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Vertraulichkeit gegen „Yes we scan“ – Regify äußert sich zum Whistleblower-Skandal

Unbenannt

Nach den Enthüllungen des ehemaligen US-Geheimdienst-Mitarbeiters Edward Snowden am Sonntagabend sammelt die NSA (National Security Agency) in großem Stil Daten bei Internet-Diensten wie Google, Facebook, Apple und Yahoo. Betroffen von dem Enthüllungsskandal sei auch Deutschland. Regify kommentiert die Wichtigkeit vertraulicher Datendienste.

„Frei nach dem Motto ‚Yes we scan‘ sammeln kommerzielle und staatliche Organisationen immer mehr Nutzerdaten. Um dennoch Herr der eigenen Daten zu bleiben, sind Datendienste, die Vertraulichkeit garantieren, für geschäftliche und private Nutzer unerlässlich. Gerade für wichtige E-Mail-Kommunikation ist eine durchgängige Verschlüsselung erforderlich, damit Unberechtigte nicht in den Besitz wichtiger Daten gelangen können“, führt Kurt Kammerer, CEO der Regify-Unternehmensgruppe aus. Regify ist ein internationaler Anbieter von Services für die vertrauliche und verbindliche E-Mail-Kommunikation und digitale Post.

Dies bestätigt auch Nils Schröder, Landesbeauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen. „Ich sehe nicht viele Chancen, wie wir uns dagegen schützen können. Auf jeden Fall sollte man wichtige Daten, die vertraulich sind, nur verschlüsselt versenden“, sagt Schröder heute in einem Interview mit Radio Erft.

De-Mail greift zu kurz

Regify erneuert in diesem Zuge seine Kritik an der Behandlung der De-Mail im E-Government-Gesetz, das vergangenen Freitag vom Bundesrat beschlossen wurde. „Gerade vor dem Hintergrund dieses großen Enthüllungsskandals ist es umso unverständlicher, warum die Politik ein solches Gesetz passieren lässt, das für die elektronische Behördenkorrespondenz per De-Mail keine Ende-zu-Ende Verschlüsselung vorschreibt.“

Bei der De-Mail werden die Nachrichten auf dem Weg von den De-Mail-Anbietern kurzzeitig entschlüsselt. Während dieses Vorgangs sind die Nachrichten dem Risiko eines Angriffs und des Zugriffs auf Nachrichteninhalte ausgesetzt. Ohne Ende-zu-Ende-Verschlüsselung lässt sich das Briefgeheimnis nicht sicherstellen, denn De-Mail-Provider öffnen jede einzelne vertrauliche De-Mail-Nachricht. Viele Nutzer können damit aus Datenschutzgründen De-Mail nicht verwenden.

Die Regify-Gruppe hatte im Februar in einer Stellungnahme die Behandlung der De-Mail im E-Government-Gesetz bereits umfassend kritisiert: http://www.regify.com/index.php?PageID=de-mail_critics&Language=DE&OpenMenu=

Quelle: www.regify.com

Foto „head“: Uta Herbert – www.pixelio.de

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