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Deutsche Post beantragt Briefpreise für 2013

 Erstmals seit 15 Jahren leichte Erhöhung beim Standardbrief geplant  

– Briefchef Gerdes: Sicherung hoher Qualitäts- und Sozialstandards macht Preisanpassung notwendig  

Die Deutsche Post hat heute bei der Bundesnetzagentur den jährlichen Antrag zur Genehmigung der Briefpreise für 2013 eingereicht. Dabei ist geplant, zum

1. Januar 2013 den Preis für den Standardbrief bis 20 Gramm im nationalen Versand von heute 0,55 auf 0,58 Euro zu erhöhen. Damit würde nach der letzten Preiserhöhung 1997 und einer Preissenkung 2003 zum ersten Mal seit 15 Jahren eine notwendige Anpassung an die allgemeine Kostenentwicklung erfolgen. Außerdem soll der Preis für den nationalen Maxibrief (bis 1.000 Gramm) von 2,20 auf 2,40 Euro geändert werden. Die Preise für Kompakt- und Großbriefe sowie für Postkarten bleiben stabil. Grundlage des Antrags ist ein gesetzlich geregeltes Verfahren zur Festsetzung der Preise für ausgewählte Briefprodukte.

Jürgen Gerdes, Konzernvorstand Brief bei Deutsche Post DHL, sieht in einem sich verändernden wirtschaftlichen Umfeld keine Alternative zu einer Portoerhöhung: „Wir erbringen seit vielen Jahren als einziges Unternehmen die flächendeckende postalische Grundversorgung für jedermann an sechs Tagen in der Woche. Unsere Qualität gilt auch im internationalen Vergleich als Maßstab. Zugleich bieten wir unseren Beschäftigten sichere Arbeitsplätze, sehr gute Tariflöhne und beispielgebende Sozialleistungen und haben in den vergangenen Jahren trotz sinkender Briefmengen bei steigenden Löhnen unsere Produktivität permanent verbessern können. Wenn wir weiterhin eine so hervorragende Qualität für unsere Kunden und attraktive Arbeitsplätze für unsere Mitarbeiter sichern wollen, können wir auf eine moderate Preiserhöhung nicht verzichten“.

Die hervorragende Qualität der Deutschen Post im Vergleich wichtiger Dienstleistungsbranchen wurde gerade erst durch die aktuellen Erhebungen der unabhängigen Langzeitstudie des Kundenbarometers 2012 bestätigt. Danach zeigen sich 96 Prozent der Befragten mit der Briefpost zufrieden, sehr zufrieden oder vollkommen zufrieden. Das ist eine weitere Steigerung zum Vorjahr und in der Globalzufriedenheit einer der höchsten Zuwächse aller betrachteten Branchen. Im Langzeitvergleich hat sich seit 2003 keine der untersuchten Branchen so positiv entwickelt wie die Briefpost und die Postfilialen, die sich ebenfalls zum Vorjahr in der Kundenbewertung weiter verbessern konnten.

Als Arbeitgeber bietet die Deutsche Post in Deutschland allein im Brief- und Paketbereich 180.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein Lohnniveau inkl. Sozialleistungen, das deutlich über dem des Wettbewerbs liegt. Ein mit dem Sozialpartner vereinbarter mehrjähriger Beschäftigungspakt garantiert den Schutz vor betriebsbedingten Kündigungen, ein auch über Branchengrenzen hinweg beispielhafter Generationenvertrag ermöglicht eine zukunftsweisende Regelung altersgerechter Arbeit. Dies will das Unternehmen auch zukünftig sichern.

Die geplante Erhöhung der Preise von durchschnittlich 2,8 Prozent für alle betroffenen Produkte hätte im Übrigen nur geringe Auswirkungen auf die Privathaushalte. Deren monatliche Ausgaben für Briefdienstleistungen sinken seit Jahren und betrugen zuletzt 2009 nur noch 3,32 Euro, so dass die monatliche Mehrbelastung im Durchschnitt bei lediglich 9 Cent pro Haushalt läge.

Im europäischen Vergleich hätte der Preis für den Standardbrief innerhalb Deutschlands auch nach der beantragten Erhöhung weiterhin einen Platz im Mittelfeld.

Ein jährlicher europäischer Briefpreisvergleich zeigt im Übrigen, dass das Porto für den Standardbrief in Deutschland inflationsbereinigt zwischen 2001 und 2011 um knapp 17 Prozent gesunken ist, während sich die Briefpreise im Durchschnitt der anderen europäischen Länder im gleichen Zeitraum um gut 31 Prozent verteuert haben.

Neben den Veränderungen bei den Briefpreisen sind auch Preiserhöhungen im Bereich der Bücher- und Warensendungen sowie im internationalen Versand vorgesehen. Hier steigt beispielsweise der Preis für einen Kompaktbrief bis 50 Gramm ins Ausland von 1,45 auf 1,50 Euro. Der Preis für den internationalen Standardbrief bis 20 Gramm bleibt dagegen stabil.

Das Produkt Infobrief – für den Versand von mindestens 50 inhaltsgleichen Briefen – wird eingestellt, da sich die Rahmenbedingungen durch die Einführung der Mehrwertsteuer sowie eine Anordnung der Bundesnetzagentur verändert haben.

Um allen Kunden ausreichend Zeit für die Umstellung zu geben, erfolgt die Kommunikation der Preismaßnahmen frühzeitig. So können vorhandene Briefmarkenbestände bis zum Portowechsel aufgebraucht werden. Für nicht aufgebrauchte Briefmarkenbestände stehen selbstverständlich Ergänzungsmarken rechtzeitig in den Filialen oder online zum Kauf bereit. Somit können diese Briefmarken auch nach dem Jahreswechsel weiter verwendet werden. Ein Umtausch ist nicht nötig.

Quelle: www.dp-dhl.de

Foto „head“: S. Hofschlaeger – www.pixelio.de

Pressemitteilung veröffentlicht am 14.09.2012 in Briefdienste, News (In- und Ausland), Paketdienste / Expressdienste.
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