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Meine Kinder kaufen online – Rechte und Pflichten der Eltern

Online-Shopping wird nicht nur bei Erwachsenen immer beliebter. Auch Kinder nutzen zunehmend die Vorteile des Interneteinkaufs – und ihr Shopping-Verhalten entspricht dann nicht immer den Wünschen der Eltern. Nahezu die Hälfte der Eltern, deren Kinder im Internet einkaufen, erlauben ihrem Nachwuchs, dazu ihre Bank- oder Kreditkarte zu benutzen. Allerdings geben rund ein Drittel dieser Eltern an, dass ihr Kind die Karte manchmal ohne ihre Erlaubnis für Online-Einkäufe benutzt hat. Und: Etwa ein Viertel der Eltern, die ihren Kindern ihre Bank-/Kreditkarte für Online-Einkäufe überlassen, stellen fest, dass ihr Kind schon einmal zu viel damit ausgegeben hat. Dies sind Ergebnisse des Norton Online Family Report 2011.

Worauf Eltern sich beim Online-Shoppen ihrer Sprösslinge einstellen müssen und worauf sie achten sollten, erläutert Dr. Carsten Föhlisch, Rechtsexperte des Online-Gütesiegels Trusted Shops.

Ab welchem Alter darf mein Kind im Internet shoppen und wie viel Geld darf es ausgeben?

Dr. Carsten Föhlisch: Prinzipiell müssen Eltern ihren minderjährigen Kindern einen Kauf im Vorfeld erlauben oder nachträglich genehmigen. Andernfalls ist der Kauf unwirksam und das Geld muss vom Online-Händler rückerstattet werden. Ausnahme ist der sogenannte Taschengeldparagraf. Kinder über sieben Jahre dürfen online einkaufen, wenn z.B. die Eltern ihnen Geld zur freien Verfügung überlassen haben. Damit können sie dann Geschäfte tätigen, wie Downloads von kostenpflichtigen Apps, den Kauf von Kleidung oder einer Spielkonsole. Kinder unter sieben Jahren sind nicht berechtigt, im Internet oder im Laden einzukaufen.
Muss ich meinem Kind jedes Mal erneut die Erlaubnis geben, dass es online shoppen darf?

Dr. Carsten Föhlisch: Ja, sofern die Ausgaben des Kindes nicht von dem sogenannten Taschengeldparagrafen gedeckt sind. Eine Generalvollmacht ist rechtlich nicht möglich.

Mein Kind hat im Internet Kleidung für 300 Euro gekauft. Allerdings ohne mein Wissen und ohne meine Erlaubnis. Kann ich mir mein Geld zurückerstatten lassen?

Dr. Carsten Föhlisch: Für die Einschätzung der Wirksamkeit eines Vertrages macht es keinen Unterschied, ob er sich auf Downloads oder auf physische Ware wie Kleidung bezieht. Wenn das Kind ohne Einwilligung seiner Eltern die Käufe getätigt hat, können die Eltern den Betrag vom Online-Händler zurückverlangen. Natürlich müssen dann auch die Produkte zurückgeschickt werden. Eine Ausnahme liegt vor, wenn der Kauf unter den sogenannten Taschengeld-paragrafen fällt, das Kind also eigenständig über den Betrag verfügen durfte. Dann ist keine Rückabwicklung möglich. Auch nicht bei einem Betrag in Höhe von 300 Euro.

Quelle: www.trustedshops.de

Foto „head“: Benjamin Thorn – www.pixelio.de

Pressemitteilung veröffentlicht am 13.08.2012 in Dies + Das, News (In- und Ausland), Sonstige Produkte / Services / Dienstleistungen.
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