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Deutsche Post DHL bestätigt auch in volatilem Umfeld die Ergebnisprognose für 2012

– Konzernumsatz im dritten Quartal auf 13,8 Milliarden Euro gestiegen; Umsatzplus in allen DHL-Bereichen und im Paketgeschäft  

– Operatives Ergebnis unter Vorjahr; DHL-Gewinn weiter verbessert   

– Ergebnisprognose für Gesamtjahr 2012 bestätigt: EBIT von 2,6 bis 2,7 Milliarden Euro erwartet  

– CEO Frank Appel: „Stärke unseres Geschäftsmodells hält uns auf Kurs“

Im abgelaufenen dritten Quartal hat der weltweit führende Post- und Logistikkonzern, Deutsche Post DHL, seine Umsätze weiter gesteigert: Mit 13,8 Milliarden Euro lagen die Erlöse zwischen Juli und September 5,7 Prozent über dem Vorjahreswert. Neben positiven Währungseffekten spiegeln sich in dieser Entwicklung auch weitere organische Umsatzsteigerungen in allen drei DHL-Bereichen wider. Diese profitieren nach wie vor von ihren starken Marktpositionen in den Wachstumsregionen der Welt – insbesondere in Asien – und konnten so auch den Gewinn der gesamten Logistiksparte weiter erhöhen. Auch das Paketgeschäft, das einen immer größeren Anteil am Umsatz des BRIEF-Bereichs hat, setzte seine dynamische Entwicklung mit starken Volumen- und Umsatzzuwächsen weiter fort. Da das dritte Quartal jedoch einen Arbeitstag weniger umfasste und zusätzliche Personalkosten im Zuge des im Frühjahr in Kraft getretenen Tarifvertrags anfielen, ging der operative Gewinn des BRIEF-Bereichs – und im Zuge dessen auch das Konzern-EBIT – im Vergleich zum Vorjahr zurück. Angesichts der zuversichtlichen Erwartungen für das Schlussquartal – der Konzern rechnet mit Gewinnsteigerungen in allen Divisionen – hat das Unternehmen jedoch seine Ergebnisprognose für das laufende Geschäftsjahr bestätigt.

„In dem aktuell schwierigen wirtschaftlichen Umfeld hält uns die Stärke unseres Geschäftsmodells auf Kurs: Weil unsere starke Marktposition im internationalen Expressgeschäft und im deutschen Paketmarkt auch weiterhin trägt, können wir unter den gegebenen Umständen mit dem soliden Geschäftsverlauf im dritten Quartal durchaus zufrieden sein“, sagte Frank Appel, Vorstandsvorsitzender von Deutsche Post DHL. „Gleichzeitig wird aber auch immer deutlicher, dass wir uns angesichts der konjunkturellen Herausforderungen keinen Moment auf den Errungenschaften der Vergangenheit ausruhen dürfen.“

Drittes Quartal 2012: Profitables Wachstum bei DHL   

Nachdem das Unternehmen im dritten Quartal 2011 einen Umsatz von 13,1 Milliarden Euro generiert hatte, konnte der Konzern seine Erlöse im laufenden Geschäftsjahr – auch aufgrund positiver Währungseffekte – um mehr als 700 Millionen Euro auf 13,8 Milliarden Euro steigern. Dank weiterer Effizienzverbesserungen konnte der operative Gewinn bei DHL ebenfalls gesteigert werden und lag mit 462 Millionen Euro 5 Prozent über dem Vorjahr. Im BRIEF-Bereich wirkten sich Aufwendungen im Zusammenhang mit der Neckermann-Insolvenz sowie zusätzliche Personalkosten im Zuge des neuen Tarifvertrags und der Umstand, dass das abgelaufene Quartal im Vorjahresvergleich einen Arbeitstag weniger umfasste, negativ auf den Gewinn aus. Diese Effekte konnten durch das weiterhin dynamische Wachstum des Paketgeschäfts nur teilweise kompensiert werden. Aufgrund des insgesamt rückläufigen BRIEF-Gewinns ging auch das Konzern-EBIT um 6,5 Prozent auf 604 Millionen Euro zurück (2011: 646 Millionen Euro). Dennoch lagen Konzerngewinn und Ergebnis je Aktie im dritten Quartal 2012 wegen des gesunkenen Steueraufwands mit 382 Millionen Euro und 0,31 Euro auf dem Niveau des Vorjahres (2011: 385 Millionen Euro bzw. 0,32 Euro).

Investitionen und Cashflow: Wachstumsbasis gestärkt  

Der Konzern hat auch im dritten Quartal 2012 seine Wachstumsbasis weiter gestärkt und seine Investitionen wie geplant erhöht. Mit 456 Millionen Euro lagen die Ausgaben im dritten Quartal des laufenden Jahres 9,1 Prozent über dem Vorjahreswert von 418 Millionen Euro. In den ersten neun Monaten des Jahres wurden insgesamt 1,1 Milliarden Euro investiert, eine Steigerung um fast 100 Millionen Euro im Vergleich zum Jahr 2011. Dieser Anstieg ist auf die DHL-Bereiche zurückzuführen, die ihre Ausgaben erhöht haben, um durch Investitionen – unter anderem in eine effizientere Flugzeugflotte, den weiteren Ausbau des Netzwerks, moderne Lagerhäuser und eine neue Global Forwarding IT-Infrastruktur – die Basis für weiteres profitables Wachstum zu stärken. Cashflow und Liquidität des Konzerns wurden auch im laufenden Jahr durch den im Januar regelmäßig zu zahlenden Jahresbeitrag an den Bundes-Pensions-Service (530 Millionen Euro) sowie die Dividendenzahlung im Mai (846 Millionen Euro) beeinflusst. Die Liquidität des Konzerns wurde darüber hinaus durch die Zahlung der Beihilferückforderung (298 Millionen Euro) und der Umsatzsteuernachzahlung (482 Millionen Euro) beeinträchtigt. Insgesamt wies das Unternehmen daher zum Ende des dritten Quartals eine Nettoverschuldung in Höhe von 977 Millionen Euro auf. Ebenfalls maßgeblich beeinflusst durch Sondereffekte ging der Free Cashflow in den ersten neun Monaten von 141 Millionen Euro im Jahr 2011 auf minus 772 Millionen Euro im laufenden Jahr zurück.

Neun Monate: Einmaleffekte in Q2 beeinflussen Gewinnentwicklung   

In den ersten neun Monaten 2012 konnte das Unternehmen seinen Umsatz um 2,2 Milliarden Euro oder 5,8 Prozent auf 40,9 Milliarden Euro steigern (2011: 38,7 Milliarden Euro). Das operative Ergebnis des Konzerns blieb mit 1,8 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum dagegen unverändert. Allerdings spiegeln sich hierin eine Reihe von Einmaleffekten wider, die das Ergebnis und den Vorjahresvergleich – vor allem im zweiten Quartal – beeinflusst hatten. Dem Effekt aus der Umsatzsteuernachzahlung (181 Millionen Euro) standen positive Einmaleffekte im Zusammenhang mit der Auflösung einer Restrukturierungsrückstellung (99 Millionen Euro) und dem Erlös aus dem Verkauf nicht zum Kerngeschäft gehörender Unternehmensteile (44 Millionen Euro) gegenüber. Bereinigt um diese Einflüsse und den Verkauf einer Tochtergesellschaft im zweiten Quartal 2011 wäre das Konzern-EBIT in den ersten neun Monaten 2012 im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen. Der berichtete Konzerngewinn konnte im gleichen Zeitraum um 13,0 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro gesteigert werden (2011: 988 Millionen Euro). Analog dazu verbesserte sich das Ergebnis je Aktie von 0,82 Euro in 2011 auf 0,92 Euro in 2012.

Ausblick: Ergebnisprognose bestätigt  

Für das vierte Quartal rechnet das Unternehmen – sowohl im BRIEF-Bereich als auch bei DHL – trotz der bestehenden konjunkturellen Unsicherheiten mit Ergebnisverbesserungen im Vergleich zum Vorjahr. Vor diesem Hintergrund und angesichts der Entwicklung in den ersten neun Monaten hat der Konzern seine Ergebnisprognose für das laufende Geschäftsjahr bestätigt und erwartet unverändert ein EBIT in Höhe von 2,6 bis 2,7 Milliarden Euro. Dabei soll der Gewinn im BRIEF-Bereich trotz der Umsatzsteuernachzahlung nach wie vor zwischen 1,0 und 1,1 Milliarden Euro betragen. Für die DHL-Bereiche rechnet der Konzern weiterhin mit einem Anstieg des EBIT auf rund 2 Milliarden Euro. Der Aufwand des Bereichs Corporate Center/Anderes soll weiterhin bei rund 400 Millionen Euro liegen. Der Konzern geht auch nach wie vor davon aus, dass sich das um nicht operative Einmaleffekte bereinigte Konzernergebnis analog zum operativen Geschäft verbessern wird. Und auch über das laufende Jahr hinaus zeigt sich das Unternehmen optimistisch und rechnet mit einer Fortsetzung des positiven Ergebnistrends: Während der Konzern für DHL eine Ergebnisverbesserung um jährlich durchschnittlich 13 bis 15 Prozent zwischen 2010 und 2015 erwartet, sollen die eingeleiteten Kostenmaßnahmen und Wachstumsprogramme die Profitabilität im BRIEF-Bereich bei mindestens 1 Milliarde Euro stabilisieren. In Kombination mit der geplanten Verringerung des Aufwands für den Bereich Corporate Center/Anderes soll das operative Ergebnis des Konzerns so bis 2015 auf 3,35 bis 3,55 Milliarden Euro gesteigert werden.

„Wir werden unser Jahresziel erreichen“, kommentierte Appel den Ausblick des Konzerns. „Um sowohl dieses kurz- als auch unsere mittelfristigen Ziele zu schaffen, wird es jedoch entscheidend sein, unsere Anstrengungen um die Erfüllung der Kundenbedürfnisse und noch effizientere Strukturen und Prozesse weiter zu verstärken.“

Unternehmensbereich BRIEF: Weiterhin dynamisches Paketgeschäft  

Im BRIEF-Bereich lagen die Erlöse mit 3,3 Milliarden Euro zwischen Juli und September 2012 um 1,9 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres (2011: 3,3 Milliarden Euro). Dieser Rückgang ist vor allem das Resultat des anhaltenden Trends von Volumenrückgängen im klassischen Briefgeschäft sowie den Folgen eines gegenüber dem Vorjahr fehlenden Arbeitstages. Da die weiterhin sehr positive Entwicklung im Paketgeschäft im abgelaufenen Quartal etwas schwächer ausfiel, konnten diese Rückgänge diesmal nicht vollständig kompensiert werden. Im Zuge des dynamisch wachsenden Internethandels, zu dem der Paketbereich des Unternehmens mit innovativen Angeboten und Zustellleistungen selbst maßgeblich beiträgt, konnten die Paketvolumina und -umsätze jedoch auch im dritten Quartal deutlich gesteigert werden. Im gesamten Neunmonatszeitraum verbuchte das Paketgeschäft, das bereits ein Viertel der Gesamtumsätze des BRIEF-Bereichs generiert, sogar zweistellige Erlös- und Volumenverbesserungen. Das EBIT des Unternehmensbereichs ging zwischen Juli und September von 302 Millionen Euro im Jahr 2011 auf 247 Millionen Euro im laufenden Jahr zurück. Für diesen Rückgang waren neben dem fehlenden Arbeitstag vor allem Aufwendungen im Zusammenhang mit der Neckermann-Insolvenz sowie die im Zuge des neuen Tarifvertrags gestiegenen Personalkosten verantwortlich.

Unternehmensbereich EXPRESS: Internationales Expressgeschäft wächst weiter  

Auch im dritten Quartal 2012 hat der EXPRESS-Bereich des Unternehmens von seiner starken Marktposition in den dynamischen Wachstumsregionen der Welt profitiert, seine erfolgreiche Umsatz- und Ergebnisentwicklung fortgesetzt und seinen weltweiten Marktanteil weiter ausgebaut. So stieg der Umsatz zwischen Juli und September um 9,0 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro (2011: 2,9 Milliarden Euro). Neben positiven Währungseffekten war einmal mehr vor allem das starke Wachstum bei den Volumina und Umsätzen bei den internationalen zeitgenauen Sendungen hauptverantwortlich für die deutliche Erlössteigerung. Dabei wurden in allen Regionen – außer in Europa – zweistellige Umsatzzuwächse realisiert. Besonders stark wuchsen Umsätze und Volumina in Asien sowie in der Region Amerika, wo vor allem die guten Geschäfte in den USA maßgeblich für die positive Geschäftsentwicklung waren. Auch beim EBIT konnte der Unternehmensbereich im dritten Quartal 2012 ein Plus verzeichnen: Mit 231 Millionen Euro lag der Gewinn 6,9 Prozent über dem Vorjahreswert von 216 Millionen Euro.

Unternehmensbereich GLOBAL FORWARDING, FREIGHT: Profitables Wachstum   

In einem weiterhin herausfordernden Umfeld konnte der Umsatz im Unternehmensbereich GLOBAL FORWARDING, FREIGHT im dritten Quartal 2012 – vor allem aufgrund positiver Währungseffekte – um mehr als 200 Millionen Euro oder 5,6 Prozent auf 4 Milliarden Euro gesteigert werden. Im Vorjahresquartal waren Erlöse in Höhe von 3,8 Milliarden Euro generiert worden. Während die Umsätze im Luftfrachtbereich stabil blieben, konnte der Seefrachtbereich als Folge steigender Volumina und höherer Frachtraten ein zweistelliges Umsatzwachstum verbuchen. Gleichzeitig hat der Unternehmensbereich von verbesserten Einkaufskonditionen im Luftfrachtbereich profitiert. In Kombination mit der selektiven Wachstumsstrategie konnte auf diese Weise die Bruttomarge des Unternehmensbereichs weiter gesteigert werden. Obwohl der Unternehmensbereich darüber hinaus weitere Effizienzsteigerungen erzielen konnte, ging das operative Ergebnis aufgrund von Anlaufkosten im Zusammenhang mit der Einführung der neuen IT-Infrastruktur dennoch leicht um 1,6 Prozent von 124 Millionen Euro im dritten Quartal 2011 auf 122 Millionen Euro im laufenden Jahr zurück.

Unternehmensbereich SUPPLY CHAIN: Umsatz- und Ergebnisanstieg  

Der Umsatz des Unternehmensbereichs SUPPLY CHAIN ist im dritten Quartal 2012 deutlich gestiegen. Mit 3,7 Milliarden Euro lagen die Umsätze mehr als 10 Prozent über dem Vorjahreswert von 3,3 Milliarden Euro. Neben positiven Währungseffekten trugen vor allem organische Zuwächse in den „Automotive“- und „Life Sciences & Healthcare“-Sektoren zu dieser positiven Entwicklung bei. Das mit 290 Millionen Euro unverändert hohe Volumen neu abgeschlossener Verträge mit Neu- und Bestandskunden ist ein weiterer Beleg für die erfolgreiche Geschäftsentwicklung des Unternehmensbereichs. Diese spiegelt sich auch in einem Anstieg des operativen Gewinns wider: Das EBIT des SUPPLY CHAIN-Bereichs stieg im dritten Quartal 2012 um 9 Prozent auf 109 Millionen Euro von 100 Millionen Euro im Vorjahr. Dieser Profitabilitätsanstieg war vor allem das Resultat eines optimierten Vertragsmanagements, weiterhin strikter Kostenkontrolle sowie der gestiegenen operativen Effizienz.

Quelle: www.dp-dhl.de

Foto „head“: Rainer Sturm – www.pixelio.de

Pressemitteilung veröffentlicht am 08.11.2012 in Briefdienste, News (In- und Ausland), Paketdienste / Expressdienste.
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