zu installierende Logistiksystem wesentlich deutlicher den Bedürfnissen und Anforderungen der Schweizerischen Post gerecht als eines nach dem ursprünglich ausgeschriebenen Konzept. Es ist geplant, das baugleiche Paketzentrum am Standort Frauenfeld ebenfalls in gleicher Weise zu modifizieren.

Die neue Sortieranlage in Härkingen befindet sich derzeit in der Installation und wird im Sommer 2014 in Betrieb gehen.

Quelle: www.vanderlande.com

Pressemitteilung veröffentlicht am 17.09.2013 in postbranche.de (Home).

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