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11. GV des Verbandes KEP&Mail – Verband der privaten Post-Dienstleister: Private Konkurrenz will den Postmarkt weiter entwickeln

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KEP&Mail will seinen Kunden noch mehr Alternativen bieten und sieht trotz minimalen Neuerungen im Postgesetz weiteres Potenzial zur Verbesserung der Versorgung mit innovativen Dienstleistungen zu Gunsten der Kunden

Die vollständige Liberalisierung des Postmarkts bleibt das Ziel des Verban-des KEP&Mail, der alle wichtigen privaten Postdienstleister der Schweiz umfasst. Dies erklärte Präsident Peter Sutterlüti im Rahmen der elften Ge-neralversammlung des Verbandes in Bern. In den gut zehn Jahren, in denen die privaten Firmen aus den Bereichen Kurier- Express- Paket- und Maildienstleistungen gemeinsam auftreten, konnten nach Sutterlüti wesentliche Verbesserungen erreicht werden, welche direkt den Kunden zu Gute kommen. Dies trotz den nur minimalen Verbesserungen, welche das neue Postgesetz gebracht hat. Mit dem Monopol bis zu einem Gewicht von fünfzig Gramm fallen nach wie vor drei Viertel aller in der Schweiz verschickten Briefsendungen in die alleinige Zuständigkeit der schweizerischen Post. Trotzdem ist es möglich, neue alternative Angebote auch in der Grundversorgung zu schaffen. Dazu wird aber der Goodwill der Post nötig sein, indem sie dank der freiwilligen Öffnung ihrer Infrastrukturen auch selber von den dynamischen Änderungen auf dem Markt profitieren und so mithelfen könnte, nachhaltige Verbesserungen für alle Kunden möglich zu machen.

Trotz der zögerlichen Reformen sind in den vergangen Jahren zahlreiche neue und attraktive Dienstleistungen entstanden, von denen alle Nutzer von Postdienstleistungen profitieren können. Im Paketbereich sind durch die Initiative von DPD, DHL, Valora beispielsweise zahlreiche neue Ausliefer- bzw. Annahmestellen in Bahnhöfen, Kiosken, Papeterien entstanden, die auch für Privatkunden zugänglich sind. Diese bieten attraktive Angebote, günstige Preise und kundenfreundlichen Öffnungszeiten. So zeichnen sich etwa die privaten Anbieter im Paketbereich auch durch Zusatzdienstleistungen wie die gebührenfreie Mehrfachzustellung und Übergabe der Sendungen gegen Unterschrift aus.

Beispiele für die Innovationskraft des Wettbewerbs sind aktuell bei DPD die Avisierung und Vereinbarung der passenden Zustellzeit per SMS und die emissionsneutrale Paketzustellung ohne Preiszuschlag, bei DHL die Einführung von Automaten für die zeitunabhängige Paketzustellung rund um die Uhr. Von all den neuen Angeboten profitieren nicht mehr nur Geschäftskunden, sondern zunehmend auch Private.

Der Erfolg – und damit die Kunden – geben den privaten Firmen im KEP&Mail Bereich Recht. So konnte beispielsweise die in St. Gallen domizilierte Firma Quickmail bereits 30 Mio. Sendungen über 50 Gramm in einem Jahr zustellen. „Diese Entwicklung zeigt, dass Wettbewerb im Postmarkt eine Notwendigkeit für die Deckung der Kun-denbedürfnisse ist und damit weit mehr als nur ein Steckenpferd des Verbandes KEP&Mail“, beurteilt Sutterlüti die aktuelle Lage. Direkt profitieren die Kunden, indem sie zwischen verschiedenen Angeboten wählen können. „Allmählich nähern wir uns einer Situation, in der auch die Postkunden frei wählen dürfen – genauso wie dies in andern Bereichen und Branchen ebenfalls der Fall ist.“

Die Vision für die Zukunft geht allerdings noch weiter. „Die grosse und wertvolle Infrastruktur, welche sich die Schweizerische Post während der goldenen Zeiten des Monopols aufbauen konnte, sollte in Zukunft auch von den privaten Anbietern mit genutzt werden dürfen“, fordert Sutterlüti. Dies gilt insbesondere auch für die Post-stellen, wo die Kunden künftig beispielsweise für den Versand eines Paketes zwi-schen der Post, DHL, DPD und weiteren wählen könnten. So wie es heute schon in vielen Bahnhöfen möglich ist, zwischen einem DHL- oder Postversand zu wählen. Durch die Angebotsvielfalt würde die Grundversorgung massiv verbessert und die Poststellen besser ausgelastet und profitabler betrieben, meint Sutterlüti.

Es sind nicht zuletzt Fortschritte wie die neue Zugangsregelung zu den Postfächern und die Verselbständigung und personelle Neubesetzung der Postregulationsbehörde PostCom, die Sutterlüti optimistisch stimmen im Hinblick auf die seit Jahren von sei-nem Verband geforderten gleichlangen Spiesse zum Wohle der Kunden.

Des Weiteren hat sich die Generalversammlung über den aktuellen Stand der Ge-samtarbeitsvertrags-Verhandlungen mit den Gewerkschaften informiert und die neuen Mitglieder Valora Schweiz, Night Star Express, TNT Swiss Post willkommen geheissen. Ein hochinteressantes Thema war auch das Projekt „Cargo sous terrain“, das mit unterirdischem Gütertransport für die KEP&Mail-Branche eine Lösung für seine Probleme auf den verstopften Strassen bringen kann. Die Projektleiterin Yvette Körber von der Cargo Tube AG hat den Nutzen des Projektes in kompetenter Weise auf den Punkt gebracht: „Das nachhaltige und innovative Projekt Cargo sous terrain ist die einzige realistische Lösung, den Verkehrskollaps auf der Strasse zu konkurrenzfähigen Bedingungen zu verhindern“.

Quelle: www.kepmail.ch

Pressemitteilung veröffentlicht am 19.04.2013 in Dies + Das, News (In- und Ausland).
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