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Deutsche Post DHL baut Position in den USA aus und wirbt für transatlantische Freihandelszone

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– U.S.-Markt und Region Amerikas sind Eckpfeiler der Wachstumsstrategie des Konzerns  

– Weiterer Ausbau der führenden Marktposition in allen Sparten des Logistikgeschäfts geplant  

– Vorstandschef Appel mit John McCloy Award für Beitrag zu den transatlantischen Wirtschaftsbeziehungen ausgezeichnet  

– CEO Frank Appel: „Wachstumsimpulse und Innovationsschub für beide Seiten“

Der Vorstandsvorsitzende von Deutsche Post DHL, Frank Appel, ist gestern Abend in New York für seinen Beitrag zu den transatlantischen Wirtschaftsbeziehungen mit dem diesjährigen John McCloy Award des American Council on Germany ausgezeichnet worden. Im Rahmen der feierlichen Zeremonie hat sich der Chef des weltweit führenden Post- und Logistikkonzerns erneut für die zügige Realisierung einer Freihandelszone zwischen der Europäischen Union und den USA ausgesprochen. „Die Chance ist jetzt da, und wir sollten alles tun, um sie zu nutzen“, sagte Appel mit Blick auf entsprechende Äußerungen führender Politiker auf beiden Seiten des Atlantiks.

Nach Einschätzung Appels würde ein solches Abkommen in beiden Regionen zu jeweils mindestens einem Prozent zusätzlichem Wirtschaftswachstum und zu einem Innovationsschub in vielen Branchen und Sektoren führen. Allerdings, so der Konzernchef, stelle die Realisierung dieses Vorhabens eine gewaltige Herausforderung dar. Erforderlich sei daher die entschlossene Umsetzung des Projekts auf höchster politischer Ebene. „Ein derartiges Abkommen sollte nicht nur Handelshemmnisse aller Art adressieren und die Harmonisierung der Regulierung wichtiger Wirtschaftsbereiche vorantreiben. Es sollte auch bestehende Investitions- und Markteintrittsbarrieren beseitigen“, ergänzte Appel. „Daraus resultierende Effizienzsteigerungen würden unseren Kunden und damit Unternehmen weltweit zu Gute kommen. Die bedeutendste wirtschaftliche Partnerschaft auf dem Globus kann so gestärkt werden.“

Doch laut Appel gehen die Vorteile einer transatlantischen Freihandelszone weit über die rein wirtschaftlichen Aspekte hinaus: „In einer noch engeren Partnerschaft hätten wir die Möglichkeit, gemeinsam die drängendsten globalen Herausforderungen unserer Zeit anzugehen – den Klimawandel und eine nachhaltige Globalisierung, die immer mehr Menschen auf der Welt Teilhabechancen eröffnet“, zeigte sich Appel zuversichtlich.

USA: Ein Kernmarkt mit viel Potenzial für Deutsche Post DHL

Für den Konzern Deutsche Post DHL selbst spielt der U.S.-Markt eine wichtige Rolle bei der weiteren Umsetzung seiner globalen Wachstumsstrategie. Die Verbindung, die von DHL zwischen Deutschland und U.S. bedient wird, nutzen internationale Konzerne in beide Richtungen. Dabei konzentriert sich Deutsche Post DHL im Bereich DHL Express auf das internationale Geschäft mit zeitgenauen Sendungen (TDI). Mit Erfolg: mit einem täglichen Umsatzvolumen von mehr als 3 Millionen Euro und über 50.000 Sendungen pro Tag allein bei diesen Produkten ist DHL einer der führenden Express-Anbieter in den USA. Im vergangenen Jahr konnte der Unternehmensbereich seine Umsätze in den Vereinigten Staaten um mehr als ein Drittel auf über 1 Milliarde Euro steigern. Und auch im Bereich Global Forwarding & Freight und mit seiner Supply-Chain-Sparte gehört DHL zu den Marktführern in den Vereinigten Staaten. In der Kontraktlogistik unterhält der Konzern Geschäftsbeziehungen zu einer Vielzahl der größten Unternehmen des Landes. Daneben bietet DHL Global Mail eine breite Palette von nationalen und internationalen Briefdienstleistungen auf dem US-Markt an.

Insgesamt beschäftigt der Konzern in den USA an über 800 Standorten mehr als 35.000 Mitarbeiter. Angesichts der strategischen Bedeutung des U.S.-Marktes hat der Konzern zudem erheblich in den Ausbau seines dortigen Geschäfts investiert. So wurde die Flotte der Lieferfahrzeuge von DHL in New York im Jahr 2011 vollständig auf umweltfreundliche Antriebe umgerüstet. Ende vergangenen Jahres nahm DHL Express zudem ein neues Luftfrachtzentrum am Flughafen in Miami in Betrieb, um den wachsenden Anforderungen der Kunden an Lieferungen von und nach Lateinamerika noch besser gerecht werden zu können. Zudem hat das Unternehmen sein Luftdrehkreuz in Cincinnati für insgesamt über 100 Millionen US-Dollar deutlich ausgebaut und modernisiert. Für fast 50 Millionen U.S.-Dollar ist hier jüngst ein rund 18.000 Quadratmeter großes Sortierzentrum mit 280 neuen Arbeitsplätzen entstanden. Die neuen Anlagen in Cincinnati werden am 13. Juni offiziell in Betrieb genommen.

„Auf die USA entfällt ein großer Teil des Welthandels, sie sind deshalb ein zentrales Element im globalen Netzwerk von Deutsche Post DHL. Wir haben unseren Umsatz in den Vereinigten Staaten 2012 zweistellig gesteigert und generieren dort mehr als 10 Prozent unseres Konzernumsatzes. Angesichts der Wirtschaftskraft des Landes, unserer bereits bestehenden, führenden Marktposition und gezielter Wachstumsinitiativen über alle DHL-Bereiche hinweg sehen wir großes Potenzial für eine auch in Zukunft erfolgreiche Entwicklung unseres Unternehmens auf dem U.S.-Markt“, resümierte Konzernchef Appel.

DHL: Führender internationaler Logistikanbieter in der Region Amerikas

In der gesamten Region Amerikas, die Nord- und Südamerika umfasst, hat der Konzern 2012 Umsätze in Höhe von nahezu 10 Milliarden Euro generiert – mit stark steigender Tendenz.  Allein im abgelaufenen Geschäftsjahr konnten die Erlöse um über 1 Milliarde Euro erhöht werden. Auf dem amerikanischen Kontinent beschäftigt der Konzern aktuell insgesamt über 70.000 Mitarbeiter. Alle DHL-Divisionen konnten ihre marktführende Position in der Region weiter festigen. „DHL Supply Chain ist in der Region Amerikas die klare Nummer Eins. Global Forwarding ist im Bereich Luftfracht Marktführer, und Express ist im stark umkämpften Markt mit zeitkritischen, internationalen Sendungen in Lateinamerika bereits ganz vorne – diese Marktpositionen möchten wir weiter stärken und kontinuierlich Marktanteile gewinnen“, erklärte Frank Appel die Ambitionen des Unternehmens in der Region.

Die Basis dafür wurde durch ein weitreichendes Investitionsprogramm gelegt. Allein in den vergangenen beiden Jahren hat DHL insgesamt fast eine halbe Milliarde Euro in der Region investiert. So wurden in Kolumbien und Mexiko neue Drehkreuze für das Expressgeschäft eröffnet. Zudem wurde die gesamte Fahrzeugflotte in Argentinien modernisiert und mit neuesten Sicherheitssystemen ausgestattet. Eine entscheidende Komponente des Investitionsprogramms in der Region Amerikas ist die Erweiterung des Expressnetzwerks und speziell der Servicekapazitäten auf Routen zwischen Amerika und asiatischen Wachstumsmärkten. In den letzten Monaten hat DHL beispielsweise das Serviceangebot auf den interkontinentalen und innerasiatischen Routen erheblich ausgeweitet. Durch zusätzliche Verbindungen zwischen den USA und Australien, Japan und Hongkong hat der Express-Bereich sein breites Servicespektrum jüngst weiter verbessert und die Laufzeiten zwischen vielen Destinationen nochmals reduziert.

Intakte Wachstumsperspektive

Das Wachstum in der Region Amerikas wird derzeit vor allem vom internationalen Expressgeschäft getrieben; hier konnte der Umsatz im vergangenen Geschäftsjahr bei den internationalen zeitgenauen Sendungen um 18 Prozent gesteigert werden. Um Währungseffekte bereinigt liegt der Umsatz bei knapp 11 Prozent. Unter den aufstrebenden Märkten Lateinamerikas bieten vor allem Mexiko und Brasilien großes Potenzial – für die Logistik im Allgemeinen  und den Weltmarktführer mit seinen drei DHL-Divisionen im Besonderen. Zu den Schlüsselindustrien zählen auch hier globale Wachstumsbranchen wie Technology, Automotive, Energy oder Engineering & Manufacturing. „DHL ist bereits seit den 1970er Jahren in den Wachstumsmärkten des amerikanischen Kontinents präsent und verfügt daher über eine einzigartige Expertise in der Region. In Kombination mit den konsequent auf die Bedürfnisse der dortigen Kunden zugeschnittenen Dienstleistungen und Produkte sind wir damit hervorragend aufgestellt, um in der gesamten Region langfristig profitabel zu wachsen“, erläuterte Frank Appel in New York.

Quelle: www.dp-dhl-de

Foto „head“: Rainer Sturm – www.pixelio.de

Pressemitteilung veröffentlicht am 13.06.2013 in Briefdienste, News (In- und Ausland), Paketdienste / Expressdienste.
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