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„Mehr Postleitzahl für dasselbe Geld“

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– Vor 20 Jahren führte die Deutsche Post die fünfstellige Postleitzahl ein  

– Briefchef Gerdes: „Beitrag zum Zusammenwachsen von Ost- und Westdeutschland“ 

Sicherlich lag es auch an Loriots Nachrichtensprecher mit der unverwechselbaren Knollennase und seinem erstaunten Ausruf „Mehr Postleitzahl für dasselbe Geld!“, dass der Wechsel von der vier- zur fünfstelligen Postleitzahl zum 1. Juli 1993 so reibungslos verlief. Doch zum größten Teil war dies das Resultat einer generalstabsmäßigen und akribischen Vorbereitung durch die Deutsche Post.

40 Millionen Postleitzahlenbücher mussten gedruckt und verteilt, die Briefverteilmaschinen der Deutschen Post umprogrammiert und die Post-Mitarbeiter eingearbeitet werden. Es galt, rund 60 Millionen Privatkunden „im schreibfähigen Alter“, rund drei Millionen Geschäftskunden, den Post-Mitarbeitern, den Medien sowie den Firmen und Postdiensten im Ausland den Stichtag 1. Juli 1993 zu vermitteln. Dass dies rechtzeitig zum Einführungstag gelang, war auch einer umfassenden Werbe- und Informationskampagne zu verdanken, an der sich auch bekannte deutsche Regisseure wie Loriot, Doris Dörrie oder Helmut Dietl beteiligten. Am 1. Juli trugen bereits 57 Prozent aller Briefe die neuen Postleitzahlen, nach einer Woche 78 Prozent und nach 2 Wochen lagen bereits wieder weit über 90 Prozent aller Briefe am Tag nach der Einlieferung beim Empfänger.

Dazu Jürgen Gerdes, Konzernvorstand BRIEF der Deutschen Post: „Rückblickend können wir mit Stolz sagen, dass die Deutsche Post dieses Mammutprojekt erfolgreich und weitestgehend ‚geräuschlos‘ für die Kunden umgesetzt hat. Es gibt nicht viele Länder auf der Welt, in denen es gelungen ist, ein bestehendes Postleitzahlensystem komplett neu zu strukturieren. Besonders freut mich, dass wir damit auch einen Beitrag zum Zusammenwachsen von Ost – und Westdeutschland leisten konnten.“

Durch die Wiedervereinigung war eine Vereinheitlichung der Postleitzahl-Systeme der Bundesrepublik Deutschland und der DDR notwendig geworden. So existierten rund 800 Dubletten, die beseitigt werden mussten. Beispiel: 5300 Bonn und 5300 Weimar. Außerdem konnte die Briefsortierung in den neuen hochmodernen Briefzentren durch die fünfstelligen Postleitzahlen wirtschaftlicher und effizienter gestaltet werden. Die fünf Ziffern ermöglichten zudem eine feinere Abstimmung auf die neu aufgebaute Zustell-Logistik mit damals 83 Brief- und 33 Frachtzentren.

Heute sind in Deutschland 28.683 verschiedene Postleitzahlen vergeben, darunter 8.208 für Orte, 16.565 für Postfächer und 3.109 für Großkunden. Auch einige wenige Gebäude wie der Messeturm in Frankfurt (60308) oder topographische Gebiete wie die Zugspitze (82475) haben eine eigene Postleitzahl. Mit der Bräutigamseiche im Dodauer Forst in Eutin ist sogar ein einzelner Baum unter einer Postleitzahl (23701) erreichbar. 230 Orte in Deutschland haben mehr als eine Postleitzahl. Berlin ist die Stadt mit den meisten sog. „Zustell-Postleitzahlen“ (190), gefolgt von Hamburg mit 100 und München mit 75.

Quelle: www.dp-dhl.de

Pressemitteilung veröffentlicht am 27.06.2013 in Briefdienste, Dies + Das, News (In- und Ausland).
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