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mWallet: Wenn der Gutschein auf dem Smartphone klingelt – SPS entwickelt innovative Lösungen für digitale Geldbörse

Während derzeit die verschiedensten Anbieter von Mobile-Payment-Systemen um die Gunst des Handels werben, ist Swiss Post Solutions (SPS) Deutschland einen Schritt weiter. Der Dienstleister verknüpft die Mobile-Payment-Applikation mWallet fürs Smartphone direkt mit Bonus- und Loyaltyprogrammen. Möglich wird das durch einen so genannten Trusted Service Manager-Dienst, den SPS jetzt auf der Fachmesse „mailingtage“ in Nürnberg vorstellte.

Google Wallet, PayPass von MasterCard und payWave von Visa setzen zum Beispiel auf die mobil nutzbare Bezahl-Applikation mWallet. Dabei greift die Anwendung auf ein so genanntes Secure-Element zurück, das z. B. direkt im Handy integriert ist oder wie für Apples iPhone mit einem so genannten iCaisse und einer Micro-SD-Karte erweitert wird. Abgerundet wird das System durch den Support der SIM-basierten Lösung – der USIM – als Träger des Secure Elements. Eine NFC (near field communication)-Antenne sorgt anschließend bei allen Systemen für die kontaktlose Verbindung zwischen dem Smartphone und dem Kassenterminal.

Mobile Couponing und Loyaltyprogramme per Smartphone

Während sich die meisten Unternehmen auf die Entwicklung der mobilen Bezahlfunktion konzentrieren, plant Swiss Post Solutions bereits die nächsten Innovationen. Die Verknüpfung der Bezahlfunktion mit Kundenkarten inklusive aller Funktionen wie das Sammeln von Bonuspunkten, mobile Couponing und Prämienangeboten.

Bargeldloses Bezahlen und Kundenkarte werden eins

„Derzeit ist der Handel noch das Nadelöhr“, sagt Eva Wiesmüller, Leiterin Cards bei Swiss Post Solutions Deutschland. Während Verbraucher bereits seit längeren auf die Einführung der virtuellen Brieftasche warten, ist sich der Handel noch nicht einig, welches System flächendeckend eingeführt werden soll. Denn dazu müssen am Point of Sale erst die entsprechenden Geräte installiert und Verträge mit den Service-Providern geschlossen werden. „Schlussendlich“, so Eva Wiesmüller, „wird sich der Handel für Anbieter entscheiden, die eine sichere Bezahlfunktion ermöglichen und Verbrauchern gleichzeitig Mehrwerte wie Gutscheine, Loyaltyprogramme oder Sales-Aktionen bieten. Bargeldloses Bezahlen und Kundenkarte werden in Zukunft miteinander verschmelzen.“

Kundenbindungsmanagement für die virtuelle Brieftasche

Als einer der ersten Service Provider hat SPS jetzt mit dem Trusted Service Manager die entsprechende Schnittstelle entwickelt. So sorgt SPS nicht nur für die Personalisierung und Generierung des EMV-Schlüssels auf der Micro-SD-Karte, sondern verknüpft mit dem Trusted Service Manager alle weiteren Leistungen. Dazu zählen Bankapplikationen genauso wie Loyalty- und Bonusprogramme. „Der Handel profitiert von unserem System deutlich, da wir als Service Provider alle Leistungen aus einer Hand bieten“, so Wiesmüller. „Wie übernehmen das komplette Management von der Erstellung der Micro-SD-Karte bis zum CRM-System und dem Customer Contact Management.“

Customer Contact Management wird mobil

Sämtliche Marketingaktivitäten können über den Trusted Service Manager gesteuert werden. Zum Beispiel ein Einkaufsgutschein, der das Smartphone klingeln lässt, sobald er eintrifft. Dabei können intelligente CRM-Systeme individuell auf den Bedarf des Kunden „eingehen“. So entwickelt SPS Kundenbindungs- und Bonusprogramme für die verschiedensten Zielgruppen im B-to-C- und B-to-B-Bereich. Betreut werden die Kunden anschließend vom Customer Contact Management, das mit seinen zwei Service Centern rund um die Uhr für Kundenwünsche erreichbar ist. Selbst individualisierte Dokumente und Gutscheine werden bei SPS direkt im Document Output-Center erstellt und verschickt. „Unser Ziel ist es, dem Handel bereits heute eine Full-Service-Lösung zu bieten, die weit über das bargeldlose Bezahlen am Point of Sale hinausgeht“, sagt Wiesmüller. „Alle vor- und nachgelagerten Prozesse managen wir Inhouse mit eigenen Ressourcen. Der Auftraggeber hat bei uns nur einen Ansprechpartner für alle Lösungen.“

Pilotprojekt mit Landesbank Berlin

Bereits seit Ende vergangenen Jahres testet SPS gemeinsam mit der Landesbank Berlin und Visa das mobile Payment per iPhone. Auf Basis von mWallet/Visa payWave können Verbraucher Beträge bis zu 25 Euro ohne Eingabe einer PIN bargeldlos bezahlen. Erforderlich ist dafür ein iCaisse, indem die Micro-SD-Karte und die NFC-Antenne verborgen sind. „Weitere Tests, bei denen auch andere Verfahren wie das Embeded Secure Element zum Bezahlen per Smartphone eingesetzt werden, bereiten wir gerade für das Kundenbindungsprogramm einer Fluggesellschaft vor“, sagt Wiesmüller. „Künftig werden wir zudem ein eigenes User Interface entwickeln mit dem sich alle Prozesse noch einfacher bedienen lassen und zur Kundengewinnung und -bindung auch Location Based Services mit dem Trusted Service Management verknüpfen.“

Quelle: www.swisspostsolutions.de

Foto „head“: Niko Korte – www.pixelio.de

Pressemitteilung veröffentlicht am 21.06.2012 in Mobile Kommunikation, News (In- und Ausland), Sonstige Produkte / Services / Dienstleistungen.
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