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SchuldnerKlima in Deutschland wieder deutlich angespannt – Die meisten Deutschen sind „Notfall-Schuldner“

Der SchuldnerKlima-Index (SKID) liegt im Herbst 2012 bei 104,4 Punkten (Sommer 2012: 110,5 Punkte). Das ist das Ergebnis einer bundesweiten und bevölkerungsrepräsentativen Online-Befragung von rund 1.000 Bürgern im Alter zwischen 18 und 69 Jahren, die einmal im Quartal durchgeführt wird.

Der SKID bewertet als Trendindikator die Überschuldungslage der deutschen Verbraucher. Ein Wert über 100 Punkte kennzeichnet eine eher entspannte Überschuldungslage, ein Wert unter 100 Punkte bedeutet, dass sich die Überschuldungslage für die Verbraucher anspannt. Einfach gesagt: Je höher der Index, desto geringer ist das Überschuldungsrisiko für die Verbraucher in Deutschland und umgekehrt. „Die Überschuldungslage der deutschen Verbraucher hat sich wieder deutlich angespannt, das zeigt der aktuelle Wert von 104,4 Punkten. Das sich eintrübende SchuldnerKlima spiegelt auch die Ergebnisse des Anfang November veröffentlichten SchuldnerAtlas 2012 wider. Demnach ist die Überschuldung deutscher Verbraucher in den letzten zwölf Monaten wieder angestiegen“, sagt Siebo Woydt, Geschäftsführer der Creditreform Boniversum GmbH.

Bewertung der eigenen wirtschaftlichen Möglichkeiten wieder spürbar schlechter

Deutsche Verbraucher bewerten ihre eigene aktuelle und zukünftige wirtschaftliche Lage wieder spürbar schlechter als im letzten Quartal. Rund 31 Prozent der Befragten beurteilen ihre eigene wirtschaftliche Lage im Herbst 2012 mit einer guten oder sehr guten Schulnote (Sommer 2012: 32,7 Prozent). Auch der Blick in die nahe Zukunft hat sich eingetrübt. Nur noch rund 32 Prozent der Verbraucher (Sommer 2012: 34,8 Prozent) blicken positiv in die nahe Zukunft. Die Sparbereitschaft der Deutschen bleibt dennoch stabil – rund 36 Prozent der Befragten gaben an, regelmäßig zu sparen (Sommer 2012: 36,4 Prozent).

Kreditnutzungsbereitschaft steigt deutlich

Im Herbst 2012 planen 31 Prozent (Sommer 2012: 23,9 Prozent) der Deutschen in den nächsten drei Monaten Anschaffungen, überwiegend kleinteilige Konsumgüter, mit Krediten zu finanzieren. Gleichzeitig gaben sogar 60 Prozent (Sommer 2012: 58,9 Prozent) an, „Kredite oder sonstige finanzielle Verbindlichkeiten und Verpflichtungen zu haben“. „Die deutschen Verbraucher haben ihr Ausgabenverhalten an die veränderten Rahmenbedingungen angepasst. Der Anstieg des Nettoeinkommens durch Lohnerhöhungen wird derzeit zur Realisierung von Konsumwünschen genutzt. Die Ausgabenvorsicht der Deutschen ist auch wieder spürbar rückläufig“, so Siebo Woydt.

Schuldenstress nimmt spürbar zu

Auch der Schuldenstress deutscher Verbraucher hat sich im Herbst 2012 spürbar erhöht. Jeder zehnte Verbraucher verspürt „häufig das Gefühl, dass ihm die finanziellen Verbindlichkeiten über den Kopf wachsen könnten“ (Sommer 2012: 7,5 Prozent). Auch der Anteil der Verbraucher, die „Personen aus ihrem persönlichen Umfeld kennen, die momentan in finanziellen Schwierigkeiten stecken“ hat deutlich zugenommen (aktuell: 54,9 Prozent; Sommer 2012: 51,9 Prozent).

Die Zunahme des Schuldenstress stimmt auch mit der Haltung der Deutschen zur Schuldenaufnahme überein. Über 50 Prozent der Deutschen sind so genannte „Notfall-Schuldner“. Sie machen nur im äußersten Notfall Schulden, wenn es keine Alternative gibt. 28 Prozent der Deutschen hingegen lehnen Schulden grundsätzlich ab.

Die Einflussfaktoren auf das SchuldnerKlima

Der SchuldnerKlima-Index basiert auf drei Einflussindikatoren: den Einschätzungen zur eigenen aktuellen wie auch künftigen wirtschaftlichen Situation (Ökonomisches Potenzial), dem Bestand an aktuellen und erwarteten finanziellen Verpflichtungen (Kreditaffinität) sowie dem Gefühl einer finanziellen Überforderung bei sich selbst und in seinem Umfeld (Schuldenstress). Ergänzend wird nach den Möglichkeiten gefragt, Geld zu sparen (Sparpotenzial).

Quelle: www.boniversum.de

 

Pressemitteilung veröffentlicht am 22.11.2012 in Dies + Das, News (In- und Ausland), Sonstige Produkte / Services / Dienstleistungen.
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