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Österreichische Post präsentiert Siegerprojekt für neues Büro- & Geschäftsgebäude als Zentrale am Rochusmarkt – Gewinnervorschlag vereint ideal Bürogebäude mit Einkaufsmöglichkeiten

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EU-weit hat die Österreichische Post AG nach Lösungen und Ideen für ihr Büro- & Geschäftsgebäude als Unternehmenszentrale, die am Rochusmarkt im dritten Wiener Gemeindebezirk entstehen soll, gesucht. Jetzt steht das Siegerprojekt des Wettbewerbes fest. Es vereint ideal Büro- und Handelsflächen und soll so neben der Funktion als Zentrale der Post auch die Einkaufs- und Dienstleistungs-Angebote des Rochusmarktes und der Landstraßer Hauptstraße ergänzen. So wird der bestehende urbane „Lebens- und Leidenschaftsraum Rochusmarkt“ nachhaltig weiterentwickelt und gestärkt. Mit den notwendigen vorbereitenden Infrastruktur-maßnahmen wurde begonnen und ein geplanter Baubeginn 2014 soll bis 2017 ein bezugsfertiges Objekt sicherstellen.

Mehr als 100 Interessenten haben die Auslobungsunterlagen für den internationalen Wettbewerb angefordert. Aus dem zweistufigen Verfahren ging der Entwurf von Schenker Salvi Weber Architekten ZT GmbH mit feld72 architekten zt gmbh einstimmig als Sieger hervor. Dem Team gelang es hervorragend, die Vorgaben zu erfüllen und den zu erhaltenden Altbestand mit modernen Akzenten und neuen Gebäudeteilen zu verbinden. Denn ein Teil des bisherigen Gebäudes – das Objekt in der Rasumofskygasse 29 – muss nicht nur wegen der denkmalgeschützten Art-Deco-Fassade aus den 1920er-Jahren, sondern auch auf Grund der technischen Einbauten im unteren Teil des Hauses erhalten bleiben. Es wird im Zuge der Bauarbeiten saniert und zukünftig ebenfalls moderne Büroflächen bieten.

Diese neu zu schaffende Unternehmenszentrale der Österreichischen Post wird für rund 1.000 Mitarbeiter Arbeitsplätze bieten, eine Postfiliale beinhalten und dazu noch über Dienstleistungs- sowie Handelsbetriebe auf einer Fläche von maximal 5.000 Quadratmetern (iS § 7c WBO) verfügen. Insgesamt soll der Komplex inklusive der Untergeschoße 47.900 Quadratmeter Nutzfläche umfassen. In baukünstlerischer Hinsicht überzeugte das Siegerprojekt die Jury durch seine „ruhige Gesamthaltung“ und eine besonders „klar gerasterte Fassade“. Als äußerst positiv beurteilte man in funktionaler Hinsicht den Hauptzugang sowie die innere Erschließung der Büroflächen in Form eines zentralen schlanken Atriums. An der Schnittstelle zwischen „alt“ (Bestandsgebäude) und „neu“ ermöglicht dieser Raum Begegnung und Kommunikation und fördert dadurch die gemeinsame Identität der Organisation.

Angestrebt wird eine hohe Durchmischung verschiedener Einzelhandelsgeschäfte und Dienstleistungsbetriebe, die der Ergänzung und Erweiterung der vorhandenen Angebote in der Umgebung dient und das bestehende Marktangebot des Rochusmarktes schlussendlich stärkt. Ein wesentlicher Aspekt, um den Gebäudekomplex der Post mit den Gehrelationen im städtischen Umfeld zu verknüpfen, ist die Sicherstellung der Durchgängigkeit und Durchlässigkeit des Gebäudes für Fußgänger auf selber Ebene mit den umliegenden öffentlichen Freiflächen. Eine Verbindungsachse zwischen Rochusmarkt und Grete-Jost-Park sichert die fußläufige Vernetzung und funktionale Verknüpfung der drei Zonen Rochusmarkt outdoor – wettergeschützte Plaza indoor – Ruhezone Grete-Jost-Park und wertet somit diese drei Zonen noch weiter auf.

Post-Zentrale bereits jetzt im dritten Bezirk Derzeit ist die Unternehmenszentrale der Post in der nur wenige hundert Meter entfernten Haidingergasse im dritten Bezirk angesiedelt. Dorthin war sie im Herbst 2011 aus dem ersten Bezirk übersiedelt. „Der Standort in der Postgasse war nicht mehr zeitgemäß, deshalb haben wir uns dazu entschlossen, uns am derzeitigen Standort einzumieten. Es war aber von vornherein klar, dass dies keine Dauerlösung sein soll, dass wir langfristig wieder ein konzerneigenes Gebäude in zentraler Lage als Hauptsitz haben wollen. Der Standort am Rochusmarkt vereint genau das: Die Liegenschaft gehört der Post, sie ist verkehrstechnisch hervorragend aufgeschlossen und bietet genügend Platz für die Bedürfnisse des Unternehmens“, so Generaldirektor DI Dr. Georg Pölzl, der sich von den Entwürfen begeistert zeigt.

Auch Wiens Vizebürgermeisterin und Planungsstadträtin Mag.a Maria Vassilakou ist von dem Projekt angetan: „Durch die neue Post Zentrale bekommt der Rochusmarkt das, was dieser innerstädtische Ort verdient: Ein architektonisch hochwertiges Gebäude, das den öffentlichen Raum stark aufwerten wird, mit einer belebten Erdgeschoßzone und einer ausgezeichneten Anbindung an den öffentlichen Verkehr für die rund 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Es freut mich, dass die Post in den Standort Wien investiert und die Zentrale weiterhin in unserer Stadt bleibt. Durch eine vorbildhafte Kooperation von Post und Stadt Wien hat ein EU-weiter Wettbewerb dieses hervorragende Ergebnis hervorgebracht“.

Die Rahmenbedingungen Für die neue Unternehmenszentrale der Post war den Teilnehmern am Architekturwettbewerb eine Reihe an Rahmenbedingungen vorgegeben worden. Darunter fanden sich etwa:

* Begrenzung der höchstzulässigen Fläche des Einkaufszentrums auf rund 9.000 m². * Begrenzung der Geschoße für Handels- und Dienstleistungseinrichtungen auf maximal drei Geschoße – Plaza (1. UG, EG, 1. OG). * Hochrangige Belichtung (Tageslicht) zur Entwicklung einer qualitätsvollen Einkaufsatmosphäre. * Dimensionierung der Geschäftslokale grundsätzlich für Klein- und Mittelbetriebe. * Herstellung eines hochwertigen Ambientes in der Plaza-Zone (Erdgeschoß). * Gewährleistung ausreichender Bewegungs- und Aufenthaltsflächen der allgemein zugänglichen Plaza-Flächen. * Sicherstellung von geeigneten Flächen für Nahversorger (Güter des täglichen Bedarfes) und soziale Dienstleistungen (Arztpraxen, Kindergruppe etc.). * Architektonische Aufwertung des Standortes mit hochwertiger urbaner Akzentuierung. * Hochwertige Anbindung an die bestehende U-Bahn-Station. * Herstellung einer durchgehenden Freiraum-Achse in der Erdgeschoß–Zone zwischen Rochusmarkt durch die Plaza in den Grete-Jost-Park. Die Öffnung dieses Durchganges ist zu den Betriebszeiten der Plaza vorgesehen. * Verbesserung der öffentlichen Wegverbindung Erdbergstraße – Grete-Jost-Park– Rasumofskygasse. * Minimierung der verkehrlichen Auswirkungen im Betrieb, insbesondere auch bei Zulieferungen. * Freiwillige Reduktion der KFZ-Stellplätze im UG deutlich unter die Werte des Stellplatzregulatives bedingt durch die ideale öffentliche Anbindung und Schaffung einer gut zugängigen und ausreichend dimensionierten Fahrradabstellzone.

Ziel des zu entwickelnden Projektes ist es, zentrale städtische Funktionen einer Büronutzung wieder zurück in die Stadt zu bringen. Der Impuls von 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Post verstärkt die Dynamik des bisherigen Einkaufsviertels und unterstützt einen qualitätsvollen Nutzungsmix. Die hohe Anzahl der Mitarbeiter am Standort erhöht das Kaufkraftpotential im Einzugsgebiet und bietet wesentliche Chancen insbesondere für Nahversorgung, büronahe Dienstleistungen, Gastronomie und soziale Angebote. Handels und Dienstleistungsangebote sowie Gastronomieangebote in der Plaza-Zone stellen eine Erweiterung des Angebotes am Rochusmarkt dar und erhöhen die Qualität der Erdgeschoßzone.

Und auch der Bezirksvorsteher des dritten Bezirks, Erich Hohenberger ist über die neuen Möglichkeiten, die durch die „Post am Rochus“ geschaffen werden begeistert: „Es freut mich, dass die Post auch weiterhin im dritten Bezirk ihre Zentrale haben wird. Das ist ein schöner Beweis, dass die Zusammenarbeit der letzten Jahre gut funktioniert hat. Zum anderen gefällt mir auch das konkrete Projekt, das dazu beitragen wird, den Rochusmarkt und auch die Landstraßer Hauptstraße noch attraktiver zu machen. Zum Einkaufen, aber auch zum Leben.“

Sämtliche Wettbewerbsbeiträge der zweiten Stufe sind abrufbar auf: www.architekturwettbewerb.at

Quelle: www.post.at

Foto „head“: Rainer Sturm – www.pixelio.de

Pressemitteilung veröffentlicht am 13.05.2013 in Briefdienste, News (In- und Ausland), Paketdienste / Expressdienste.
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