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Deutsche Post Glücksatlas 2012 vorgestellt

• Die deutsche „Glückslücke“ schließt sich weiter – Ost- und Westdeutschland sind im Glücksniveau so nahe wie noch nie seit der Wende   

• Im erstmals veröffentlichten Zufriedenheitsranking der Städte liegt Hamburg vor Düsseldorf und Dresden   

• Im Vergleich der Lebenszufriedenheit von 19 Regionen holen die ostdeutschen Regionen auf   

Trotz der Euro-Krise bleibt die Lebenszufriedenheit der Deutschen auf einem hohen Niveau von 7,0 Punkten stabil. Der Abstand zwischen ost- und westdeutschen Regionen hat sich weiter verringert und ist 2012 so klein wie noch nie seit der Wende. Im neuen Zufriedenheits-Ranking von 13 Großstädten zeigen sich die Einwohner Hamburgs am zufriedensten mit ihrer Stadt – Düsseldorf und Dresden belegen die Plätze zwei und drei. Das sind Ergebnisse des „Deutsche Post Glücksatlas 2012“ – der umfangreichsten und aktuellsten Bestandsaufnahme zur Lebenszufriedenheit in Deutschland, die dieses Jahr zum zweiten Mal im Auftrag der Deutschen Post erscheint.

„Die Ergebnisse des ‚Deutsche Post Glücksatlas 2012’ sind ermutigend“, sagt Jürgen Gerdes, Mitglied des Konzernvorstands der Deutschen Post DHL, „denn selbst die Euro-Krise hat dem hohen Zufriedenheitsniveau der Deutschen bislang nichts anhaben können.“ So ist der Lebenszufriedenheitswert von 7,0 (auf einer Skala von 0 bis 10) gegenüber 2011 stabil geblieben. Dieses Niveau erreichten die Deutschen zuletzt 2001. Auch im europäischen Glücksgefüge hat sich Deutschland in den letzten Jahren positiv entwickelt. Bemerkenswert ist zudem, dass die ostdeutschen Regionen weiter aufholen konnten: Der Abstand zwischen Ost- und Westdeutschland beträgt aktuell nur noch 0,2 Punkte und ist damit so gering wie noch nie. 1991 betrug er noch 1,3 Punkte. Besonders Sachsen, Thüringen und Brandenburg konnten sich in den letzten Jahren verbessern.

Die Gründe für das stabile deutsche Glücksniveau liegen einerseits im anhaltenden wirtschaftlichen Erfolg Deutschlands sowie andererseits im stabilisierenden Einfluss funktionierender gesellschaftlicher Normen und Institutionen. „Der ‚Deutsche Post Glücksatlas 2012’ hilft zu verstehen, welche gesellschaftlichen Faktoren die Lebenszufriedenheit erhöhen und wo es noch Verbesserungsbedarf gibt“, so Jürgen Gerdes. Mit dem Glücksatlas möchte die Deutsche Post die laufende gesellschaftliche Diskussion darüber mit wissenschaftlichen Daten bereichern.

Der „Deutsche Post Glücksatlas 2012“ entstand unter der Leitung renommierter Wissenschaftler wie Professor Bernd Raffelhüschen, Direktor des Forschungszentrums Generationenverträge an der Universität Freiburg, und Klaus-Peter Schöppner, Geschäftsführer von TNS Emnid. Die Untersuchung, deren wissenschaftliche Schwerpunkte diesmal auf den gesellschaftlichen Gründen für Lebenszufriedenheit sowie auf der Städtezufriedenheit liegen, basiert auf den Daten des Sozio-oekonomischen Panel (SOEP), einer Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach vom Frühjahr 2012 sowie einer Befragung von TNS Emnid in 13 deutschen Großstädten unter 3.900 jeweils repräsentativ ausgesuchten Bewohnern.

Zu den gesellschaftlichen Faktoren, die im Glücksatlas 2012 analysiert werden, gehört das Ausmaß des Vertrauens – in Mitmenschen sowie in gesellschaftliche Institutionen wie Rechtstaat oder Parlament. Wer seinen Mitmenschen vertraut, ist im Mittel deutlich zufriedener. 60 Prozent der Deutschen geben an, ihren Mitmenschen eher oder sogar voll zu vertrauen, lediglich fünf Prozent sind vollkommen misstrauisch. Von besonderer Bedeutung ist das Vertrauen der Menschen in die Demokratie. Zwar liegen die Zufriedenheitswerte mit der Demokratie unterhalb jener für die allgemeine Lebenszufriedenheit, doch die Tendenz ist positiv: Die Politikverdrossenheit hat seit 2005 leicht abgenommen. „Vertrauen ist für die Zufriedenheit in der Gesellschaft sehr wichtig“, sagt Raffelhüschen, „verglichen mit skandinavischen Ländern kann Deutschland hier noch einiges zulegen.“

TNS Emnid hat zudem Bürger von 13 deutschen Großstädten nach ihrer Städtezufriedenheit befragt. Das Ergebnis ist ein Ranking, das zeigt, wie attraktiv die Metropolen aus Sicht ihrer Einwohner sind und an welchen Stärken und Schwächen dies liegt. Im Fokus standen dabei nicht nur harte Faktoren wie die „Attraktivität als Wirtschaftsstandort“ und die „Verkehrsinfrastruktur“, sondern auch weiche Faktoren wie Kultur oder Sport. Auf dem ersten Platz des Zufriedenheitsrankings liegt Hamburg, das 84 von 100 möglichen Basispunkten von seinen Einwohnern erhalten hat. Die Hansestadt überzeugt mit ihrem  reichhaltigen Kulturangebot, der guten Verkehrsinfrastruktur sowie der überragenden Luft- und Wasserqualität.  Düsseldorf, die finanziell gesündeste deutsche Metropole, liegt auf Rang zwei mit 81 Punkten, dicht gefolgt von Dresden mit 80 Punkten. Was Ballungsräume anbelangt, hat der Osten zum Westen aufgeschlossen. Schlusslicht ist Essen mit nur 69 Basispunkten, wo nahezu alle für die Einwohner relevanten Zufriedenheitsdimensionen gravierende Schwächen aufweisen.

Der „Deutsche Post Glücksatlas 2012“ hat 248 Seiten, ist als Buch im Knaus Verlag erschienen und ab sofort im Handel erhältlich.

Eine Zusammenfassung der Studie sowie Fact Sheets zu den Regionen und Städten stehen als Information unter www.gluecksatlas.de bereit.

Quelle: www.dp-dhl.de

Foto „head“: Gerd Altmann – www.pixelio.de

Pressemitteilung veröffentlicht am 11.09.2012 in Briefdienste, Dies + Das, News (In- und Ausland), Paketdienste / Expressdienste.
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