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Herbsttagung des Club of Logistics in Heidelberg: Von der Konkurrenz der Unternehmen zur Konkurrenz der Supply Chains

Das Denken und Agieren in globalen Wertschöpfungsketten erfordert neue Kompetenzen, Denkweisen und Lösungsstrategien. Die Probleme und damit verbundenen Fragen stehen dringender als je zuvor auf der Agenda der Wirtschaft. Wird der Fachkräftemangel zu einem Umdenken führen? Kann man Outsourcing immer weiter ausweiten, ohne dass darunter die Qualität der Produkte leidet? Sorgt unsere Gutes-muss-nicht-teuer-sein-Mentalität dafür, dass die Menschen in den Niedriglohnländern ausgebeutet werden?

Diese und weitere Fragen standen im Mittelpunkt der Herbsttagung des Club of Logistics e.V. (Dortmund), die unter dem Thema „Dreiklang der Logistik – Mitarbeiter, Kunde, Unternehmer“ stand und jetzt zu Ende ging. Zu den prominenten Rednern und Diskutanten der Veranstaltung in Heidelberg zählten u.a. der BVL5Vorsitzende Dr. Thomas Wimmer, Wolfgang Steiger vom CDU Wirtschaftsrat, die Professoren Dirk Hartel (Hochschule Stuttgart) und Michael Schröder (Hochschule Mannheim) sowie Dirk Rahn (Operations5Geschäftsführer Hermes Logistik), Axel Vaßen (Head of Corporate Responsibility, Lanxess AG) und Christina Arndt (Geschäftsführerin TFG Transfracht, zuvor Leiterin der Akademie der Deutschen Bahn). Sie lieferten sich interessante Dialoge und vertraten zum Teil konträre Positionen wie „Die Unternehmen sind verantwortlich für die arbeitenden Menschen“ und „The business of business is business – und das ist alles.“

Vor knapp 100 anwesenden Führungskräften aus der Logistikindustrie und logistikaffinen Branchen konnte Arnold Schroven, Vorsitzender des Club of Logistics, am Ende folgendes Resümee geben: „Wir stehen am Anfang einer Entwicklung, in der nicht mehr Unternehmen miteinander konkurrieren, sondern ganze Supply Chains. Wer als Leader in diesen komplexen Prozessen agiert, dem gehört ein großer Teil der Zukunft. Wer heute noch Wettbewerber ist, kann morgen schon Kooperationspartner sein. Entscheidender Engpass in allen Zukunftsszenarien ist der qualifizierte und motivierte Mensch, der längst zum knappen Wertschöpfungsfaktor geworden ist. Deshalb plädiert der Club dafür, die Menschen nicht zu vergessen. Sie sind und bleiben wichtigster Faktor in jeder Supply Chain.“

Der Club of Logistics hat es sich zum Ziel gesetzt, die Anerkennung der Logistikindustrie als treibende Wirtschaftskraft zu fördern. Daher engagieren sich die derzeit 80 Clubmitglieder für die Logistik ebenso wie für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung Deutschlands und Europas. Der Club of Logistics e.V. wurde 2003 gegründet, agiert seitdem parteiunabhängig und wird ausschließlich durch die Beiträge der Mitglieder finanziert.

Quelle: www.club-of-logistics.de

Foto „head“: Benjamin Thorn – www.pixelio.de

Pressemitteilung veröffentlicht am 20.11.2012 in Dies + Das, News (In- und Ausland).
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